Die Innenstädte sind fast ausgestorben, die Geschäfte geschlossen

Die steigende Zahl der Corona-Fälle und die Appelle der Verantwortlichen zeigen Wirkung. In den Geschäftsstraßen sind nur noch sehr wenig Menschen anzutreffen, bis auf wenige Läden ist nun alles dicht. Selbst Sparkassenfilalen schließen. Es wird ruhig, sehr ruhig.

Nach dem Aus für die Frisöre und Nagelstudios kann man die geöffneten Geschäfte in der Gladbacher Fußgängerzone an einer Hand abzählen: Backshops, Lebensmittelgeschäfte, Drogerie, Kiosk und der eine oder andere Imbiss. Selbst der Wurstseppel verkauft die letzte Currywurst und fährt den Grill runter.

In den Zentren der Stadtteile schließen selbst Geschäfte und Schnellrestaurants, die eigentlich weiter arbeiten dürften – weil es keine Kunden mehr gibt. Nur noch vereinzelt sind Passanten unterwegs.

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Restaurants, Buchläden und Boutiquen weisen im Schaufenster auf Onlineangebote und einen schnell organisierten Lieferservice hin. Das machen selbst Eisdielen – wie Mares in Heidkamp. Dort fährt der Inhaber selbst die Bestellungen aus.

Anders sieht es bei den Supermärkten an der Peripherie aus, hier läuft der Verkauf, wenn auch in strikt geordneten Bahnen, mit viel Abstand. Zum Teil schotten sich die Kassiererinnen mit Plastikfolien ab, Barzahlung wird nicht mehr gerne gesehen.

Kreissparkasse schließt Teil der Filialen

Ab Montag werden gut ein Drittel der 116 Filialen der Kreissparkasse nicht mehr öffnen. Zur Die Bargeldversorgung bleiben aber alle Foyers mit den Selbstbedienungsgeräten geöffnet. In Bergisch Gladbach sind die Zweigstellen in Hand, Herkenrath und in Gladbach im Lindlar-Haus. betroffen.

Die Mitarbeiter werden in den anderen Filialen konzentriert und in rollierenden Teams eingesetzt. So will die Kreissparkasse „künftig eventuell auftretende personelle Engpässe“ auffangen. 

Spielplätze abgesperrt

Die normalerweise am besten besuchten Spielplätze bzw. deren Spielgeräte wurden inzwischen mit Flatterband abgesperrt. Aushänge weisen auf das seit vorgestern geltende Betretungsverbot hin.

Dringender Appell

Am Mittag hatte sich Landrat Santelmann mit einem dringenden Appell an die Bürger des Rheinisch-Bergischen Kreises gewandt: nur mit einer drastischen Reduzierung aller Kontakte könne die Ausbreitung des Virus wenigstens verlangsamt werden. Weitere Maßnahmen sind im Kreis und in der Stadt im Moment nicht absehbar.

Dagegen hat Bayern Ausgangsbeschränkungen verhängt, in Leverkusen sind Zusammenkünfte schon ab zwei Personen unter freiem Himmel verboten.

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Wir fassen alle Entwicklungen zur Pandemie im Rheinisch-Bergischen Kreis und Bergisch Gladbach zusammen: Ereignisse, Zahlen, Regeln und Reaktionen. Zudem Fakten aus NRW und Deutschland, die wirklich wichtig sind.

Long Covid: „Zehn Minuten Nickerchen am Straßenrand“

Einige Menschen, die sich mit Corona infiziert haben, leiden danach am Long Covid-Syndrom: Die Spätfolgen der Infektion äußern sich unter anderem durch Erschöpfung, Luftnot, Schmerzen. Ein Betroffener berichtet, wie er versucht, dennoch seinen Alltag zu meistern.

Feuerwehr bietet weitere mobile Impfungen an, auch an den Schulen

Auch in dieser Woche ist das mobile Impfteam der Feuerwehr im ganzen Kreis unterwegs. In Bergisch Gladbach stehen Impfaktionen in vier Schulen und an der Moschee auf dem Programm. Und auch das Impfzentrum in der RheinBerg Galerie steht zur Verfügung – allerdings nur noch bis Ende des Monats.

Corona-Liveblog 13. bis 19.9.2021

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Erneuter Corona-Ausbruch in Wohnheim der Moschee

Im Wohnheim der Yeni Camii-Moschee in Bergisch Gladbach hat sich ein großer Teil der Schülerinnen mit dem Corona-Virus infiziert. Dadurch ist auch das Berufskolleg betroffen. Das Gesundheitsamt organisiert eine Testaktion – und bietet Impfungen vor Ort an.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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2 Kommentare

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  1. Lieferengpässe…
    6mal geht man als Rentnerin ein Risiko ein fährt extra um 1 Paket Klopap. , Seife ,Zewa Zahncreme zu kaufen und steht vor leeren Regalen….. toll !!! Da ist man der dumme wenn man nicht gehamstert hat ….