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Sinfonieorchester Wuppertal

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Das Festival zwischen Dom und Schloss präsentiert Stars aus Klassik und Unterhaltung. Zehn erstklassige Veranstaltungen an sechs verschiedenen Spielstätten: Der Altenberger Kultursommer wartet 2018 mit einem ganz besonderen Programm auf.

Das Eröffnungskonzert des Altenberger Kultursommers am 16.6. im Altenberger Dom gestaltet in diesem Jahr das Sinfonieorchester Wuppertal unter der Leitung von Johannes Pell. Zum 150. Todestag Rossinis spielen sie mit hervorragenden Solisten und großer chorischer Besetzung das herrlich erhebende Stabat Mater des italienischen Komponisten. Zuvor erklingt die brillante Sechste Symphonie von Johann Wilhelm Wilms, einem Beethoven-Zeitgenossen.

Weitere Programmpunkte sind:

am 29.6. das Kulturfest auf Gut AmtmannScherf – dort schwirren ganz andere Klänge durch die Luft. Die Queen-Tribute Band WE ROCK QUEEN, die von den „echten“ Queen-Mitgliedern gecastet wurde, wird mit Songs wie „It’s a kind of Magic“ ein musikalisches Feuerwerk entfachen.

am 30.6. ebenfalls auf Gut AmtmannsScherf, haben die Outlaws fo Lubbock Country-Musik und echten Western-Style  im Gepäck – seit 20 Jahren ist die Band ein Garant für gute Laune. Ihr breites musikalisches Spektrum reicht von Rock, Country Rock über Southern Rock und Bluegrass bis hin zu Traditionals. Den Nachmittag eröffnen die Go-Bands des Gymnasiums Odenthal.

am 14.7. findet im Martin-Luther-Haus erstmals im Rahmen des Altenberger Kultursommer eine szenische Lesung statt. Der Schauspieler Mohammad-Ali Behboudi, u.a. bekannt aus Tatort, Solo für Sudmann und Lindenstraße, trägt mit „Ich werde nicht hassen“ die ergreifende Geschichte des palästinensischen Arztes Izzeldin Abuelaish vor, der beim Beschuss seines Hauses in Gaza drei seiner Töchter und eine Nichte verlor.

am 29.7. in St. Pankratius steht das Kammerkonzert ganz im Zeichen des Originalklangs. Die Musiker des G.A.P. Ensembles, benannt nach den Initialen des Geigenvirtuosen Giovanni Antonio Piani, vereint das leidenschaftliche Interesse an wenig bekannten Barockmeistern wie Caldara, Scarlatti und Piani. Im Mittelpunkt ihres Konzerts steht der böhmische Komponist Heinrich Ignaz von Biber. Seine sogenannten Rosenkranz-Sonaten nehmen in Bibers Schaffen einen besonderen Platz ein – ein in der gesamten Geigenliteratur einzigartiges Werk.

An drei Tagen steht das Schloss Strauweiler als Festort im Mittelpunkt des Altenberger Kultursommers:

am 31.8. macht das preisgekrönte Fukio-Ensemble den Auftakt. Das Quartett, das sich intensiv für die Verbreitung der Kammermusik-Literatur für Saxophon einsetzt und inzwischen ein reiches Repertoire aus Originalkompositionen und Bearbeitungen erarbeitet hat, spielt Werke von Joseph Haydn bis Astor Piazolla.

Die Prinzen

Am 1.9. stehen fünf „Jungs“ auf der Bühne, die ihre musikalische Laufbahn ebenfalls ganz „klassisch“ begannen – beim Leipziger Thomanerchor. Mit Songs wie „Küssen verboten“ wurden DIE PRINZEN später zu einer der berühmtesten deutschen Popbands. Sie bringen Ihre Highlights aus den letzten drei Jahrzehnten mit nach Strauweiler. Im Vorprogramm entertainen Dave Davis alias Motombo Umbukko und Bruce Kapusta mit Trompete.

Am 2.9. Eine Jazz Matinée mit der Bayer Big Band mit Kompositionen und Arrangements aus Rock, Pop, Swing und Latin Jazz.

Am 22.9. findet das große Finale des Altenberger Kultursommers wie gewohnt im Altenberger Dom statt. Die Bayer Philharmoniker und der Kölner Männergesangverein führen Suppès „Missa Dalmatica“ unter der Leitung von Bernhard Steiner auf. Es ist ein überraschendes Stück des als Operettenkomponisten bekannten Franz von Suppès. In seinen Bemühungen um „seriöse“ Musik ist dieses kirchenmusikalische Werk sicherlich die bedeutendste Schöpfung. Zuvor erklingt Franz Schuberts eingängige „Unvollendete“ Symphonie.

Alle Informationen rund um den Altenberger Kultursommer und Tickets gibt es auf der Website des Altenberger Kultursommers und bei Köln-Ticket.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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