Auf der Suche nach Bildung machten sich Evelyn Barth und der Reporterhund auf die Spur des Bildhauers Werner Franzen und fanden auf dem Friedhof in Schildgen seine Grabstätte. Dort steht seine Skulptur „Pfau“.

Eigentlich ist der Friedhof im Schildgener Wald überschaubar, aber wenn man nicht weiß wo man suchen muss, kann man dort viele Wege gehen und fast schon verzweifeln. Bevor wir aufgaben, wollten wir aber noch jemand finden, der uns Auskunft geben mochte. Wir hörten Heckenscheren. Mit den Heckenscheren fanden wir automatisch auch die Grabstätte. Die Friedhofsgärtner schnitten die Sträucher genau gegenüber.

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Nach einer kurzen Erklärung was wir beide gemeinsam auf dem Friedhof wollten – Hunde sind auf Bergisch Gladbachs Friedhöfen nicht erlaubt, das wissen wir sehr wohl – durfte Bambam sein Selfie machen.

Diese Skulptur ist eine Bronzeplastik und heißt „Pfau“. Wenn man die Details betrachtet kommt man schnell darauf, dass es ein Vogel sein könnte. Die dünnen Linien lassen lange Schwanzfedern vermuten.

Wenn man sich bei der frontalen Ansicht nur auf den Kopf und die dünnen Linien konzentriert, sieht man vor seinem geistigen Auge den Vogel, wie der seine Schwanzschleppe hinter sich herträgt.

Bei der seitlichen Ansicht erkennt man die stolze Haltung des Körpers mit dem aufgestellten Rad.

Es gibt noch viele Skulpturen von Werner Franzen in der Stadt. Bevor wir die anderen alle aufsuchen, möchten wir an dieser Stelle den Künstler etwas vorstellen.

Werner Franzen wurde am 19. 10.28 in Cond – einem Stadtteil von Cochem – geboren und starb am 9.Dezember 2014 in Schildgen. Nach einer Handwerklichen Ausbildung studierte er in Trier die Bildhauerei und legte 1959 in diesem Beruf die Meisterprüfung ab. Nachdem er eine Weile in Deutz gelebt hatte zog er nach Schildgen und wurde Bürger Bergisch Gladbachs.

Er war offenbar streng katholisch und schuf zahlreiche Grabmäler, von denen 30 auf dem Melaten-Friedhof in Köln stehen.

Er wollte immer Kunst zum Anfassen machen. Bei der Vorleserin im Forumpark ist ihm das gelungen. Ob wir die anderen Skulpturen auch anfassen mögen, werden wir bei der weiteren Bildungssuche in der Stadt feststellen. (Quelle: Wikipedia)

Und wer ist das?

Das sind die beiden jungen Männer der Friedhofsgärtnerei, die uns mit den Heckenscheren zur Grabstelle geführt haben. Ohne die beiden hätten wir es wohl nicht gefunden.

Wer das Grab Werner Franzens besuchen möchte muss den Friedhofsberg hinauf, hinter die Kapelle. Wenn mich meine Orientierung nicht täuscht befindet sich das Grab in „Feld 1“ auf diesem Friedhofsplan.

Evelyn Barth

(Frau Wirrkopf) Seit 1980 bin ich Bürger dieser Stadt, das ist fast mein halbes Leben. Nach 6 Jahren Hartz IV genieße ich nun seit Herbst 2012 meine wohlverdiente Rente. Ich lebe gerne hier. Daran, dass ich mehr Zeit als Geld habe, hat sich aber auch mit der Rente nichts geändert. Darum bin ich mit...

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