Dieser Ort ist mir völlig fremd. Mein erster Eindruck: alles recht gewöhnlich. Aber nach einer ganz besonderen Frühschicht, sehe ich Bergisch Gladbach in einem anderen Licht.

Als mich die S 11 zum ersten Mal hier herbrachte, war ich zunächst von der Größe der Stadt überrascht. Vor allem die RheinBerg Galerie erstaunte mich. Ein Ort, von dem ich noch nie zuvor etwas gehört hatte und für den ich eine halbe Stunde Bahnfahren musste, hat sogar ein Einkaufszentrum, toll.

Aber um ehrlich zu sein: so viel mehr Überraschung kam danach nicht mehr. Schließlich ist die Einkaufspassage in zehn Minuten abgearbeitet, jedes Café innerhalb einer Woche durchprobiert und in der Villa Zanders war ich jetzt auch schon dreimal.

Zeit, eine neue Seite von der drittgrünsten Stadt Deutschlands kennenzulernen. Zum Glück begann neulich mein Arbeitstag um kurz vor sieben, sodass ich nochmal eine ganz andere Perspektive auf diese kleine Großstand gewinnen konnte.

Ich gebe zu, dieser Morgen war schon etwas Einmaliges. Der Himmel war wolkenfrei und die Sonne schien zu Gunsten meiner Kameralinse. Aber manchmal reicht es eben schon, zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein.

Eine weitere Überraschung: ich bin gar nicht die einzige Verrückte, die zu einer so unchristlichen Zeit schon das Bett verlassen hat. Es gibt tatsächlich Menschen, die schon bei der Arbeit sind. Zum Beispiel die Helden in Orange, die jeden Morgen die Innenstadt reinigen.

Ihr seid auch manchmal schon früh in Bergisch Gladbach unterwegs? Dann teilt eure schönsten Bilder aus den Morgenstunden auf Instagram und Facebook mit dem #gladbacherleben mit uns.

Und noch eine Überraschung: Das Bürgerportal hat Instagram!

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2 Kommentare

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  1. Liebes iGL-Team!
    Ich persönlich finde das einen sehr netten Kommentar über unser schönes BG – tolle Fotos! Und vermutlich ein Post, der ja eher eine Stimmung oder vielleicht eine Momentaufnahme wiederspiegeln soll (zumindest suggeriert das der Titel), daher ist mir die obige Kritik nicht ganz verständlich.
    Weiter so!

  2. Sehr geehrte Frau Lotz,
    Bergisch Gladbach ist sicher keine Schönheit, was übrigens im Auge des Betrachters liegt. Ihre kurze Betrachtungszeit dieses “Ortes” scheint aber auch mehr als oberflächlich zu sein. Hatte ich doch erwartet, die auch von mir – bin Kölner – bemerkten, weniger schönen Seiten vorgeführt zu bekommen, beschränken Sie sich auf einen Morgen, an dem der Himmel blau war und die Sonne schien. Sie beschreiben das als “einmalig”, was in diesem Sommer die Untertreibung des Jahres ist. Ich weiß nicht, wie lange Sie in BG weilten und wie viel Zeit Sie sich nahmen, die Stadt wirklich kennen zu lernen. Selbst wenn es nur wenige Wochen oder Tage waren, Ihren Kommentar hat BG nicht nötig!