Guten Morgen, liebe Leser. Es gibt Dutzende von Facebook-Gruppen für Bergisch Gladbach, viele davon administriert das das Bürgerportal. Dennoch hatten wir das Gefühl, dass eine offene Gruppe fehlt, in der die Bürger debattieren, was die Stadt bewegt. Also haben wir die Gruppe „Was Bergisch Gladbach bewegt” gegründet. 220 von Ihnen sind schon dabei, schauen Sie mal rein? Schönen Tag, Ihr Georg Watzlawek

Das sollten Sie wissen:

Der Wohnpark Bensberg („Klein-Manhattan”) ist eine triste Trabantensiedlung, aber ein Ghetto, sondern bei Mietern und Eigentümern (rund 40 Prozent) beliebt. In den 948 Wohnungen in sieben Gebäudekomplexen sind 2400 Menschen aus 40 Nationen offiziell gemeldet, darunter einige bekannte Künstler und Akademiker. Die Mieten liegen bei fünf Euro, die Kaufpreise bei 1000 Euro plus Nebenkosten pro Quadratmeter. Wichtige Arbeit für die Integration leisten das Familienzentrum ZAK, die Kontaktstelle Kiwo und das FiB. KSTA/BLZ

Centerscape will noch im Februar mit den Abrissarbeiten für die Marktgalerie beginnen, letzte Absprachen mit der Stadtverwaltung fanden am Montag statt. Die Details sollen heute oder morgen bekannt gegeben werden, sagte Projektleiter Heinz Fastnacht dem Bürgerportal. Falls Sie direkt informiert werden wollen sollten Sie das Bürgerportal auf WhatsApp abonnieren. 

Wenn Jugendliche mit Handicap bei Freizeitaktionen mitmachen, dann brauchen sie häufig Hilfe. Am besten von Jugendlichen. Wer daran Interesse hat, kann sich  bei InBeCo kostenlos zum Inklusionshelfer ausbilden lassen. iGL

Einen Migrationshintergrund hat in Rhein-Berg nur jedes vierte Kind unter sechs Jahren, im Landesschnitt trifft das auf jedes dritte Kind zu. Nur 16 Prozent der Kinder kommen aus Familien, in der überwiegend eine andere Sprache als Deutsch gesprochen wird, in NRW-Schnitt sind es 25 Prozent. KSTA/BLZ

Im Kreistag will die SPD durchsetzen, dass 90 Prozent aller ratsuchenden Schüler innerhalb von sechs Wochen einen Termin beim schulpsychologischen Dienst bekommen, derzeit seien es 80 Prozent. KSTA/BLZ

Der Anteil der Über-65-Jährigen in NRW ist vor allem im westlichen Ruhrgebiet überdurchschnittlich hoch. Direkt danach kommt der Kreis RheinBerg mit 22,8 Prozent auf den vierten Rand. In ganz NRW liegt der Anteil bei 20 Prozent, berechnete IT NRW – und warnt vor wachsender Altersarmut. IT NRW

Bergische Köpfe

Lutz Urbach (51) macht sich nach eigener Aussage „im Augenblick überhaupt keine Gedanken“, ob er bei der Wahl 2020 erneut als Bürgermeister-Kandidat antritt. Willi Heider (59, Kürten) und Marcus Mombauer (Overath) kandidieren erneut, Jörg Weigt (54, Overath) und Robert Lennerts (Odenthal) können es sich vorstellen. KSTA/BLZ

Rolf Menzel (62), Ex-Landrat kündigt seinen Vertrag als Chef der Energieversorgung Leverkusen und geht Ende des Jahres er in Rente. Er sei seit 48 Jahren im Beruf und wolle noch mehr vom Leben haben. KSTA/BLZ

Joachim Sommerfeld (62) aus Bensberg ist seit 37 Jahren im Divertissementchen als Schauspieler dabei. KSTA/BLZ

Jane Holtewert hat die Schenkung der Familie Metzen von Werken des Künstler Eckart Alker aufgewarbeitet, die jetzt in der Villa Zanders zu sehen sind. KSTA/BLZ, s.a. iGL/FotosHintergrund

Die lieben Nachbarn

Köln will das städtische Vorkaufsrecht für Grundstücke wieder wahrnehmen, um Flächen für den Wohnungsbau zu sichern. Die Stadt hatte das Recht 22 Jahre aus Personalgründen ruhen lassen. KSTA/BLZ

Das könnte Sie interessieren 

Die KG Fidele Böschjonge ist 90 Jahre alt, und auch die Kindersitzung wird seit 50 Jahren von den Bärbroichern gefeiert. Grund genug, einen Blick in die farbige Geschichte der Sitzung zu werfen. iGL

Die Refrather Piratengarde begeistert das Publikum mit ihren Auftritten. KSTA/BLZ

Der Refrather Bürger- und Heimatverein lässt das Prozessionskreuz vom Vürfels das Missionskreuz am Beningsfeld restaurieren. KSTA/BLZ

Die Klezmer-Gruppe Trezmorim spielte beim Benefizkonzert für Amnesty International im voll besetzten Bensberger Ratssaal. KSTA/BLZ

Blitzer: Am Broich, Hermann-Löns-Straße, Franz-Heider-Straße

Meistgeklickt: Was die Sanierung des NCG kosten soll

Und jetzt das Wetter: Wolken und kühler Regen, 9/1 Grad

Das bringt die Woche

Alle Karnevalstermine

Mittwoch
15:00 Wolfgang Bosbach bei der Seniorenunion, Gronauer Tannenhof
15:30 Seniorensitzung der KG Narrenzunft, Anna-Haus Paffrath
19:30 Einsingen in den Karneval: “Loss mer singe”, Wirtshaus am Bock
19:30 Experimentalvortrag, Kirche zum Heilsbrunnen

Donnerstag
11:30 Der Trauer eine Heimat geben, Haus Pütz-Roth
16:00 Offene Beratung: Inklusion in der Freizeit, InBeCo/Jugendagentur
17:00 Integrationsbeirat, Rathaus Bensberg
19:00 Dreigestirn-Besuch der Festwagenhalle, Horst-Neuhäuser-Halle Gronau
19:00 Info-Abend für werdende Eltern, EVK

Freitag
14:00 Pfarrsitzung von St. Laurentius, Kirche St. Laurentius
15 :00 Bauernwiegen, Bäckerei Lob Paffrath
18:00 Benefizkonzert mit R. Vossebrecker, Sinngewimmel
19:00 Literarsiche Krimi- und Weinreise, Himmel un Ääd
19:00 Kostümsitzung FBB, Schulzentrum Herkenrath
19:00 Persepolis: Film mit Diskussion, Grüner Treff
19:30 Filmtreff am Freitag: Birnenkuchen mit Lavendel, Andreaskirche
20:00 Geschmacksverstärker haben „Fastelovendshunger“, Theas

Samstag
09:00 Wanderung in Wuppertal, Treffpunkt Zanders Parkplatz
11:00 Karnevalsbiwak, RheinBerg Galerie
14:00 Kindersitzung FBB, Schulzentrum Herkenrath
16:00 Zappeltanz zum Karneval, Max-Bruch Musikschule
17:45 Kostümsitzung Schlader Botze, Bergischer Löwe
19:00 Räuberball, Bürgerzentrum Steinbreche
20:00 Starthilfeparty, Albertus-Magnus-Gymnasium
20:00 Große Sitzung KG Blau-Rot Schildgen, Bürgerzentrum Schildgen

Sonntag
09:30 Winterwanderung ab Hoffnungsthal, Treffpunkt Zanders Parkplatz
12:30 Christliches Gemeindeleben in Südindinen, Herz-Jesu-Kirche Schildgen
13:50 Winterwanderung bei Kürten, Bushaltestelle Rathaus Kürten
16:00 Geschmacksverstärker haben „Fastelovendshunger“, Theas
18:00 Vesperabend, Zeltkirche Kippekausen

Aktuelle Ausstellungen:
Suche nach Logos, Galerie A24 im Technologiepark (bis 4.2.)
Rassendiagnose: Zigeuner, Kreishaus (bis 4.2.)
Mary Bauermeister, Villa Zanders (bis 8.4.)
Linda Lang: Mensch und Natur, Himmel un Ääd (19.2.)
Eckard Alcker: Stiller Wanderer, Villa Zanders (25.2.)
À table – zu Tisch, VHS (bis 28.2.)
„Décollage”, Villa Zanders (bis 22.4.)
Night & Day, Malerei, Kardinal-Schulte-Haus, (bis 29.4.)
Malerei von Brigitte Martinet, Rathaus Bensberg, (bis 30.6.)
Querschnitte, Mittendrin (bis auf Weiteres)

Hier finden Sie weitere Termine der nächsten Wochen und Monate

„Der Tag in Bergisch Gladbach”: Wir schicken Ihnen die Presseschau morgens früh um 7 nach Hause, per Mail, optimiert für Smartphone und Tablet. Oder als aktualisierte Abendzeitung „Das war der Tag in BGL” um 18 Uhr.  Freitags fasst „Die Woche in BGL“ alles Wichtige zusammen. Hier können Sie alle drei Newsletter kostenlos bestellen. Sie finden das Bürgerportal auch auf WhatsApp, Instagram, Twitter und Facebook.

„Der Tag in BGL” erscheint mit freundlicher Unterstützung unseres Sponsors:

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3 Kommentare

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  1. Hier ist nichts geschönt. Als lokales Medium stellen wir die lokale Aussage in den Vordergrund und vergleichen sie mit den Landeszahlen.

  2. Wie schrieb doch der Bürgermeister Lutz Urbach im Jahr 2009 zur Vorstellung der Bürgermeisterkandidaten:

    “Stadtentwicklung:
    Weniger Zentralismus. Jetzt sind die Stadtteile dran […]
    >>>Zudem braucht die Stadt ein planerisches Gesamtkonzept<< bebaute Wiesen, Gewerbe hat Vorrang (siehe Krüger). Das Gesamtkonzept gibt es bis heute leider nicht. Stattdessen wenig durchdachte Wohnbauflächen für zugezogene Kölner! Senioren, die nicht mehr in der benachbarten Natur spazierengehen können.
    Ich könnte mir vorstellen, dass im direkten Wohnumfeld der Bürgermeisters keine neuen Wohngebiete aus dem Boden gestampft werden. Hat das mal jemand geprüft???

  3. “Einen Migrationshintergrund hat in Rhein-Berg NUR (??) jedes vierte Kind unter sechs Jahren, im Landesschnitt trifft das auf jedes dritte Kind zu. Nur 16 Prozent der Kinder kommen aus Familien, in der überwiegend eine andere Sprache als Deutsch gesprochen wird, in NRW-Schnitt sind es 25 Prozent.”

    https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/43-millionen-menschen-mit-migrationshintergrund-nrw-fortschritte-bei-bildung-und gibt es nicht so geschönt wieder

    “Jeder vierte Einwohner in Nordrhein-Westfalen hat einen Migrationshintergrund. Bei den Kindern von drei bis sechs Jahren sind es sogar 40 Prozent, bei den über 65-Jährigen nur 11,7 Prozent.”

    Viel schlimmer ist aber die Quote der nicht Deutsch sprechenden Haushalte. Da sind die schulischen und beruflichen Folgen ja vorprogrammiert.

    Drücken wir die Daumen, dass in Zeiten der Digitalisierung, wo mehr Hochqualifizierte benötigt werden, nicht eine große Harz IV Gruppe heranwächst.