Die Corona-Pandemie sorgt auch bei der Entwicklung des Zanders-Geländes für Verzögerung: Die geplanten Workshops mit den Bürger:innen wurden (zunächst) auf den Herbst verlegt. Immerhin kann man sich jetzt virtuell ein Bild machen.

Nach der Auftaktveranstaltung am 13. November 2019 im Bergischen Löwen hatte die Stadt verschiedene Beteiligungsformate für das Frühjahr 2020 vorgesehen. In den geplanten Workshops sollen die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig die Möglichkeit haben, Ideen und Anregungen zum Projekt zu äußern.

Nun ist als Zeitraum für die Durchführung zunächst der Herbst 2020 ins Auge gefasst. Eine rein digitale Beteiligung erscheint nicht ausreichend. „Die digitale Variante kann eine Diskussion von Angesicht zu Angesicht oder das gemeinsame Arbeiten mit Stift und Zeichenrolle nicht ersetzen“, so Projektleiter Udo Krause. 

Hinweise der Redaktion: Einen Überblick über das Zanders-Areal und alle großen Bauprojekte in der Innenstadt bietet unser virtueller Rundflug:

Im Vorfeld der Veranstaltungen hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Projektgruppe Führungen über das von der Stadt erworbene Zanders-Gelände vorgesehen – auch diese werden verschoben.

Damit sich die Bürgerinnen und Bürger vorab trotzdem ein Bild von dem Areal und insbesondere von den eingetragenen Denkmälern machen können, hat die Stadt eine interaktive Karte des Geländes angelegt.

Die Karte ist auf der städtischen Homepage unter diesem Link abrufbar. Die Denkmäler spielen für den weiteren Planungsprozess eine wichtige Rolle. Während der Beteiligungsphase soll auch über mögliche Nachnutzungen diskutiert werden.

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1 Kommentar

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  1. Was so eine Pandemie doch alles bewirkt. Das Zanders-Areal, wichtigstes Objekt in Bergisch Gladbach und Filet-Stück in der Stadtmitte wird ebenfalls Zeit-Opfer des Corona-Virus. Mich wundert, dass diese weltweite Krise nicht auch als Grund für den immer noch nicht geschlossenen, langfristigen Mietvertrag herhalten muss. Statt mindestens die Bürgerbeteiligung – hoffentlich eine bessere als zum FNP – voranzutreiben und damit einen Teil der vergehenden Zeit zu sparen, verschiebt man den ganzen Planungsbeginn auf die Zeit nach der Wahl. Das wird dem Bürgermeister gefallen, muss er sich doch in seiner merkbar ablaufenden Zeit damit auch nicht mehr befassen.