Engagierte Klimaschützer haben einen neuen Stammtisch gegründet, um gemeinsam vor Ort etwas zu bewegen. Ganz oben auf der Agenda steht ein Unverpackt-Laden. Aber einfach wird das nicht.

20 Interessierte aus Bergisch Gladbach, Köln und den Oberbergischen sind der Einladung vom Forum für Nachhaltigkeit fürs Bergische gefolgt und haben sich beim ersten Stammtisch „Plastikfrei/Unverpackt-GL“ im Gemeindezentrum der Gnadenkirche, im „Engel am Dom“ getroffen.

Von Anfang an waren sich alle Beteiligten einig, dass wir etwas gemeinsam für Plastikvermeidung tun wollen und auch müssen. Den meisten Deutschen geht die Regulierung der Plastikproduktion und des Plastikverbrauchs nicht weit genug. Das zeigt eine repräsentative Befragung des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung.

Sehr schnell ist dann die Gründung eines Unverpackt-Ladens für Bergisch Gladbach diskutiert worden.  Neben der Standort-Frage ging es auch um die richtige Gesellschaftsform, hierbei zeigte sich, dass Verein oder Genossenschaft das meiste Potenzial birgt.

Einige Teilnehmende hatten sich schon sehr intensiv mit den nötigen Voraussetzungen auseinandergesetzt und waren Feuer und Flamme für eine baldige Eröffnung. Dass dazu noch viele kleine Schritte notwendig sind, dass hatte uns auch der Unverpackt e.V. aus Köln, der Geschäfte in Gründung und auch darüber hinaus berät erklärt.

Viele waren sofort bereit, mit ihrem Wissen, aber auch persönlich bei der Umsetzung der Idee mitzuhelfen. Wer von Ihnen auch ehrenamtlich an der Umsetzung interessiert ist, kann sich gern per mail an post@fonab.org wenden und erhält eine Einladung zum nächsten Stammtisch-Treffen.

Weiterhin wurde auch vereinbart, Tipps zur Vermeidung von Plastik zu sammeln und auf der Website des Forums für Nachhaltigkeit für das Bergische zu veröffentlichen.

Diese und weitere Veranstaltungen – dann auch gern im neuen Unverpackt-Laden in Bergisch Gladbach – sollen dazu beitragen, dass wir „Gemeinsam handeln für Nachhaltigkeit“ in unserer Stadt ernst meinen.

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1 Kommentar

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  1. Überall finden sich Bürgerinnen und Bürger zu Gemeinschaften zusammen, um Dinge zu ändern oder mindestens anzuprangern, die von Politik und Verwaltung in BGL bisher ignoriert oder vernachlässigt wurden. China ist wichtiger als BGL, die Kosten dieser Reise hätten bessere Verwendung finden können, die gewählten “Volks” – Vertreter vertreten Vieles, aber kaum das Volk, was sie gewählt hat. Daneben die ewigen Streitereien zwischen Verwaltung und Rat, wobei die Eine die Vorgaben des Anderen eigentlich umzusetzen hat. Das aber ist scheinbar in BGL nicht gewollt, man tritt sich lieber gegenseitig vors Schienbein statt sich der Dinge, die nun Bürgerinnen und Bürger versuchen, zu retten, zu widmen. Die nächste Kommunalwahl sollte Zeichen setzen.