In der Reihe „Talk & Texte – Literatur im Rathaus“ ging es nicht nur um Intrigen am Königshaus, vielmehr auch um zarte, fröhliche, besinnliche und hoffnungsvolle Texte aus Lyrik und Prosa.

Es war ein unterhaltsamer Abend, zu dem der Förderverein der Stadtbücherei Bergisch Gladbach und die Autorengruppe Wort & Kunst e.V. in den Saal des Bensberger Rathauses eingeladen hatten.

Szenen in denen sich die Zuhörerinnen und Zuhörer wiederfanden. Momente, die viele selbst kennen gelernt, durchlebt haben. Und es stellte sich heraus, eine positive Grundeinstellung hilft dunkle Wolken zu vertreiben.

Renate Beisenherz-Galas, Heinz-D. Haun, Hildegard Tillmann

Renate Beisenherz-Galas und Hildegard Tillmann stellten Lyrik- und Prosa-Werke vor. Eine Gedankenwelt – in wunderbare Worte gefasst – die viel über das Leben an sich bündelte.

Spannung baute der Bergisch Gladbacher Autor und Musiker Oliver Buslau auf. Der Gastautor las aus seinem historischen Kriminalroman „Schatten über Sanssouci“, der 2011 im Emons Verlag erschienen ist.

Der Roman spielt in der Zeit, als Potsdam durch die Herrschaft Friedrich des Großen geprägt war. Im neuen Schloss Sanssouci fördert der König Kunst und Musik. Johann Joachim Quantz, Kammermusiker und Flötenlehrer Friedrichs II, fühlt sich sehr wohl am Hofe des Königs, wird aber zum „Mittelpunkt einer geheimnisvollen Intrige“ und gerät sogar unter Mordverdacht. Und die Spannung steigt … .

Buslau wurde 1962 in Gießen geboren, studierte in Köln und Wien (MA). Er lebt seit 27 Jahren in Bergisch Gladbach. Zwei berufliche Leidenschaften bestimmen sein Leben: Das Schreiben und die Musik. Er verfasste zahlreiche Kriminalromane, wobei fünf einen besonderen Bezug zur Musik haben. Ferner spielt er in verschiedenen klassischen Musikensembles (Bratsche), aber auch seit 2011 in einer Krimi-Rockband.

Aktuell ist Oliver Buslau auch mit „Gero Gladberg“ unterwegs. Das Bürgerportal Bergisch Gladbach startete mit dem Autor eine lokale Krimiserie zum Lesen, Anhören und Mitmachen: Jeden Monat löst Gero Gladberg einen neuen Fall, derzeit läuft „Gero Gladberg und der Deal an der Strunde”.

Über ihre Berufung zum Schreiben, sprach Heinz-D. Haun (Autorengruppe Wort & Kunst) mit den Autorinnen Renate Beisenherz-Galas und Hildegard Tillmann.

Die einzelnen Programmpunkte begleitete Silvia Nitsche-Mayr mit ihrem Spiel auf der Querflöte. Zu ihrem Repertoire zählte auch eine Komposition, die eine Verbindung zu Joachim Quantz, dem Kammermusiker am königlichen Hofe, aufbaute. Das Gespräch mit Oliver Buslau führte Petra Christine Schiefer (Autorengruppe Wort & Kunst)

Eine große Runde verfolgte die abwechslungsreiche Lesung in der Reihe „Talk & Texte“

Die Autorinnen:

Renate Beisenherz-Galas, die 2017 im Heider Verlag ihren Gedichtband „Ungereimtheiten und Gereimtes“ veröffentlichte, gab in diesem Jahr zusammen mit Günter Helmig die Anthologie „Vom Bleiben und Schwinden“ (Heider Verlag) heraus. Sie ist vielen Gladbachern als stellvertretende Bürgermeisterin bekannt, die immer sehr im Bereich Literatur und Theater engagiert war. Inzwischen ist sie Vorsitzende des Fördervereins der Stadtbücherei Bergisch Gladbach und der Autorengruppe. Die gebürtige Hamburgerin studierte Germanistik und Theologie, wurde Gymnasiallehrerin und lebt seit über 40 Jahren in Bergisch Gladbach. Die Autorin stellte am Freitag eine Auswahl aus ihrer Lyrik und Kurzprosa vor.

Hildegard Tillmann wurde in Bergisch Gladbach geboren und lebt seit ihrer Kindheit in dieser Stadt. Sie war lange berufstätig und widmete sich anschließend ihrer Familie, 2002 machte sie in Köln das Abitur nach. Sie entdeckte vor Jahren ihre Lust am Schreiben, veröffentlichte in mehreren Anthologien Lyrik und Prosa und ist aktives Vorstandsmitglied im Förderverein der Stadtbücherei. Ihre zweite Leidenschaft ist das Gärtnern, was sich aus manchen Texten erschließen lässt.

ist freiberufliche Journalistin (Text und Bild), weitere Berichte und Fotos finden Sie auf bensberg-im-blick.de.

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