Ab dem 1. November wird der städtische Stadtordnungsdienst personell komplett sein: Alle zwölf Stellen sind besetzt. Damit ist ein Teil des neuen Konzeptes für mehr Sicherheit und Sauberkeit in Bergisch Gladbach umgesetzt.

Das Konzept wurde im vergangenem Jahr durch eine Arbeitsgruppe aus Ordnungsbehörde, Sozialverwaltung, Abfallwirtschaft, Gleichstellungsstelle, Polizei, Netzwerk Wohnungsnot und der Suchtberatungsstelle unter Federführung des zuständigen Verwaltungsvorstandes erarbeitet.

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Das Konzept, mit dessen Erarbeitung die Verwaltung 2017 von CDU- und SPD-Fraktion beauftragt wurde, sieht vor, die Stellen des Stadtordnungsdienstes sukzessive aufzustocken, um noch mehr Präsenz im Stadtgebiet zu zeigen. Die drei ursprünglichen Stellen wurden zu Beginn dieses Jahrs um die ersten weiteren Stellen aufgestockt. Bis dahin war im vergangenem Jahr ein privater Sicherheitsdienst als Unterstützung hinzugezogen worden.

„Der Stadtordnungsdienst ist regelmäßig von montags bis samstags von 6 bis 22 Uhr im Wechseldienst im Einsatz,“ berichtet Ute Unrau, Leiterin des Ordnungsamtes. Anlassbedingt, unter anderem zu Märkten, Stadtfesten, Kirmes und weiteren Geselligkeiten werden die Angestellten des Stadtordnungsdienstes auch außerhalb dieses Zeitrahmens arbeiten.

Dabei sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im gesamten Stadtgebiet tätig. Zwei Ordnungskräfte sind ständig in der Stadtmitte unterwegs. „Die Aufgaben in der Stadtmitte, aber auch bei den Hotspots in den anderen Stadtteilen, sind vielfältig“, erläutert Unrau weiter.

Ruhestörung, Umweltverschmutzung oder Vandalismus werden häufig gemeldet und gehören zu den Standards, um die sich die Kolleginnen und Kollegen kümmern müssen. Alle Bediensteten des Stadtordnungsdienstes nehmen an Schulungen und einem regelmäßig stattfindenden Sicherheitstraining teil, bei dem besonderen Wert auf kritische Situationen und Deeskalationstechniken gelegt wird.

Anders als private Sicherheitsdienste dürfen die Angestellten des Stadtordnungsdienstes auch hoheitlich tätig werden. Also zum Beispiel Platzverweise aussprechen, bei Ruhestörungen eingreifen und Feste auflösen, Personalien aufnehmen und Personen festhalten, um sie der Polizei zu übergeben.

Inzwischen sind bereits diverse Maßnahmen des Sicherheitskonzeptes umgesetzt worden: So ist die Präsenz des Ordnungsamtes rund um die Villa Zanders verstärkt worden; als Aufenthaltsbereich für die Personen der örtlichen Straßenszene wurde der Standort Dr.-Robert-Koch-Straße reaktiviert.

Weiterhin wurde die Optik der Dienstfahrzeuge und -kleidung erneuert: Die Fahrzeuge ähneln nun stark den Streifenwagen der Polizei, damit sie in der Öffentlichkeit als Sicherheitseinsatzwagen wahrgenommen werden. Die gemeinsamen Streifengänge mit der Polizei bleiben nach wie vor erhalten.

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