Bei der Nacht der Technik stieß Zanders-Führung auf großes Interesse. Foto: Zanders

Mitten im Überlebenskampf stellt die Zanders Paper GmbH neues Personal ein. Drei Azubis werden übernommen, aktuell werden sechs Mitarbeiter, fünf Werkstudenten und sechs Auszubildende gesucht. Unter dem Strich wachse die Papierfabrik nach den letzten Entlassungen wieder.

Nach wir vor laufen die Verhandlungen zwischen dem neuen Unternehmen unter Fühung des norwegischen Investors Terje Haglund, dem Insolvenzverwalter und der Stadtverwaltung über neue Verträge. Ab dem 1.7., wenn der akutelle Mietvertrag ausläuft, wird der Betrieb zunächst nur geduldet.

Gleichzeitig betont Zanders jedoch, dass die Umstrukturierung voran komme und die Produktion gut laufe.  Als Beleg führt Pressesprecher Tobias Müller an, dass neues Personal nicht nur gesucht, sondern auch gefunden werde: „Es ist erstaunlich, aber die Leute sagen ja.”

Die offenen Stellen seien zum Teil auf für ehemalige Mitarbeiter geeignet, zum Teil gehe es um neue Qualifikationen. Im einzelnen werden ein Mess- und Regeltechniker, fünf Produktionsmitarbeiter und drei bis fünf Werkstudenten in der Produktion gesucht.

Drei Auszubildene haben ihre Ausbildung gerade beendet und werden übernommen. Jeweils zwei Auszubildende zum Papiertechnologen, zum Mechatroniker sowie zum  Maschinen- und Anlagenführer sollen in diesem Jahr eingestellt werden.

Im Rahmen des Insolvenzverfahrens war die Belegschaft (von einst mehr als 3000) noch einmal von 500 auf rund 300 Mitarbeiter reduziert worden. Eine aktuelle Zahl will Müller nicht nennen. „Aber unter dem Strich steigt die Beschäftigtenzahl wieder.”

Alle offenen Stellen bei Zanders finden Sie hier. 

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G. Watzlawek

Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de.

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1 Kommentar

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  1. Man kann nur Glück wünschen und dass der Papiermarkt weiter auf den Produkten von ZANDERS steht. Das aber könnte u.U. neue Heuschrecken anlocken, die das gesundende Unternehmen, das m.E. nicht alleine existieren kann, übernehmen und wieder verkaufen wollen. „Die Braut wird schön gemacht“, sagt der Fachmann dazu. Hoffen wir, dass diese Fa., die für Gladbach steht wie keine Zweite, uns erhalten bleibt.