Die Zahl der neuen Fälle ist am Freitag etwas angezogen und erreicht eine Gesamtzahl von 250 Infektionen. In Bergisch Gladbach kletterte die Summe auf über 100 Personen, von denen knapp die Hälfte bereits als genesen gilt.

14 Fälle meldete die Kreisverwaltung. In den Vortagen waren es jeweils zehn, sieben und sieben. Die neuen Zahlen verteilen sich wie folgt: (jeweils neue Fälle / Gesamtzahl / wieder gesund / derzeit Infizierte):

  • Bergisch Gladbach +6, 105, -47 (52)
  • Burscheid, +1, 11, -2 (9)
  • Kürten +1, 10, -5 (5)
  • Leichlingen +1, 20, -7 (13)
  • Odenthal +0, 12, -4 (8)
  • Overath +1, 28, -15 (13)
  • Rösrath +1, 33, -17 (16)
  • Wermelskirchen +3, 31, -19 (12)
  • Gesamt: +14, 250, -116 (134)
  • Todesfälle insgesamt: 3

Derzeit befinden sich 14 Personen, die am Corona-Virus erkrankt sind, in Krankenhäusern im Kreisgebiet in stationärer Behandlung. Der Kreis betont, dass dabei Patienten mitgezählt werden, die unter Umständen gar nicht aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis stammen. Umgekehrt kann es sein, dass Rhein-Berger in Kliniken im Umland sein können.

Bürgertelefon auch am Wochenende besetzt

Das Bürgertelefon des Rheinisch-Bergischen Kreises ist für medizinisch-gesundheitliche Fragen rund um das Corona-Virus unter der Woche von 8 bis 18 Uhr und am Wochenende von 10 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 02202 131313 erreichbar.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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10 Kommentare

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  1. @Klaus Wagner und @Redaktion: mal aus meiner Sicht ganz nüchtern mathematisch betrachtet:
    ausschließlich die Zahl der Infizierten und noch nicht „Genesenden“ vergrößert sich exponentiell um den täglichen Vermehrungsfaktor (= e hoch Lambda). Lambda ergibt sich aus der täglichen Zuwachsrate der Neuinfizierten bezogen auf die jeweils aktuelle infektiöse Gesamtzahl. (Die jeweils aktuelle theoretische Verdopplungzeit ergibt sich wiederum daraus (= ln von 2 durch Lambda)). Erst wenn die Zahl der jeweils Neuinfizierten kleiner ist als die Zahl der „Neugenesenden“ verringert sich die Zahl der Infektiösen wieder und wird hoffentlich zu ihrer annähernd linearen zeitlichen Abnahme führen. Die Schlussfolgerung aus meiner privaten Simulationsrechnung auf Basis der RBK-Daten für die geltenden hiesigen Bedingungen: die angeordneten Maßnahmen sind zwar erkennbar, müssen aber unbedingt weiterhin streng beibehalten werden, sonst waren alle bisherigen Einschränkungen umsonst.
    Im Übrigen wäre es m.E. zutreffender, den Begriff „Genesende“ durch z.B. „Durchlittene“ zu ersetzen, da die zwischendurch ernsthaft Erkrankten und die Verstorbenen in dieser Zahl enthalten sind.

  2. Der Bericht ist von uns, die Informationen kommen jedoch vom Gesundheitsamt. Zur Frage von Herr Wagner liegen uns keine Infos vor, also können wir sie nicht beantworten. Was meinen Sie mit „großer Resonanz”?

  3. “Wie gesagt, da müssen Sie beim Gesundheitsamt nachfragen, uns liegen dazu keine Infos vor.” Wenn es ihnen nicht vorliegt dann sollten sie sowas nicht veröffentlichen. Denn dieser Bericht wurde nicht vom RBK verfasst sondern von Ihnen und Sie müssen dann auch die Fragen beantworten können wie z.B. von Herrn Wagner. Wenn sie keine Antwort geben können ,dann können sie die Berichterstattung sparen. Und kommen sie nicht immer mit ihrer “großen Resonaz”!

  4. Wie gesagt, da müssen Sie beim Gesundheitsamt nachfragen, uns liegen dazu keine Infos vor.

  5. Liebe Redaktion, können Sie bitte noch eine verantwortliche Definition des Begriffes Genesene erläutern ?

  6. Sehr geehrte Redaktion, Ich habe auf einen positiven Aspekt verwiesen, Nach allen Erkenntnissen würde ein Ifektionsverlauf EXPONENTIELL verlaufen. Der lineare Verlauf zeigt aber dass die getroffenen Maßnahmen greifen. Wir haben die Basisreproduktionsrate in den Bereich von 1 senken können. Welche Konsequenzen daraus gezogen werden können ist eine andere Sache. Insofern weise ich die von Ihnen behauptete “Unverantwortlichkeit” meiner Ausführungen strikt zurück. Unverantwortlich fand ich, dass sie das Tragen von Mund-Nase- Masken ins Lächerliche gezogen haben.

  7. Sehr geehrte Herr Wagner, wir halten Ihre Aussage verantwortlungslos. Ob die getroffenen Maßnahmen wirken, kann im Moment niemand sagen, es gibt von Infektion, erst Symptomen, Test und Ergebnisses einen sehr großen Zeitverzug. Zudem steigt, die Zahl der Fälle an – tatsächlich müsste sie aber sinken.

    Zwei Lese-/Anschautipps, die anschaulich klar machen, worum es geht und was uns bevorsteht:
    https://www.washingtonpost.com/graphics/2020/health/corona-simulator-german/
    https://www.youtube.com/watch?v=3z0gnXgK8Do (MaiLab)

    Zur Ihrer Frage: wenden Sie sich bitte an das Gesundheitsamt. 02202 131313

  8. In dieser aussergewöhnlichen Zeit, müssen wir den Stistiken den erforderlichen Glauben schenken, jedoch bergen Statistiken die Gefahr zu dramatisieren. Es ist wie bei den Versicherungen: “das Geschäft mit der Angst lebt”, die Assekuranz lebt damit und davon sehr gut. Man darf es auch nicht zu arglos sehen, jedoch sollte man die Virusfälle im Verhältnis der Einwohner im Rhein. Berg. Kreis und den Kommunen setzen, damit etwas die “Pestangst” gemildert wird. Im Rhein. Berg. Kreis sind die Infizierten unter 0.01 Prozent!

  9. War heute morgen bei Lob im Obi Brötchen holen, und ich traute meinen Augen nicht. Die Einlass Begrenzung ist aufgehoben,der Parkplatz voller Autos,die Menschen strömten in den OBI
    In Bergisch Gladbach hatt es offenbar immer noch nicht jeder kapiert wie ernst die Lage ist. Da muß das Ordnungsamt sofort eingreifen und endlich einen Riegel da vor schieben,es ist erschreckend zu sehen, und unverantwortlich.

  10. Anscheinend sind die Summe der Maßnahmen, die Disziplin der Bürger und evtl. andere glückliche Umstände so effektiv, dass wir zZt. eine relativ beruhigende Entwicklung mit einem nahezu linearen Verlauf erleben. Gott sei Dank bleibt dabei die Zahlenbasis so gering, dass kaum sinnvolle weitergehende Interpretationen möglich sind. Die Corona-bezogene Sterblichkeit liegt mit 1,2% der Infizierten im für Staaten mit guter Versorgung von Experten erwarteten Bereich. Soweit also alles den Umständen entsprechend „normal“ in GL. Gerne hätte ich aber noch einmal die Definition für „Genesene“ von Ihnen (Redaktion) präzisiert. Sind das ausschließlich Personen die nach Durchstehen einer Erkrankung virusfrei getestet wurden oder auch alle Personen die nach Verdachts- Quarantäne über die rein zeitliche Bewertung als virenfrei eingeschätzt werden ? (Hintergrund: Habe gehört, dass es wegen mangelnder Testkapazität derzeit gar keine „Frei“-Teste“ mehr geben soll.) Um Testkapazitäten effizienter auszunutzen kann man bei „Frei“-Test oder Test von Altenheimpersonal ja zu gepoolten Prüfungen (zB jeweils 10er Proben) übergehen.