Im Rheinisch-Bergischen Kreis gibt es bislang keinen bestätigten Fall einer Infektion mit dem Coronavirus. Dennoch ist die Kreisverwaltung vorbereitet, wenn hier eine Erkrankung auftreten sollte.

Bereits seit Anfang Januar steht das Gesundheitsamt im engen Austausch mit dem Landeszentrum Gesundheit, den Krankenhäusern und über die Kassenärztliche Vereinigung mit den niedergelassenen Ärzten.

Das sollten Sie beachten

Generell gilt, um sich vor einer Ansteckung zu schützen, ist es wichtig, die allgemeinen Hygienemaßnahmen zu beachten. Dazu zählen beispielsweise das häufige und ausgiebige Waschen der Hände, hygienisches Niesen und Husten in die Armbeuge sowie die Ansammlung von großen Menschenmassen möglichst zu meiden.

Das passiert bei einer Corona-Meldung

Sollte bei einer Person dennoch eine Infektion mit dem neuen Coronavirus im Rheinisch-Bergischen Kreis nachgewiesen werden, erfolgt automatisch die Meldung durch das Labor oder den Arzt an das Gesundheitsamt des Rheinisch-Bergischen Kreises.

Wenn Personen Kontakt mit einem bestätigten Fall gehabt haben sollten oder sich in einem der Risikogebiete aufgehalten und Beschwerden haben, sollten sie telefonisch Kontakt mit ihrem Hausarzt aufnehmen. Dieser entscheidet über die weiteren einzuleitenden medizinischen Schritte – wie beispielsweise den Besuch in seiner Praxis oder die stationäre Einweisung in ein Krankenhaus.

Wenn im Rheinisch-Bergischen Kreis ein bestätigter Fall auftritt, ist es das Ziel, die Infektionskette zu unterbrechen. Dies geschieht beispielsweise durch Maßnahmen wie die Quarantäne von Einzelpersonen – auch in den eigenen vier Wänden – und die Schließung von Gemeinschaftseinrichtungen. Dazu zählen unter anderem Schulen, Kindergärten und Schwimmbäder. Also ganz generell Orte, wo viele Menschen zusammentreffen.

„Das Gesundheitsamt würde bei einem bestätigten Fall mögliche Kontaktpersonen des Erkrankten ermitteln und begleiten“, sagt Dr. Cornelia Scherzberg, Leiterin des Gesundheitsamts.

Informationen des Robert-Koch-Institutes mit häufig gestellten Fragen zum Coronavirus hält der Rheinisch-Bergische Kreis auf seiner Internetseite vor.

Rheinisch-Bergischer Kreis

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2 Kommentare

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  1. Auf WDR5 habe ich deswweiteren gehört, dass es für gefähdete Personen (Ältere, Immunschwache, …) sinnvoll sein könne, sich rechtzeitig gegen Grippe und Lungenentzündun impfen zu lassen, um somit den besonders gefährlichen zusätzlichen Infektionen vorzubeugen.

  2. Was passiert, wenn die Menschen Panik haben und den Hausarzt nicht anrufen??
    Angst vor der Isolstion!