Der Sturm hat auf dem Gelände des Ponyhofs schwere Verwüstungen angerichtet

In Moitzfeld kämpft der Ponyhof Sonnenschein an zwei Fronten um seine Existenz: Die Stadtverwaltung will den Betrieb offenbar verbieten. Zudem hat der Sturm „Burglinde” schwere Schäden angerichtet. 

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Offiziell will die Stadtverwaltung erst Mitte Januar das Ergebnis verkünden, ob der Ponyhof Sonnenschein eine Zukunft hat. Die Fraktionen im Stadtrat sind jedoch offenbar bereits Mitte Dezember informiert worden, dass das Bauamt die Nutzung des bislang unter Auflagen geduldeten Reitplatzes verbieten und den Abbruch von Scheunen verlangen wird. Das berichtet die Lokalzeitung KSTA/BLZ. Auf Nachfrage nimmt die Pressestelle der Stadt dazu keine Stellung, dementiert den Bericht aber auch nicht. 

Zwar könnte der Betreiberin Sabine Hoff eine Schonfrist eingeräumt werden, aber für den Ponyhof wäre das nach knapp 20 Jahren an dieser Stelle wohl das Ende. Bereits jetzt kritisiert Hoff, dass sich Bürgermeister Lutz Urbach nicht mehr gemeldet habe, seitdem Hoff vor zwei Monaten ihre Stellungnahme zu den Anwohner-Beschwerden eingereicht hatte. Urbach hatte den Fall im September zur Chefsache  und sich auf die Suche nach einer Lösung gemacht. 

Inzwischen hat der Ponyhof seine Rücklagen fast aufgebraucht, weil Geld für Anwälte ausgegeben wurde und weniger Kunden kommen. 

Jetzt sind auch noch schwere Sturmschäden hinzu gekommen. Laut Hoff sind sehr viele Bäume auf die Weiden gestürzt, Zäune und einige Unterstände wurden zerstört, die Wege zu den Weiden sind unpassierbar. Einige Ponys waren verletzt worden, für einzelne nach wie vor gefährdete Bereich hat die Feuerwehr die Evakuierung der Ponys angeordnet. Daher ist Hoff jetzt auf der Suche nach Ausweichquartieren.

Zudem sei nach einem Besuchen der Schadensexperten der Versicherungen klar, dass die Kosten für die die Schäden, die Zerlegung und Entfernung der Bäume nicht übernommen werden. 

Daher wird im Rahmen einer Spendenaktion, mit der zunächst Geld für das Winterfutter gesammelt wurde, jetzt auch um Unterstützung für die Beseitigung der Sturmschäden gebeten. 

Die Petition zum Erhalt des Ponyhofs haben inzwischen mehr als 13.000 Unterstützer unterzeichnet. 

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Redaktion

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