Hinter der Stadtbücherei zeigt sich die künftige Gestalt: breiter Fußgweg, im Vordergrund die Bushaltestelle, dann eine Bus/Radspur und die normale Fahrspur. Hinter der Verkehrsinsel gibt es in Gegenrichtung noch mal das gleiche.

Die Arbeiten für die neuen Umweltspuren zwischen Gnadenkirche und Turbokreisel kommen voran, stadtauswärts lässt sich die neue Struktur gut erkennen. Ein Stück „Fußweg” sieht aber nach einem gefährlichen Planungsfehler aus. 

Auf dem Teilstück der Schnabelsmühle (und später bis zum Driescher Kreisel) werden sogenannte Umweltspuren eingerichtet: jeweils eine der beiden Fahrspuren in jede Richtung sind nur für Busse und Radfahrer frei gegeben. 

Wie das aussehen wird lässt sich auf der Seite zum Forumpark gut erkennen. Hier wurde auch der alte Damm als Sicht- und Lärmschutz für den neu gestalteten Park wieder aufgetürmt und mit Beton-Palisaden gesichert. Er soll nicht wieder mit Bäumen, sondern nur mit Büschen bepflanzt werden.

Fußweg und Damm entlang des Forumparks bis zur Tiefgarageneinfahrt

Es folgen ein breiter Bürgersteig, zwei Fahrspuren und dann eine baulich abgetrennte Mittelinsel. Im Moment fließt hier der Verkehr in beide Richtungen, jetzt wird auf der gegenüberliegenden Seite gearbeitet. 

So sieht der Plan aus

Um den breiten Fuß/Radweg von der Rückseite des Stadtbücherei bis zur Einfahrt in die Tiefgarage hatte es im Stadtrat eine heftige Debatte gegeben; die Grünen hatten ihn für überflüssig gehalten, weil die Fußgänger ihn nicht nutzen, sondern durch die Fußgängerzone oder den Forumpark gehen würden. Und für die Radfahrer gibt es ja die Umweltspur.

Tatsächlich ist der breit Weg aber auch für Radfahrer gedacht, die sich nicht auf die Umweltspur trauen, hier auf den Hochbordweg ausweichen und dann über den Parkplatz hinter dem Bergischen Löwen vorbei am Paas zum Turbokreisel fahren – und so aus dem Forumpark und der Fußgängerzone heraus gehalten werden. 

Schon klar: hier geht man besser nicht lang

Kritisch wird es für Fußgänger, die an der Einfahrt zum Löwen-Parkhaus vorbei versuchen, weiter in Richtung Turbokreisel zu kommen. Aber das Foto oben zeigt deutlich, dass dies kein begehbarer Weg ist. 

Aus Richtung Turbokreisel sieht der Fußweg zunächst ganz ok aus. Der kürzeste Weg Richtung Odenthaler. Aber was macht der Mast da?

Anders sieht es in der Gegenrichtung aus, wenn man vom Turbokreisel kommt: Hier sieht es zunächst nach einem Fußweg aus. Aber schon nach wenigen Metern gerät man in eine Engstelle und bei entgegenkommenden LKW womöglich in Lebensgefahr: Der „Fußweg” ist knapp 50 Zentimeter breit, zudem steht ein Schilderposten mitten drauf.

Jetzt hilft nur eins: Mit dem Rücken an die Wand

Also sollte auch dieser Weg nicht genutzt werden, statt dessen kann man zwischen Villa Zanders und Paas durch, über den Parkplatz am Löwen zum Forumpark. 

Außerdem wird es auf der gegenüberliegenden Seite ebenfalls einen Geweg geben, in ordentlicher Breite. Fußgänger aus der Innenstadt müssen dann jedoch rechtzeitig mit Hilfe der Zebrastreifen am Turbokreise die Straßenseite wechseln. 

Straße am Tunnel wird bald fertig

Auch auf der anderen Seite des Kreisverkehrs gibt es Fortschritte. Der Kanalbau zwischen Tunneleinfahrt und Zanders-Gelände ist mit einiger Verspätung fertig geworden, jetzt soll auch hier rasch die Straßendecke wieder hergestellt werden. Dann kann der Verkehr hier wieder in den gewohnten Bahnen fließen – und die letzte Ampel an der Tunnelausfahrt abgebaut werden. 

G. Watzlawek

Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de.

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