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Wir wollen FRAUEN stärker machen und sie bei weichenstellenden „Weggabelungen“ unterstützen. Selbstbewußt, liberal, überparteilich. Vorsitzende: Anita Rick-Blunck.

Ein Kommentar zu “Workshop: Liebe und Vertrag ist kein Widerspruch”

  1. Ja, die finanzielle Situation “von” nicht “der” Frauen – dieser Unterschied sollte gewahrt sein – kann nicht als durchgehend zufriedenstellend bezeichnet werden. Ja, daran sind zu aller erst Männer schuld. Ja, auch die Politik hat solche Frauen verlassen. Aber ja, es gibt auch andere Beispiele.

    Man gewinnt den Eindruck, dass die Anzahl unterbezahlter Frauen mit einem etwas niedrigeren sozialen Niveau, das ich keinesfalls den Frauen anlaste, steigt. Hier kommt fatale Erziehung, Bildungsschwäche und soziales Abhängigkeitsgefühl zum Tragen. Darüber hinaus leiden auch die besser gebildeten Damen an den Symptomen, die oben beschrieben werden. Zum Schluss bleiben zwangsläufig nur die weiblichen Mitglieder unserer Gesellschaft übrig, die “karrierebewusst” genannt werden.

    Stimmt das so? Nein, zumindest nicht so, wie oben beschrieben wird.

    Die zu Anfang genannten Sätze aus der “angeblichen” Wirklichkeit sind banale Klischees, die sich heutige Frauen nicht mehr andichten lassen werden. Insofern hat es m.E. einen Lernprozess gegeben. Die beschriebenen “Fakten” dazu:

    1) Weniger Arbeit = niedrigere Bezahlung! Oder wie ist das gemeint?
    2) Der Unterschied an Lebensarbeitszeit ist möglicherweise durch die Tatsache geschuldet, dass nur Frauen Kinder bekommen können und unter denen nicht wenige sind, die ihrer Nachkommen wegen lange zu Hause bleiben “wollen”.
    3) Altersarmut betrifft mehr Frauen, die nicht in Partnerschaften leben.
    4) Mehr Arbeitseinkommen = mehr Rente, wurde schon kritisiert.
    5) Gleiches Thema.
    6) Daran ist doch wohl jeder gleichberechtigt beteiligt.
    7) Wie das besser zu regeln ist, werden auch die FDP-Damen nicht wissen.

    Alle 7 Punkte lassen sich in einem zusammenfassen: Männer verdienen mehr als Frauen. Alles andere ist Populismus, weshalb dieser eine Punkt so nicht weiter existieren sollte. Darum muss ein “gemeinsames” – und damit meine ich Frauen, Männer, Politiker, Soziologen und Philosophen – Interesse endlich erwirkt werden, die Chancen- und Einkommensgleichheit von Frauen und Männern so weit wie möglich einander näher zu bringen.

    Gerade die FDP mit ihrer Unternehmensfreundliche Politik trägt einen gerüttelten Anteil an ungerechten Situation “von” Frauen und vor allem fehlt mir, was in einer solchen Diskussion unerlässlich ist: Das Angebot, mit dem anderen Geschlecht darüber zu reden, zusammen mit Frauen und Politikern. Die einseitige Betrachtungsweise und der Versuch, einseitige Änderungen durchzusetzen, ist schlichter Feminismus.

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