Foto: Symbolbild

Nach der Infektion von neun Personen im Industriebetrieb Tenneco Federal Mogul hatte es zunächst Entwarnung gegeben. Jetzt stellt sich heraus, dass die Ergebnisse von vier Tests falsch ausgewertet wurden. Sie waren doch positiv ausgefallen.

Nach Angaben der Kreisverwaltung hatte die Leitung des Kolbenringproduzenten ihre Angaben über die Ergebnisse der Tests korrigiert. Einem Betriebsarzt sei bei der Überprüfung der am Montag durchgeführten Tests Fehler in den Daten aufgefallen, die das vom Unternehmen beauftragte Labor geliefert hatte.

Hieß es zunächst, alle 149 Mitarbeiter:innen seien negativ getestet worden waren es tatsächlich nur 145; vier Tests zeigten eine Corona-Infektion an.

Allerdings hätten sich drei der betroffenen Mitarbeiter schon seit Durchführung der Tests in Quarantäne befunden.

Nur ein Mitarbeiter habe im Glauben, negativ getestet zu sein, seinen Dienst angetreten. Auch er sei jetzt in Quarantäne gesetzt und eine erneute Kontaktverfolgung eingeleitet worden. 

Dabei seien drei Mitarbeiter identifiziert worden, die in derselben Schicht und Werkshalle, aber in einem anderen Arbeitsbereich Kontakt zu dem betroffenen Kollegen gehabt hatten. Sie werden erneut getestet und befinden sich nun sicherheitshalber ebenfalls in behördlich angeordneter Quarantäne. 

Nach Angaben der Kreisverwaltung arbeitet das Unternehmen eng mit den örtlichen Behörden, dem Betriebsrat und dem Gesundheitsamt zusammen.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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