Die Stimmung beim Fidelio-Sommerfest war wie das Wetter: Purer Sonnenschein, untermalt mit einem abwechslungsreichen musikalisch, karnevalistisch bereicherten Programm.

Text und Fotos: Helga Niekammer (Bensberg im Blick)

Die Truppe der Musikalischen Füchse aus Köln bildete hier den Auftakt, schafften es mühelos ihren Schwung auf die vielen Gäste zu übertragen, die sich in der Gartenanlage des Traditionsgasthauses „Ewige Lampe“ eingefunden hatten.

Dass die Gäste den Lied-Beitrag „So ein herrlicher Tag“, vorgetragen vom Männerchor Fidelio, mit kräftigen Stimmen unterstützten, verwunderte nicht.

Genau an diesem Stimmungs- Punkt gab Hans Theo Koch (Sänger, Organisator) den Startschuss für das Gastspiel des Musikers und Entertainers Jörg Paul Weber, genannt JP Weber, der eine Weile aus einiger Entfernung dem bunten Treiben zusah und dort herzlich begrüßt wurde.

Nicht überraschend, da karnevalistisch verwurzelte Gäste an diesem Abend stark vertreten waren. Mit dabei waren Sabine und Ingo Werner, das Dürscheider Prinzenpaar für die Session 2019.

Ebenso das designierte Refrather Dreigestirn – Jungfrau Ulla (Thomas Ullrich), Prinz Andi I. (Andreas Herbst), Bauer Frank (Frank Gabel) – das an diesem Abend in Begleitung von Prinzenführer Marco (Marco Fettes), mit einem humorigen Einstieg überzeugte.

Ihr Motto in 2019 lautet: Mer fiere ohne Jesetz, ävver met Hätz!!!

„Ich bedanke mich auch dafür, dass der Saal beheizt ist“, scherzt JP Weber, hält die Flitsch (Mandoline) im Arm, zum Auftakt seines Gastspiels, das er mit „ Un Mer Singe Alle die Leeder“ eröffnet.

Auch der Titel „Der letzte Wage es immer ne Kombi“ zählt zum Repertoire wie auch die neue Komposition „Dat Weisste Nor Wann Do Dran Rüchs“.

Dem scharfen Blick und dem Erfahrungswert des Entertainers mit der feinen Stimme, ist es zu verdanken, dass bekannt wurde: In Refrath wohnen fast nur Kölsche.

Warum? Weil sie in nur 19 Minuten mit der KVB die Domstadt erreichen, und diese Tatsache im Gespräch stets betonen.

JP Weber servierte auch diesmal bekannte kölsche Lieder und beste Unterhaltung mit dem nötigen Humor bereichert. „Die Flitsch“, wie der Künstler auch genannt wird, ist stolz auf seine Mandoline.

Sie ist ein Geschenk der Kölschen Legende Hans Süper, der in JP Weber seinen legitimen Nachfolger an der Flitsch sieht.

Hans Theo Koch, der 2008 Karnevalsprinz in Refrath war, ist es zu verdanken, dass dieser freundschaftlich orientierte Auftritt zustande kam, der als ein ganz besonderes Ereignis dieses Sommerfestes in Erinnerung bleiben dürfte.

JP Weber: „Theo hat mich gefragt, ob ich komme, da habe ich gerne ja gesagt, denn in Refrath wohnen doch nur liebe Leute.”

Den Ausklang des rundum unterhaltsamen Festes bildete eine musikalische Reise mit den Räfeder Jonge. An deren Matrosenwesten blitzen im Dunkel schon kleine tanzende Lichter. Ein schöner Abschluss mit kölsche Tön den DJ Arno (Internetradio Köln Ehrenfeld), dann mit seinem Sound fort führte.

„Solch ein Fest ist nur mit viel Hilfe zu stemmen“, sind sich die Veranstalter, die Mitglieder des Männer-Chors Fidelio 1954, einig. Sie danken all jenen, die hier unterstützend mitgewirkt haben. Auch den vielen Gästen, die mit Gesang und Applaus die Künstler belohnt haben.

Mehr Informationen finden Sie auf der Fidelio-Website

Zum Schluss noch ein paar Eindrücke:

ist freiberufliche Journalistin (Text und Bild), weitere Berichte und Fotos finden Sie auf bensberg-im-blick.de.

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3 Kommentare

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  1. Liebe Helga,
    auch ich moechte mich bei Dir und Deinem Mann fuer Euren unermuedlichen Einsartz an diesem Abend dafuer bedanken, dass Ihr unser Fest in das entsprechende Licht gesetzt habt.
    Text des Berichtes: einfach toll !!!!!
    Fotos und Video: sagenhaft schoen

    Fazit: Pure Werbung fuer den
    MC Fidelio Refrath !!!!!

  2. Helga, vielen Dank für Deinen tollen Bericht mit den klasse Fotos.
    Wie immer absolut empfehlenswert.
    Hans-Friedrich