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ist Lehrer im Ruhestand und war lange Jahre des Bürger und Heimatvereins Refrath. Als Heimatforscher und Autor arbeitet er die Geschichte des Ortsteils auf.

6 Kommentare zu “Refrath: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit”

  1. Ich kann H. Müller und den anderen Kommentatoren nur Recht geben, die von der Stadt ausgegebene Losung “Verdichtung um jeden Preis” und die Geldgeilheit die leider immer mehr Platz greift, schaden der Attraktivität von Refrath in höchstem Maße.

    Sei es wie es sei, mein Grundstück bleibt grün !

  2. Der Verkehr muss fließen! Das scheint wohl Imperativ und Direktive für die Stadtplaner unseres Stadtteils zu sein.
    Auf dem Vürfels wurden kommentarlos Parkverbotsschilder aufgestellt, um den Autoverkehr nicht ins Stocken geraten zu lassen, so dass der Pendler zügig auf den “Zubringer Dolmanstraße” gelangt. Die Straßen querende Fußgänger und Radfahrer kommen in dem Szenario nicht vor. Ampeln sind für den schnellen Fluß geschaltet. Wer jenseits wohnt und auf dem Siebenmorgen einkaufen möchte, macht das besser mit dem Auto.

  3. Fernab von Nostalgie lässt sich einfach festhalten, dass Refrath sich selbst abschafft – und zwar als lebenswerter Wohnplatz.

    Die Mehrparteienbunker verschandeln nicht nur das einst von Einfamilienhäusern geprägte Stadt(teil)bild, sondern sorgen vor allem dafür, dass die Infrastruktur zusammenbricht. Der Vürfels ist schon genannt, das gesamte Viertel Ackerstraße/Schwerfelstraße und die Bernhard-Eyberg-Straße versinken jetzt schon im Chaos. Klar, wenn plötzlich sechs Mal so viele Autos pro neu bebautem Grundstück ihren Weg suchen. Und schon jetzt gibt es viel zu wenig Kita- und OGS-Plätze.

    Die Stadt muss handeln! Ein vernünftiger Bebauungsplan muss her!

    Hier verdienen sich 1-2 Investoren eine goldene Nase – schon komisch, dass die Grundstücke bzw. Häuser nicht mal mehr auf den Markt kommen…

    Diesen Bebauungswahn übrigens mit Wohnungsmangel zu begründen, ist ein schlechter Witz. Es kann eben nicht jeder in bester Lage wohnen – mal abgesehen davon, dass sich Wohnungen ab 500.000€ aufwärts nur die leisten können, die weit weg sind von Sozialem Wohnungsbau.

    Ich hoffe sehr, dass die jetzt endlich aufkommende Diskussion schnell an Fahrt gewinnt – damit Refrath nicht noch weiter den Bach runtergeht.

  4. Wenn ich meinen Kindern erzähle das ich von meinem Elternhaus (Erntestrasse) bis in den Wald schauen könnte und sich auch mal Rehe auf der Wiese blicken ließen, Ernte ich ungläubige Blicke.

    Es ist einfach so das wenn man ein Omas Häuschen erbt praktisch gezwungen wird das abzureißen und ein Mehrfamilienbunler hinzustellen. Ich warte drauf das unsere Bäche kanalisiert werden. Dann kann man da auch bauen.

    Das ganze hat den Vorteil die Infrastruktur ist viel besser.

  5. Leider kann der Artikel ergänzt werden. Die nächste Verdichtung durch ein weiteres Bauvorhaben steht an: Hüttenfeld 21c in 51427 Alt-Refrath. Wo zwei kleine weiße alte Häuschen auf einem größeren Grundstück stehen, wird demnächst ein Wohnhaus mit 6 WE und einer Tiefgarage hinzukommen. Alle Tannen wurden bereits abgeholzt. Noch kann man den Himmel sehen, durchatmen und die Sonnenstrahlen genießen. Auch hier werden bald die anliegenden Grundstückseigentümer von hohen Mauern durch den Neubau eingekesselt sein. Eine Rücksichtnahme auf bereits bestehende Bebauungen gibt es nicht. Schon vor 2 Jahren wurden im Hüttenfeld 29 zwei Doppelhaushälften direkt am Bach auf engstem Raum gebaut. Das Grün und die Privatsphäre muss dem Beton weichen…

  6. In letzter Zeit muss man anhand der Artikel und Kommentare hier annehmen, dass es eine singuläre Entwicklung in Refrath sei. Das ist aber nicht der Fall. Schaut man sich z. B. um die Kaule oder in der Max-Josef-Str. in Bensberg um, so sieht man, dass die Entwicklung überall ähnlich verläuft. Verdichtung lässt sich vermutlich nicht gänzlich verhindern, was aber verstört, sind die gleichförmigen Kastenbauten, die bis an alle Grundstücksgrezen ausgedeht werden. Warum man viel Geld ausgibt, um in sowas zu wohnen, kann ich nicht nachvollziehen.

    Vermutlich wird politisch auch wenig passieren können, um diese Verdichtung aufzuhalten. Denn sobald man diesen Wunsch äußert, wird die Antwort lauten, dass der neue Flächennutzungsplan dann doch maximal auszulegen ist (Verdichtung vs. Ausdehnung der Siedlungen). Beides ruft Kritik hervor. Solange der Magnet Köln nicht alle Wohnflächennachfrage bedienen kann, wird es hier so weiter gehen.

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