Die neue SPD-Spitze: Andreas Ebert, Lenore Schäfer, Vera Werdes, Benedikt Bräunlich, Sascha Keimer. Nicht auf dem Foto: Kastriot Krasniqi. Foto: Thomas Merkenich

Ein starker Gestaltungswille bei der Jahreshauptversammlung, zwei Kandidaten für den Parteivorsitz – das wertet die SPD als Beleg, „dass die Partei lebt”.

Vorstandswahlen sind immer etwas Besonderes. Im Vorfeld der Wahl hatten der bisherige Vorsitzende Andreas Ebert und Benedikt Bräunlich ihre Kandidaturen für den Vorsitz der SPD Bergisch Gladbach angekündigt. Sie stellten sich vorab den SPD-Mitgliedern in den verschiedenen Arbeitsgemeinschaften vor. Beide betonten dabei, dass es ein Zeichen von Demokratie sei, wenn es durch diese zwei Kandidaturen nun eine wirkliche Wahl gebe. „Es zeigt, dass die Partei lebt“, fasst Andreas Ebert zusammen.

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Allein die Tatsache, dass 83 Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten an der Jahreshauptversammlung teilnahmen und durch ihre Stimmen die Zukunft der SPD vor Ort mitgestaltet haben, war ein positives Zeichen. Politikverdrossenheit sieht anders aus. Stattdessen war der Gestaltungswille der Mitglieder ganz deutlich zu spüren. Auch an diesem Abend machten Andreas Ebert und Benedikt Bräunlich deutlich, dass die Partei schon lange nicht mehr so lebendig gewesen sei und beide diese Energie für die kommende Parteiarbeit nutzen wollen.

Der Amtsinhaber setzt sich durch

Auf der Jahreshauptversammlung am 11. Oktober setzte sich dann der Amtsinhaber Andreas Ebert durch und ist nun für weitere zwei Jahre Vorsitzender der SPD Bergisch Gladbach. Seine Stellvertreterin und Stellvertreter sind Vera Werdes, Kastriot Krasniqi und Benedikt Bräunlich. Lenore Schäfer wird weiterhin als Kassiererin im Vorstand mitarbeiten.

Der neue stellvertretende Vorsitzende Benedikt Bräunlich sieht die Chance, seine „Themenschwerpunkte in die Arbeit des Ortsvereins“ einzubringen. Andreas Ebert wertet das Wahlergebnis als Zeichen an den Ortsvereinsvorstand: „Die Entscheidung der Mitgliederversammlung ist klar: Einigt euch und macht es zusammen!”

Andreas Ebert (r.) überreicht Gerd Neu die Ehrenurkunde

Gerd Neu wird Ehrenvorsitzender

Gerd Neu wurde eine ganz besondere Ehre an diesem Abend zuteil. Er wurde einstimmig zum ersten Ehrenvorsitzenden der SPD Bergisch Gladbach gewählt.

In einer sehr persönlichen Laudatio ging Andreas Ebert neben persönlichen Erlebnissen mit dem Geehrten auch auf die besondere Leistung Gerd Neus ein.

Er war schließlich nicht nur Vorsitzender des Ortsvereins Bensberg, sondern führte auch die beiden Ortsvereine Bergisch Gladbach und Bensberg gemeinsam mit Wolfgang Miege (Bergisch Gladbach) im Jahr 1998 zusammen und war auch viele Jahre Vorsitzender des „neuen“ Ortsvereins Bergisch Gladbach.  Miege wurde damals 2. Vorsitzender.

„Ich freue mich außerordentlich über diese Ehrung und bin der Meinung, dass sich die Zusammenlegung der beiden Ortsvereine bis heute bewährt hat“, betont Gerd Neu.

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  1. Kastriot Krasniqi IST auf dem ersten Bild zu sehen (ganz rechts). Es fehlt Sascha Keimer.