Auf den städtischen Friedhöfen kommt demnächst wie jedes Jahr der Kipp-Tester zum Einsatz. Mit dem Gerät werden Grabmale auf festen Stand überprüft. Unsichere Gedenksteine müssen wieder hergerichtet werden. Was gilt es für Inhaber der Grabrechte zu beachten?

Die Überprüfung findet seit gestern durch die Friedhofsverwaltung der Stadt Bergisch Gladbach als Teil der Abteilung StadtGrün statt und dauert voraussichtlich bis zum 17. Juli. Sie umfasst die Grabsteine auf den fünf städtischen Friedhöfen.

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Damit wird sichergestellt, dass die Inhaberinnen und Inhaber von Grabrechten ihrer Pflicht nachkommen, die Grabgedenkzeichen auf der Grabstätte standsicher zu halten.

Wie wird getestet?

Zur Überprüfung nutzen die Mitarbeiter:innen der Friedhofsverwaltung den sogenannten Kipp-Tester. Dabei handelt es sich um ein Gerät, durch das ein Prüfdruck von 300 Newtonmeter (ca. 30 kg) auf eine der Langseiten des Grabsteins gebracht wird. Dieser darf sich nicht bewegen, um als standsicher zu gelten.

Grabmale, die dem Prüfdruck nicht standhalten, werden mit einem Aufkleber versehen, der auf die Notwendigkeit hinweist, ihn befestigen zu lassen. Gefährlich unsichere Grabsteine werden bei der Prüfung abgestützt oder umgelegt.

Prüfung nicht bestanden – was tun?

Die Inhaber:innen der Grabrechte werden von der Friedhofsverwaltung schriftlich darüber informiert, dass es erforderlich ist, die Grabmale entsprechend der Friedhofssatzung durch ein Fachunternehmen wieder herrichten zu lassen.

Danach benötigt die Friedhofsverwaltung die von diesem Betrieb ausgestellte schriftliche Standsicherheitsbescheinigung. Informationen der Friedhofsverwaltung finden Sie unter diesem Link.

Aufmacherbild: Bild von Anja auf Pixabay

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