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Sanierung des NCG wird konkreter – und teurer

So soll das neue NCG aussehen: Unten die Sicht von der Reuterstraße, oben die Rückseite.

Die Stadtverwaltung hat  die Pläne für die Sanierung des Nicolaus-Cusanus-Gymnasiums konkretisiert und legt jetzt Details vor. Demnach wird eine umfangreiche Auslagerung von Schulklassen notwendig. Das Gesamtprojekt wird deutlich teurer – und soll in vier Jahren abgeschlossen sein.

Vor gut einem Jahr hatte der Ausschuss für Umwelt, Klima, Infrastruktur und Verkehr (AUKIV) die Weichen gestellt: er war dem Vorschlag der Verwaltung gefolgt und hatte entschieden, das bei der überfälligen Sanierung des Gymnasiums an der Reuterstraße die beiden Flügel verschwinden und der Nordtrakt in erweiterter Form neu aufgebaut werden soll. Gleichzeitig werden Mitteltraktes, Verwaltung und Aula wieder in Stand gebracht.

In der nächsten AUKIV-Sitzung am 6. Februar legt die Stadt die inzwischen ausgearbeiteten Pläne vor und stellt einige weitreichende Änderungen der bisherigen Pläne zur Abstimmung. Die Vorlage ist im Ratsinformationssystem abrufbar.

So sieht es aktuell aus: Links der Nordtrakt, vorne der Mitteltrakt, rechts der Südtrakt

Umfangreiche Auslagerung

Mittelfristig für Schüler, Eltern und Lehrer besonders wichtig: Die Sanierung soll nun nicht mehr in mehreren Teilbereichen durchgeführt werden, sondern konzentriert in einem Rutsch. Innerhalb von zwei Jahren soll der Nordtrakt neu entstehen und die anderen Bereiche saniert werden. Das heißt, dass nur der Südflügel in Betrieb bleibt – und alle anderen Klassenräume in Container ausgelagert werden.

Die schraffierte Fläche ist der Baustellenbereich, die Container werden auf Parkplätzen und Schulhöfen sowie südlich vom „Neubau” aufgestellt.

Fast alle Freiflächen des Geländes an der Reuterstraße sollen zugestellt werden, wird aus der Planskizze (siehe oben) deutlich. Das Argument der Verwaltung: So geht es insgesamt schneller – und bei den Otto-Hahn-Schulen habe man mit der Komplettauslagerung gute Erfahrungen gemacht. 

Starten sollen die Arbeiten mit der Aufstellung der Container im März 2019 – die nach den Sommerferien bezogen werden. Ab November 2019 soll der Nordtrakt abgerissen und der Neubau begonnen werden. Nach zwei Jahren, im Dezember 2021, soll alles fertig sein – die Außenanlagen eingeschlossen.

Die Seitenansicht

Deutliche Kostensteigerung

Langfristig wichtig sind anstehende Entscheidungen über eine Erweiterung der Pläne. Schon jetzt ist klar, dass die Sanierung nicht – wie zunächst grob veranschlagt – 19,3 Millionen Euro kostet, sondern voraussichtlich 23,7 Millionen.

Dafür führt die Stadt u.a. die allgemeinen Kostensteigerung im Baubereich an, aber auch höhere Ausgaben für die umfangreichere Auslagerung und teure Elektroarbeiten. Zudem wird die neue Fassade deutlich kostspieliger als zunächst angenommen. 

Das Erdgeschoss

Zwei weitere Maßnahmen stehen zur Entscheidung an

Außerdem schlägt die Verwaltung zwei weitere Maßnahmen vor, die mit einer weiteren Million Euro zu Buche schlagen würden. Darüber muss der AUKIV jetzt entscheiden.

So soll die Wandverkleidung der Aula nicht nur aufgearbeitet, sondern für zusätzliche 225.000 Euro komplett erneuert werden. Eine höhere Qualität der Außenanlagen und der Fahrradüberdachung würde 705.000 Euro erfordern.

Alles in allem kostet das „neue” NCG dann 24.555.000 Euro – wenn die Planungen eingehalten werden. 

Immerhin: ein Komplettneubau, der auch mal im Gespräch war, hätte 34,8 Millionen Euro gekostet. 

Obergeschoss

4,4 Millionen Euro fehlen noch

Für die Finanzierung sind bisher gut 20 Millionen Euro in die Haushaltsplanung  eingestellt. Davon kommen fast sechs Millionen aus dem NRW-Haushalt. Für die noch offenen 4,4 Millionen Euro (inklusive Zusatzmaßnahmen) stehen keine weiteren Förderprogramme zur Verfügung, betont die Verwaltung.  Daher müsse die Lücke (ab 2019) vom städtischen Immobilienbetrieb gefüllt werden. 

Und was ist mit G9?

Ob für die Wiedereinführung von G9 mehr Räume als bislang geplant sind, werde sich erst 2023/2024 zeigen, urteilt die Verwaltung. Sollten das NCG sich dann tatsächlich als zu klein erweisen, könne man noch anbauen: durch eine Verlängerung des neuen Nordtraktes oder eine Aufstockung des (nicht mehr so ganz) neuen Oberstufengebäudes im Süden des Geländes.

Das pädagogische Konzept

Der Entwurf basiert auf auf einem neuen Raumprogramm. Die Schule hatte sich für das sogenannte Lehrerraumprinzip entschieden: der Lehrer bleibt in einem Raum, die Schüler wandern. Zudem gibt es deutlich mehr Differenzierungsräume – und das Schulgebäude wird barrierefrei. 

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Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de.

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