„Who the Fuck is Kafka“, fragt Lizzie Doron mit ihrem Buch, es geht um eine israelisch-palästinensische Freundschaft voller Vorurteile und Unverständnis. Die Lesung ist die Premiere einer Kooperation zwischen Stadtbücherei,  Städtepartnerschaftsvereinen und Bürgermeisterbüro.

Anfang September wurde bekannt, dass die israelische Autorin Lizzie Doron den Friedenspreis der Geschwister Korn und Gerstenmann-Stiftung 2018 erhält; bevor ihr der Preis im Dezember überreicht wird, kommt Lizzie Doron aber noch für eine Lesung nach Bergisch Gladbach.

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„Who the Fuck is Kafka“ heißt der autobiografische Roman, der am 11. November 2018 im Bürgerhaus Bergischer Löwe vorgestellt wird. Moderiert von Margarete von Schwarzkopf erzählt Doron die Geschichte einer wechselvollen, von Vorurteilen und Unverständnis geprägten Freundschaft, die sich zwischen einer israelischen Schriftstellerin und einem arabisch-palästinensischen Journalisten entwickelt.

Überzeugt von der Qualität und Aussagekraft des Buches begannen die Planungen für die Lesung in Bergisch Gladbach natürlich schon weit früher: Bereits im Frühjahr hat die Stadtbücherei die Initiative ergriffen und unterstützt vom Bürgermeisterbüro den Kontakt zu den Städtepartnerschaftsvereinen gesucht.

So wurde die Lesung schließlich als Brückenveranstaltung zwischen den deutsch-palästinensischen und den deutsch-israelischen Kulturtagen konzipiert. Die Premiere einer Kooperation zwischen Stadtbücherei, dem Städtepartnerschaftsverein Beit Jala, dem Freundeskreis Ganey Tikva und dem Bürgermeisterbüro.

Zum Buch

Eine Friedenskonferenz in Rom. Dort beginnt die Freundschaft zwischen zwei Feinden: der israelischen Lizzie Doron und dem palästinensischen Nadim Abu Hanis. Die Vorurteile sitzen tief. Es gibt keine Begegnung, bei welcher sie sich nicht mit Vorwürfen konfrontieren, kein Gespräch, bei dem sich nicht einer unverstanden fühlt.

Doch auf neutralem Boden scheint der Traum vom Frieden möglich. Sie sprechen miteinander, lernen einander kennen und entwickeln schließlich gemeinsame Pläne: Sie will ein Buch über ihre Begegnung schreiben, er einen Film drehen. Wie fragil das träumerische Vorhaben ist, wird schnell klar.

Zur Autorin

Lizzie Doron, Tochter einer Holocaust-Überlebenden, begann nach dem Tod ihrer Mutter, über die eigene Kindheit und Jugend in Tel Aviv zu schreiben. Ihre Texte drücken beispielhaft das Empfinden der sogenannten „2nd Generation“ aus und fanden Eingang in israelische Schulbücher.

Mit ihrem Buch „Who the fuck is Kafka?“ wandte Doron dann ihren Blick von der Vergangenheit in die Gegenwart.

Hier geht es zur Veranstaltung.

Weitere Infos zu den Deutsch-Israelischen Kulturtagen:

Deutsch-Israelische Tage wollen Brücken bauen

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