Junge Menschen helfen SeniorInnen – und verdienen dabei ein bisschen Geld: Das ist das Prinzip der Taschengeldbörse. Das Projekt gibt es seit 5 Jahren, jetzt kommt es nach Refrath, künftig vielleicht auch in weitere Stadtteile.

Sich mit kleinen Jobs das Taschengeld aufbessern – dabei wollen der Seniorenbeirat und der Jugendrat den Jugendlichen in Refrath künftig unter die Arme greifen. Mit einer sogenannten Taschengeldbörse möchten die Verantwortlichen ab diesem Schuljahr junge und ältere und/oder mobilitätseingeschränkte Personen zusammenbringen.

„Die Taschengeldbörse vermittelt unbürokratisch und kostenfrei junge Menschen zwischen 15 und 20 Jahren mit Seniorinnen und Senioren für Nachbarschaftshilfen gegen eine Bezahlung von mindestens 5 Euro pro Stunde“, so werben die Veranstalter in ihrem Flyer. Gesucht werden also Menschen mit Unterstützungsbedarf und Jugendliche, die sich etwas dazu verdienen wollen.

Organisatoren mit Stand beim Stadtfest vertreten

Die Organisatoren werden auch auf dem Stadtfest (6. bis 8. September) mit einem Stand vertreten sein. Interessierte können sich am Samstag und Sonntag von 14 bis 16 Uhr über das Projekt genauer informieren.

Die Vermittler laden dann beide Parteien zu einem Gespräch ein und schauen, ob alles passt. Die Arbeit muss ungefährlich, einfach und unregelmäßig sein. In den Nutzungsbedingungen dieser Vermittlerbörse werden beide Parteien genauestens über die maximalen Arbeitsstunden und die Entlohnung aufgeklärt.

„Ziel dieser Taschengeldbörse ist es, ein gegenseitiges Verständnis aufzubauen und das soziale Engagement im Stadtgebiet zu steigern. Die Taschengeldbörse kann einen Beitrag zur integrativen Begegnung leisten, Vorurteile abbauen und ein Verständnis zwischen den Generationen schaffen“, berichtet Lisa Klemt, die Geschäftsführerin des Seniorenbeirates.

Wenn sich die Taschengeldbörse in Refrath gut etabliere, solle sie auf weitere Stadtteile erweitert werden, gibt Klemt zudem an.

Die erste Taschengeldbörse ist vor fünf Jahren in Solingen gegründet worden. Mittlerweile sind dort etwa 600 arbeitswillige Jugendliche und rund 500 Hilfesuchende registriert.

Pressestelle Stadt BGL

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