Zur zweiten Kundgebung der Klimaschutzbewegung „Fridays for Future” in Bergisch Gladbach haben sich rund 25 vor allem jüngere Schüler vor dem Rathaus getroffen. Sie zogen durch die Fußgängerzone zum Bahnhof, einige fuhren dann nach Köln, um dort an der Demo teil zu nehmen.

Bei der ersten Demo vor zwei Woche hatten rund 200 Personen teilgenommen. Die noch relativ neue Ortsgruppe RheinBerg will die Demonstrationen regelmäßig fortsetzen. Am 20. September beteiligt sie sich am Klima-Streik, der in Bergisch Gladbach von den „Klima Freunden” koordiniert wird.

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4 Kommentare

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  1. Zuviele „Äste“, auf denen die Menschheit mit dem Tieren und Pflanzen sitzen , sind schon abgesägt und abgefallen. Wir reagieren punktuell, oberflächlich und halbherzig auf die offensichtliche Zerstörung unserer MITWELT! Es ist keine UMwelt, sondern MITWELT IN ! der wir leben dürfen. Die Pflanzen schenken uns die Luft zum Atmen und sind Nahrung für uns. Die Tiere sind keine Sache, sondern Mitgeschöpfe mit Gefühlen und Fähigkeiten, die wir nicht besitzen, oft noch nicht erkannt oder erforscht. Die “ Egomanie“, die Ver-Single-ung unserer Gesellschaft, unterstützt durch die Inhalte in der Werbung, lässt die Menschen sozial verrohen, weil sie wie in einer Spiegelwelt leben, in der sie nur noch sich selbst erkennen können. Das spiegelt sich auch in der offensichtlich Weltpolitik wieder. Wie Maulwürfe, die blind sind, tappen wir vermeintlich sehend in die Katastrophe!. Wir müssen aufhören “ Kinder und gleichzeitig den Untergang der Erde zu produzieren“. Soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit, bringt Frieden und Zufriedenheit auf diese Erde und lässt uns alle überleben! Wenn jeder bei sich und vor seiner Türe anfäng,t können Wunder geschehen! Jeder darf auch dafür beten, so wie er Gott versteht, in Liebe und Respekt vor sich und seinen Mitmenschen und mit Geschöpfe!

  2. Für mich sind die “Nano- Partikel“ die größte Gefahr, denn die unterscheiden nicht zwischen Mensch oder Tier.

  3. Lothar Sütterlin lenkt den Fokus darauf, dass die Erde uns nicht braucht. Wir aber brauchen die Erde und die Atmosphäre zum Überleben. Und wir wissen im Prinzip, was wir alles falsch machen.

    Doch wir beuten den einzigen Planeten, den wir haben, gnadenlos aus. Wir zerstören wissend unsere eigenen Überlebensbedingungen; wir vernichten die Artenvielfalt durch Monokulturen und Pestizide; wir verunreinigen unsere Grundwasserbrunnen durch Gülle; wir versiegeln ohne Unterlass wichtige Flächen für den Autoverkehr, Parkplätze Industrieflächen; wir halten bis heute Wachstum in der bisherigen Form nicht für einen furchtbaren Irrtum; wir gehen unmenschlich mit Tieren in der Massentierhaltung um und verhätscheln gleichzeitig unsere Haustiere. Wir jagen Schnäppchen hinterher – koste es am Ende, was es wolle. Und so weiter. Und so weiter.

    Greta Thunberg steht in hämischer Kritik wegen ihrer Reise zu großen Klimakonferenzen. Und schon rechnen kleinliche Kritikaster aus, wie viel CO2 mit dem Segeltörn anfällt: Liebe Kritiker, eine Reise von Greta Thunberg zu den großen Konferenzen, zur UN wäre auch mit dem Flugzeug zu rechtfertigen. Denn es braucht die großen Veranstaltungen, um das Bewusstsein weltweit zu verändern. Eine Reise von Köln nach Barcelona (39,99 €) dagegen zum Spaßwochenende, bei dem wahrscheinlich noch nicht einmal für ein Kompensationsprojekt eine freiwillige CO2-Abgabe gezahlt wird, ist erheblich weniger sinnvoll.

    Jetzt blicken alle gespannt auf den 20. September, an dem das Klimakabinett Pläne vorstellen will. Pläne. Hoffen wir auf Entscheidungen und planvolles Handeln in größerem Stil als bisher erlebt. Hoffen wir auf ein beharrliche und kraftvolle Fridays for Future-Bewegung.

  4. Folgt man der Berichterstattung u.a. im KStA, scheint mir die Bewegung „Fridays for Future“ zunehmend einen folkloristischen Anstrich zu bekommen. Es sieht so aus, als sei in den Redaktionen – zumindest des KStA – noch nicht angekommen, dass es primär nicht um den Klimawandel geht, sondern um das Überleben der Menschen. Die Erde hat schon erheblich höhere Temperaturen überstanden als diejenigen, über die man sich derzeit aufregt. Und die Erde hat auch weitaus höhere CO2- Konzentrationen überstanden. Wohlgemerkt: die Erde, nicht der Mensch. Die Erde braucht den Menschen nicht. Auch die Trockenheit ist keine Besonderheit der Gegenwart. Im Mittelalter, also vor etwa 1000 Jahren, hat man bei Regensburg die Steinerne Brücke gebaut – die Pfeiler wurden direkt in der fast ausgetrockneten Donau gegründet, und bei Koblenz konnte der Rhein mit einem Gespann durchfahren werden. Die CO2-Konzentration hielt sich zu damaliger Zeit in Grenzen. Aber das CO2 trägt sicherlich zum Temperaturanstieg in der Atmosphäre bei. Nachdem die Beschädigung der Ozonschicht nicht den ersehnten Erfolg hatte, probiert es die Menschheit jetzt halt mit dem CO2-Ausstoß, sich umzubringen. Und falls das noch nicht funktionieren sollte, hat sie als Plan B die Plastik-Vermüllung – falls das noch nicht reicht, gibt es noch die Nano-Partikel. Die Vernichtung der Welt, auf der wir leben können, ist doch ein tolles Event, an dem jeder gerne dabei ist.
    Lothar Sütterlin