Das alte Wegekreuz vor dem Haus Vürfels Nr. 76 an seinen Standort zurückgekehrt. Es war aufwendig restauriert worden – und hatte sich erst dabei als Holzkreuz entpuppt.

Das Kreuz stammt aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts, seine Stifter sind leider nicht bekannt. Jahrzehntelang wurde es immer wieder als Prozessionskreuz benutzt.

Das Kreuz im Jahr 1998

Da es vor jeder weiteren Prozession neu überstrichen wurde, hatte es zuletzt mehr als 20 Farbschichten und wurde für ein Steinkreuz gehalten. Es steht seit vielen Jahren unter Denkmalschutz – wie auch die beiden anderen Wegkreuze, die es in Refrath noch gibt. Sie stehen auf der Lustheide und im Beningsfeld und sind aus Stein.

Das Kreuz wurde seit Januar von den Restauratoren Bennemann & Ellermann in ihrer Werkstatt in Köln-Kalk  aufwendig restauriert. Sein Holzkern war rissig und drohte aufzuspalten, der Fuß war teilweise morsch und das Dach war sanierungsbedürftig.

Das Kruxifix wurde gereinigt und stellenweise nachgebessert. Die Gesamtkosten betragen fast 8.000 Euro, die der Bürger-und Heimatverein trägt. Er bedankt sich herzlich bei allen, die mit ihren Spenden zu der Restaurierung beigetragen haben.

Weitere Informationen zu den Refrather Wegkreuzen finden Sie in der Neuauflage des Band. 1 von „Refrath gestern und heute“, der in der Buchhandlung Siebenmorgen oder bei H.P.Müller zum Preis von 17 Euro erhältlich ist.

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Hans Peter Müller

ist Lehrer im Ruhestand und war lange Jahre Vorsitzender des Bürger- und Heimatvereins Refrath. Als Heimatforscher und Autor arbeitet er die Geschichte des Ortsteils auf.

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