Auch dieser Baum soll gefällt werden

Beim Baum-Rundgang in der Schlossstraße sind kontroverse Meinungen aufeinander geprallt. Die Stadtverwaltung appelliert, nicht die komplette Umgestaltung der Schlossstraße kaputt zu diskutieren.  

Für die Verwaltung verteidigte Wolfgang Honecker, Leiter Stadtplanung, das Konzept für die neue Schlossstraße. Man könne seinem Plädoyer die Überschrift „Die Kunst der Abwägung“ geben, kündigte er vor rund 80 Teilnehmern an. Und das umfasst die Klimabelange, aber eben auch viele funktionale Belange, die diese für Bensberg so wichtige Straße erfüllen müsse.

Elisabeth Sprenger, die Leiterin des Fachbereichs Planen und Bauen, legte Wert darauf, dass in diesem Konflikt nicht Klimaschützer gegen Gegener argumentierten. Beim Klimaschutz seien doch alle weitgehend einer Meinung.

Elisabeth Spreger hofft auf einen Konsens

Ausgerechnet Christian Nollen, der neue und engagierte Leiter von Stadtgrün, sorgt für eine besonders hitzige Debatte, gleich beim ersten Baum. Der sei – im Gegensatz zu einigen anderen – durchaus vital. Aber das werde nicht zwangsläufig dazu führen, dass dieser Baum stehen bleibe. Auch er spricht von einer Abwägung verschiedenster Kriterien.

Christian Nollen, Leiter von StadtGrün

Das proviziert lautstarken Protest einiger Bürger, die das nicht akzeptieren wollten, die Argumentation grotesk nennen.

Daraufhin stellt Nollen klar, worum es bei dieser Begehung gehe: Die Verwaltung wolle Einblicke in den Zustand der Bäume geben und ihre Pläne erläutern. Aber nicht mit den Bürgern um den Erhalt einzelner Bäume feilschen. Der Plan für die Umgestaltung sei entschieden, der Spielraum für Änderungen gering.

Die Stimmung droht aus dem Ruder zu laufen, einige Bürger fühlen sich „verschaukelt“ und bezeichneten die Begehung als Alibi-Aktion.

Stadtplaner Honecker erinnert an eine voran gegangene, ebenfalls sehr emotionale Diskussion – bei der es nicht um Bäume ging, sondern um Parkplätze. Diese Parkplätze seien wichtig für den Ort, damit die Schlossstraße  auch weiterhin eine Einkaufsstraße bleibe. Auch in diesem Zusammenhang habe die Stadt nicht alle Wünsche erfüllen könne.

Die Kunst der Abwägung bestehe  darin, alle Belange zu so guten Kompromissen zu führen, dass alle möglichst weit berücksichtig werden, aber dass auch das Gesamtkonzept überlebt.

Der Baum rechts soll bleiben

Honecker wiederholt die Bilanz der Verwaltung: 34 Bäume werden gefällt, 57 neu gesetzt. Das sei immerhin so viel, wie Stadtgrün sonst in einem Jahr schaffe. Und das aus Fördermitteln, die es vorher nicht gab. Zudem seien viele der 34 Bäume krank. Aber, so wenden die Kritiker ein, 57 junge Bäume könnten die 34 alten, überJahrzehnte gewachsenen Bäume, nicht aufwiegen.

Insgesamt, so Honecker, sei die Klimabilanz der gesamten Maßnahme Schlossstraße nicht schlecht: Die neue Treppenanlage führe zu einer Entsiegelung der Fläche von fast 300 Quadratmetern. Und direkt neben der Treppe werde es ein begrüntes Beet mit Bäumen und mit Sträuchern geben.

Die Bäume am Wendehammer sollen fallen

Honecker macht klar: Wenn die Bürgerschaft weiterhin das Projekt so bekämpfe wie bisher, dann könne die komplette Umgestaltung der Schlossstraße gefährdet werden. Denn die Fördergelder seien an den Entwurf gebunden, der den Wettbewerb gewonnen hatte.

Bei aller Kritik gibt es auch Zuspruch für die Verwaltung: Ein jüngerer Bensberger dankt Planern und Stadt dafür, dass  er mit seiner Familie bald in einer so gut geplanten und zukunftsgerichteten Stadt wohnt.

Dagegen kritisiert Friedrich Bock, von der Firma Garten- und Landschaftsbau Bensberg, die geplante Monokultur bei den Bäumen.

Weitere Beiträge zum Thema:

Bensberger Baum-Freunde sehen Kritik bestätigt

Warum auf der Schlossstraße 34 Bäume gefällt werden

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Helga Niekammer

ist freiberufliche Journalistin (Text und Bild), weitere Berichte und Fotos finden Sie auf bensberg-im-blick.de.

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11 Kommentare

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  1. „Beim Klimaschutz sind wir doch alle einer Meinung“. Das war eine der vielen interessanten und aufschlussreichen Äußerungen der Stadtverwaltung, denen ich auf dem Rundgang durch die Schlossstraße lauschen durfte.

    Meine Frage: Sind wir das? Hätten wir dann die Probleme, die Kontroverse, die wir haben?  Wären wir einer Meinung , würden wir dann fassungslos in der Schloßstraße stehen und hören, dass gesunde Bäume von Klimaschützern gefällt werden?

    Zwei weitere Aussagen aus der Stadtverwaltung: 

    „Der Rundgang ist dafür da, zu informieren und nicht mit Bürgern um einzelne Bäume zu feilschen“.

    „Wir wollen die Bürger nur informieren, mehr wollen wir überhaupt nicht.“

    Auch dort reine Ehrlichkeit. Das war eine Informationsveranstaltung. Nichts weiter. Was erwarten wir denn? Bürgerbeteiligung? Hinterher noch Bürgerentscheid? Wo kämen wir denn da hin!

    Bei den Plänen für die Umgestaltung der Schlossstraße handelt es sich ja um einen Siegerentwurf eines Landschaftsarchitekten. Da wird nicht, ja da kann gar nicht diskutiert werden. Da ist auch nichts mehr  zu machen. Wir befinden uns unter Sachzwängen  in der Planungsphase. Ja. Lassen Sie uns planen.

    Da waren eine interne und externe hochrangige Jury am Werke. Wer kann da noch Zweifel haben, dass nicht das Beste gewollt und umgesetzt wird. Wir haben doch keine Ahnung. Da müssen Kompromisse gemacht werden. Da ist auch nichts mehr zu machen.

    Das erfährt man auf so einer Informationsveranstaltung. (Wenn einem ein Arzt sagt, das Bein muss ab, zweifelt da noch einer?  Der hat das doch studiert.)

    Wären die Informationen wenigstens in sich logisch, schlüssig, konsistent, kongruent mit den neuesten politischen Entschlüssen. Ja, da könnte man mit leben, sich gar glücklich schätzen.

    Da könnte man das Gefühl  haben, dass logischerweise gesunde Bäume stehenbleiben. Das wäre doch ein großer Schritt in Richtung Authentizität, Wahrheitsgehalt, Konsistenz und Vertrauen. Da hätte man glatt das Gefühl, daß Klimaschützer mit Klimaschützern sprechen.

    Die Worte sollten aber doch zumindest übereinstimmen mit den Taten. Oder die Taten mit den Worten. Können wir uns darauf einigen? Wäre das ein Konsens? Sonst bleibt zumindest so ein dumpfes Gefühl in der Bauchgegend. Sonst bleibt so ein Mißtrauen.

    Es ist schon noch ein Unterschied, ob ich Klimaschützer und Privatperson bin oder Klimaschützer und Politiker oder Stadtratsmitglied. In beiden Fällen will man etwas bewirken. Hoffentlich. Wenn da nicht die Beschlüsse wären, an die man sich als öffentliche Person zu halten hat. Oder wenn da nicht die Glaubwürdigkeit wäre, die leidet. Wenn da nicht die dumme Öffentlichkeit wäre. Wenn  es da nicht um Verantwortung ginge…

    Ich war richtiggehend froh, als eine Art Versprecher aus dem Mund von Herrn Odenthal drang.   Nicht daß es mangelnde Absprache war . Nicht daß Herr Odenthal ein Ausreißer ist. Richtiggehend gefährlich, bedrohlich ehrlich, als er sagte, die gesunden Bäume in der Lindenallee würden fallen nicht etwa aus gesundheitlichen Gründen, sondern aus planerischen.

    Wie kommt denn das? Uns will man doch weißmachen, daß nahezu 34 Bäume unpassend, krank sind. Vielleicht sind es hinterher nur einige wenige. Und die wegen klimatisch bedingter Hitze anfällig, ursprünglich von der Stadt  schlecht eingepflanzt, zu wenig Platz, kaum Pflege oder vom Autofahrer angefahren.

    Dieser Satz von Herrn Odenthal mußte dann schnell von Herrn Nollen kaschiert werden mit einem seiner Lieblingssätze, die unaussagekräftiger und unqualifizierter nicht sein könnten:

    “Die stehen da halt so rum. Die machen`s nicht so richtig.“

    Krank, gesund, Erwartungen nicht erfüllt. Hop oder top. Planung . Ab.

    Es gab böse Stimmen. Die meinten, dies sei eine Alibiveranstaltung gewesen.

    Man kann dies aus zwei Richtungen sehen.

    Alibiveranstaltung aus Seiten der Bürger, die sich verschaukelt fühlen, weil sie sich nochmal die Bäume anschauen dürfen, die bald fallen, weil es Politik, Verwaltung ( Stadt) und Herr Flor so wo(i)llen.

    Jedoch aus Sicht der Stadt keine Alibiveranstaltung. Ist doch die Ausschüttung der Mittel für das Projekt an Aktionen wie diese, an echte Bürgerbeteiligung gekoppelt. Abgehakt, haben wir gemacht.

    Eine weitere Frage, die sich mir stellte:

    Wie kann eine Treppenanlage aus Beton und / oder Naturstein in der Dimension am heißesten Platz der gesamten Schloßstraße für 300m2 Entsiegelung sorgen? Ich hätte mal gerne die Referenzmenge der VERSIEGELUNG genannt bekommen?

    Das ist das gleiche Prinzip, mit dem gespielt wird, um die Menge ruhig zu stellen . Toll, jubelt die Menge. Das hört sich gut an.

    34 Bäume ab, dafür 57 hin. Klingelt da nicht jedes Belohnungszentrum? So leicht ist das.

    Wer glaubt das? Für wen halten Sie uns?

    Hier nochmal die einfache Frage. Wieviel Bäume sind wirklich krank. Mal schauen, ob eine einfache, kurze, ehrliche Antwort kommt.

    Ich würde mir wünschen, daß so viel Aufwand wie für das geplante Projekt und die Verteidigung der unverantwortlichen Fällungen auch  in Bemühungen, mit aller Kraft lebendigen Wesen mehr Platz, mehr Erde, mehr Einbettung, mehr Pflege, mehr Liebe, mehr Einfühlung gesteckt würde.

    Wenn ich daran erinnern darf: Es handelt sich hier um komplexe, kommunizierende Lebewesen, keine Sachen. Es handelt sich hier um die wertvollsten Verbündeten und perfektesten Organismen, die in der Lage sind, uns aus unserer hausgemachten Misere zu ziehen. Wer das noch nicht verstanden hat, der hat den Knall noch nicht gehört.

    Aber „ sie machen`s halt nicht so richtig“. Solch eine Aussage und so viele anderen in der heutigen Zeit in dieser Debatte, auf dieser Begehung ohne vorgehaltene Hand in der Öffentlichkeit aus den Mündern von Klimaschützern. Ich schäme mich.

    Liebe Stadt – bevor Sie sich ein schon lange bestehendes Projekt wie Einheitsbuddeln, PflanzeinenBaum, PrimaKlima oder plant for the planet  auf die Fahne schreiben, obwohl Sie lediglich für die Pressemitteilung verantwortlich sind und Privatmenschen dazu anhalten, privat im Garten Bäume zu pflanzen, sollten Sie Ihre Bemühungen zu 100% in den politisch beschlossenen Klimaschutz geben und all das mit aller Kraft tun, was Sie tun können.

    Ich bin mir sicher, wenn man diese Ernsthaftigkeit  spüren könnte, gäbe es keine hitzigen Debatten mehr und einen wunderbaren Konsens.

    Dem Klimaschutz, unserem wunderbaren Planeten, dem Stadtklima und der Aufenthaltsqualität in dieser Stadt wäre endlich mal gedient.

  2. Weiter können die Positionen kaum auseinanderliegen, das haben die Erläuterungen und Gespräche bei der Begehung der Schlossstraße gezeigt. Geschuldet ist diese Situation einem weitestgehend gescheiterten Projektmanagement und einer Selbstüberschätzung von Politik und Verwaltung. Der Bürger scheint gar nicht mehr vorzukommen, außer man präsentiert ihm das Ergebnis der Entscheidungen. Wir wissen, was für euch gut ist und wie es geht, basta.
    Ansonsten kommt das Repertoire der Totschlagargumente, die bereits gefassten Beschlüsse, die Kosten, der Siegerentwurf, der Zeitrahmen, der Eröffnungstermin, die Fördergelder, je nach Bedarf.
    Es ist nicht mit der Aussage der Verwaltung getan, das wir alle Klimaschützer und Bensberger sind. Müssen erst alle Bürger eine Unterschrift für die erforderlichen Veränderungen geleistet haben? Tatsächlich könnte die sachliche Beschäftigung mit den vorgeschlagenen Maßnahmen zum Klimaschutz unter Beteiligung der Bürger einen Weg aus der Krise des Projektes weisen. Das müssen die Politik und die Verwaltung allerdings auch wollen. Die Einsicht scheint noch nicht gewachsen zu sein, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

  3. Wer hat eigentlich entschieden, dass dieser (an den Wünschen und Interessen der Bürger vorbeigehende) Entwurf gewinnt.
    Vielleicht hätte in der Jury auch mal Bürger oder zumindest jemand aus der Interessengemeinschaft Bensberg sitzen sollen.
    Jetzt zu sagen, da kann man nicht mehr viel machen ist eine Frechheit.

    Ich habe jetzt von einer Aktion gehört (auch in Bergisch Gladbach), die nennt sich “einbuddeln”, da geht es drum neue Bäume zu pflanzen!. In diesem Zusammenhang klingt das Konzept für Bensberg wie ein Schildbürgerstreich.
    Wenn es nicht so traurig wären, könnte man glatt darüber lachen (ich befürchte über Bensberg lachen eh schon alle, wirklich schade)

  4. Da war der Satz schon wieder:
    – zahlreiche Bäume deshalb gefällt werden sollen, da sie nicht in das neue Konzept passen.

    Was genau das Konzept ist bleibt offen!

    Ich befürchte das Schlimmste! Kompletter Kahlschlag, Null Aufenthaltsqualität, weil man keine Schattenplätze mehr hat. Der Stadtplatz ist nur noch das „Sahnehäubchen“. Jeder mit dem man spricht sagt, dass das so der falsche Weg ist. Nur Politik und Verwaltung sehen das anders! Passt da der Spruch, dass man besser das Volk abschaffen sollte?

  5. Es ist sehr zu begrüßen, dass viele Bürger*innen und zahlreiche Politiker*innen des Stadtrates sich die Zeit genommen haben für diesen Gang durch die Schlossstraße. Es zeigt, dass das aktive Interesse an der Stadtentwicklung von Bensberg zugenommen hat.

    Vielen Dank auch ganz besonders an Herrn Nollen und sein Team. Diese haben uns mit Fachkenntnis und großer Geduld durch die Baumbegehung geführt und den aktuellen „Gesundheitszustand“ der Bäume umfassend erklärt.

    Im Ergebnis habe ich für mich mitgenommen, dass
    – Lediglich 5 Bäume von den derzeit 38 Bäumen krank sind und keine Überlebenschance haben.
    – es aufwändig ist, Bäume in einem Stadtzentrum zu erhalten
    – die Ansichten darüber, welche Bäume für die Innenstadt geeignet sind, unterschiedlich sind und sich im Laufe der Jahre wohl immer wieder ändern werden.
    – es Zweifel an der geplanten Monokultur geben sollte
    – zahlreiche Bäume deshalb gefällt werden sollen, da sie nicht in das neue Konzept passen.
    – große Flächen auch zukünftig ohne Schatten bleiben werden, da keine Bäume vorgesehen sind.
    Mein Fazit: Es wäre ein Frevel, 34 von 38 Bäumen der Schlossstraße zu fällen, wie es vorgesehen ist.

    Weiterhin wurde in den begleitenden Diskussionen während der Führung deutlich, dass der Schutz des Stadtklimas für die Verwaltung in diesem Projekt nach wie vor keine große Rolle spielt (trotz Entscheidung im Stadtrat, dass Klimaschutz „oberste Priorität“ hat). Also wird man weiterhin um jede Pflanze kämpfen müssen.

    Auch für eine ernstgemeinte Beteiligung der Bürgerschaft gibt es weiterhin keine Möglichkeit.

    Daher ist es ratsam, dass die Bürgerschaft die Entwicklung weiterhin kritisch beobachtet. Mindestens die Erfahrungen aus dem Flächennutzungsplan haben schließlich gezeigt, dass die Meinung der Bürgerschaft bei (den nun offensichtlich anstehenden) „Abwägungen“ der Verwaltung so gut wie keine Chance hat.

    Immerhin hat die Verwaltung im Oktober und November weitere Gespräche angeboten. Ich hoffe, diese Gespräche haben vor dem Hintergrund der Aussage von Herrn Honecker, die Bürgerschaft „bekämpfe“ das Projekt, eine Chance.

    PS: Schade finde ich, dass Frau Niekammer zwar ausführlich über die Argumentation der Verwaltung berichtet hat, die konkrete Kritik und die konstruktiven Vorschläge aus der Bürgerschaft dagegen weitgehend unerwähnt blieben. Z.B. wäre es wichtig gewesen, über die ausführliche Diskussion zur Gestaltung des (gar nicht so) kleinen Platzes unterhalb der Treppe zum Markt zu berichten. Er ist von zentraler Bedeutung, und (auch) hier wird man nach derzeitiger Planung im Sommer – ohne Bäume – zukünftig „brutzeln“.

  6. Es ist kaum zu glauben, dass Christian Nollen, Leiter von StadtGrün(!) Monokulturen fordert.

    Bei Monokulturen besteht ein erhöhtes Risiko, dass mit einem Hitzesommer oder einer Schädlingswelle gleich ein Großteil der Bäumen dahin ist.

    Das Forschungsprojekt “Stadtgrün 2021” hat dies in Versuchen bestätigt.

    Wer diesen Sommer einfach mal in einem Fichtenwald spazieren war konnte sehen, dass Monokulturen keine Erfolgsgeschichte sind.

    Begründet werden die Monokulturen damit, dass die Stadt mehr Struktur brauchen würde.

    Herr Nollen, unsere Stadt braucht nicht mehr Struktur sondern mehr Aufenthaltsqualität.

  7. Zuerst alles abholzen und dann schaun mer mal. Die Neuplanung liegt Im Detail leider noch nicht vor. Ich denke, bevor da keine Planung veröffentlicht ist, die einen höheren ökologischen Wert hat als das Bestehende … Finger weg von den vorhandenen Bäumen

  8. Das Statement von Herrn Flor ” das soll so, weil das mein Konzept ist” zeigt seine Borniertheit in voller Gänze.
    Er muss ja hier nicht leben und seine Kinder müssen nicht auf Asphalt in praller Sonne spielen.
    Das dass die Politik und Verwaltung dieser Stadt trägt ist ein Trauerspiel.

  9. Fazit, die Stadt reagiert auf die Einwände der Bürger in dem sie doch macht was beschlossen wurde. Schade um die Zeit, wann werden die Bürger im Vorfeld informiert und beteiligt?

  10. Die Verwaltung will Ihr Konzept durchsetzen, das bedeutet Kahlschlag auf der einen Seite, Minibäume auf der anderen.

    Den neuen „Stadtplatz“ als Ausgleich für die Klimabilanz zu benennen ist eine Beleidigung an den gesunden Menschenverstand! Und es ist auch nicht so, dass die Bäume weg sollen wegen der größeren Autos. Vor Intersport Häger sollen ja gar keine Parkplätze entstehen.

    Stattdessen Bänke und Spielgeräte. Fragt sich nur wer da im Sommer spielen soll ohne Bäume. Zitat Stadtplaner Flor: „Das soll so, weil das mein Konzept ist!“ Das macht sprachlos!