Die Feuerwehr ist am Sonntag bis in die Nacht hinein mit allen Kräften im Einsatz gewesen, um erhebliche Schäden des Sturms Eberhard zu beseitigen. Der Verkehr wurde beeinträchtigt, niemand verletzt. 

Nach Angaben der Deutschen Bahn ist die Strecke der S 11 in Worringen gesperrt, daher fahre die S-Bahn von Bergisch Gladbach nur bis Köln-Mülheim, hieß es am frühen Morgen. Die Linie 1 der KVB fährt offenbar störungsfrei.

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Zwischenzeitlich waren zahlreiche Straße gesperrt; einige sind immer noch nicht befahrbar. Die Feuerwehr schließt erneute Sperrungen aber nicht aus.

Nach Angaben der Feuerwehr wurden bereits gegen 14 Uhr die ersten Sturmschäden aufgenommen und abgearbeitet. Um 15:30 Uhr wurden dann alle ehrenamtlichen Einheiten zusätzlich zu den diensthabenden Einsatzkräfte in Dienst gestellt. In der Feuer- und Rettungswache Nord wurde eine Feuerwehreinsatzleitung gebildet.

Innerhalb kurzer Zeit wurden der Feuerwehr Bergisch Gladbach die ersten 60 Einsatzstellen von der Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises übermittelt.

Betroffen war das gesamte Stadtgebiet. Größtenteils musste die Feuerwehr umgestürzte Bäume von der Fahrbahn oder von Fahrzeugen räumen. Lose Dachteile und beschädigte Dächer waren zu sichern.

Auf der Handstraße im Stadtteil Hand wurde ein Gebäude durch einen umgestürzten Baum schwer beschädigt. Im Stadtteil Romaney stürzte der Giebel eines Hauses ein. Im Stadtteil Bensberg mussten Gerüste an Häusern durch die Feuerwehr gesichert werden.

Durch mehrere umgestürzte Bäume mussten die Overather Straße zwischen der Autobahnanschlussstelle Moitzfeld und Untereschbach gesperrt werden. Weiterhin auch die Alte Wipperfürther Straße (B506) in Höhe Pannenberg und die Ommerbornstraße im Bereich Kaltenbroich. Weitere Sperrungen im Stadtgebiet sind nicht ausgeschlossen.

Bis 23 Uhr wurden insgesamt 131 Einsatzstellen abgearbeitet, die Feuerwehreinsatzleitung beendete ihren Dienst.

Insgesamt waren rund 140 Einsatzkräfte der Feuerwehr Bergisch Gladbach und des THW Bergisch Gladbach. Die Verpflegung der Einsatzkräfte wurde vom DRK übernommen.

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