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7 Kommentare zu “Warum Refrath jetzt so viele Stationen für Elterntaxis hat”

  1. Mit dem Fahrrad schicke ich meine auch nicht. Das kriegen die noch nicht sortiert im Verkehr und die Fahrradprüfung ist erst in der 4.Klasse (m.E. zu spät).
    Tretroller/Scooter (natürlich ohne „e“) sind eine gute Alternative. Der Schulhof an der Concordia in Schildgen ist voll damit.
    Und bei Regen oder Schnee gehen/gingen meine Kinder ganz altmodisch zu Fuß.
    Ich würde nicht im Traum darauf kommen Taxi zu spielen.
    Bei uns gab es auch ein paar Jahre Laufbusse. Leider ist das wieder eingeschlafen, als die Eltern, die das initiiert hatten, keine Kinder mehr an der Schule hatten. War trotzdem eine gute Sache.
    Jährlich werden bei uns auch „Grüne Meilen“ gesammelt. Das ist eine Aktionswoche in der es für jeden Schulweg, der ohne Auto zurückgelegt wird, einen Aufkleber gibt.
    Die Kinder finden es toll und es bleiben immer ein paar neue beim „Fußweg“ hängen.
    Meist ist es nämlich nicht der Wunsch der Kinder gebracht zu werden.

  2. Ich bin in Rath zur Schule gegangen. Von der Göttersiedlung bis zum Stachelsweg waren es jeden Morgen ca. 25 Minuten inkl. Einsammeln aller Freunde auf dem Weg. Bei Regen, Sonne und Wind. Meine Eltern wäre es nicht im Traum eingefallen, mich länger als in den ersten Wochen des ersten Schuljahrs auf diesem Fußweg zu begleiten. Damals wechselten die Mütter sich ab, damit wir lernten, wie wir die Rösrather Strasse selbständig und gefahrlos überqueren können. Nach vier Wochen gingen wir dann alleine und fühlten und dabei wunderbar! Uns hat nichts gefehlt und… ich habe es überlebt ;)

    Nun haben wir hier in Refrath freie Sicht auf den ganzen Wahnsinn, der sich morgens vor unserer Tür abspielt. Parken im Halteverbot, wildes Hupen, Parken bis in die Kreuzung Holunderweg, doppelte Haltereihen vor den Lehrerparkplätzen…. ich würde gerne mal die Feinstaubbelastung an dieser Stelle an einem ganz normalen Morgen messen lassen. Vielleicht würde die Tatsache, dass diese sich in einem gesundheitsgefährdenden Bereich abspielen wird einige Eltern dazu veranlassen, das Auto nicht mehr zu benutzen.

    Ich bin davon überzeugt, dass die einzig sinnvolle Lösung diesem Wahnsinn Einhalt zu gebieten ist, die Eltern wachzurütteln – ggf. auch über konsequentes Verteilen von Knöllchen (denn vor der Schule ist Halteverbot!).

    Oder mal eine ganz verrückte Idee: vielleicht sollten in den ersten vier Wochen die Schulen in einem Umkreis von 50 Metern per Barken gesperrt werden. Einzig für die Anwohner müsste es die Möglichkeit geben, diese Zonen verlassen zu dürfen (um ggf. selbst zur Arbeit zu kommen) Dafür bräuchte es vier Wochen lang ehrenamtliche Helfer, die morgens die Barken aufstellen und diese nach Schulbeginn wieder zur Seite räumen. Die Eltern wären gezwungen, ihre Kinder vom ersten Tag an laufen zu lassen, und wenn dann nach vier Wochen keine Barke mehr da wäre, würde vermutlich auch keiner mehr das Bedürfnis haben, die Kinder bis vor die Schule zu fahren, denn es hätte sich ja gezeigt, dass die Kinder das hinbekommen.

  3. Die Kinder besitzen alle ein Fahrrad, sind aber, da sie kleine Kinder sind, nicht in der Lage, im Straßen Verkehr zurecht zu kommen und schon gar nicht mit einem viel zu schweren Schulrucksack.

  4. Warum kaufen die Eltern ihren Kindern nicht einfach ein Fahrrad und gut is!! Alleine der Begriff “ELTERNTAXI” ist ja schon ein Witz. Bei mir vor der Tür parken die NICHT mehr!!!

  5. uten Tag,
    leider muss ich sagen das hier die Berichterstattung doch etwas einseitig ist.
    Die Anwohner oder besser gesagt die Bewohner der Häuser wurde nicht wirklich vorab informiert, sondern nachdem entschieden wurde wo die Plätze hinkommen. Das nenne ich keine Vorabinformation sondern eine Feststellung. Auch muss ich leider sagen, das z.B. das Schild auf der Steinbreche so schlecht aufgestellt wurde, das wenn zwischen den Zeiten dort Autos parken ein Kinderwagen oder ein Rollstuhl nur sehr schlecht vorbei kommt und auf die Straße ausweichen muss (selber gesehen). Hier sollte über die Platzierung des Schildes nochmal nachgedacht werden, ob man dieses wenn der Halteplatz nun schon mal zum Unmut da ist, auch so hingestellt das es keine Behinderung gibt.
    Ob diese oder die anderen Halteplätze sind machen, die Frage stellt sich doch gar nicht. Es gibt so vieles in BGL was keinen Sinn macht, da kommt es wahrscheinlich auf ein oder zwei Sachen mehr oder weniger nicht mehr an. Die Stellen die zum Teil in Refrath ausgesucht wurden sind für mich leider nicht nachvollziehbar (gegenüber einer Straße mit rechts vor links Verkehr, auf einer Hauptverkehrsstraße die morgens sowie so schon überlastet ist und durch das ein- und ausparken noch mehr Stau verursacht, eine Entlastungsstraße 30 Zone die als Rennstrecke genutzt wird und überlastet ist) dies sind nur einige kleine Beispiele. Leider hat man das Gefühl, das hier nicht zu Ende gedacht wurde…

  6. Darf man auf diesen Parkplaetzen mit Behinderten Parkausweiss parken oder wird man dort jetzt benachteiligt?

    Bei dem Parkplatz vor dem Refrather Treff wurde das Verbotsschild mitten aus dem Buergersteig aufgestellt. Wenn dort ein groesseres Auto steht, muss man als Rollstuhlfahrer auf die Strasse ausweichen. Bravo!!

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