Für die besten U11-er Deutschlands richtete der TV Refrath am Wochenende das erste überregionale Badminton-Turnier seit Februar aus. Auch die besten U13-er waren ins Bergische Land gekommen, um ihr Können zu zeigen. Das Hygienekonzept war aufwendig, aber für den Verein hat es sich gelohnt.

Der TV Refrath traute sich mit einem sehr strengen Hygienekonzept die Ausrichtung dieser Rangliste: Die Halle wurde konsequent gut gelüftet, Mund-Nasen-Bedeckungen mussten während des gesamten Turniers auf der Tribüne getragen werden und die Zahl der betreuenden Personen wurde im Vorfeld begrenzt.

Schließlich wurde über einen QR-Code wurde das Ein- und Auschecken der Teilnehmer problemlos gesteuert. So konnten 149 Spieler aus 75 Vereinen auf drei Tage und mehrere Blöcke verteilt am Turnier teilnehmen und es waren nie mehr als 64 Spieler gleichzeitig in der Halle.

Turnierleiter Heinz Kelzenberg berichtet: „Das Turnier war in der Vorbereitung enorm viel Arbeit, aber es hat sich ausgezahlt. Betreuer und Teilnehmer waren vorher umfassend informiert worden und in der Halle äußerst diszipliniert, so dass ich während der gesamten drei Tage immer das Gefühl hatte, die richtige Entscheidung getroffen zu haben, das Turnier durchzuführen“.

Sportlich gesehen fehlten nur wenige der Top-Spieler: Von den Top-10 der Einzelranglisten U11 und U13 waren 34 von 40 Spieler:innen in Refrath am Start. In U11 waren Alexia Nedelcu (TSV Wolfstein) und Ian Baumann (ASV Landau) am Sonntag die Besten der Besten.

Im Jungendoppel hatten Naman Kundi (TSV Neubiberg/Ottobrunn) / Fabian Karmann (SuS Obere Saar) die Nase vorn, bei den Mädchen holte sich Alexia Nedelcu mit Ailin Zheng (TSV 1846 Nürnberg) ihren zweiten Titel.

Bei den „Älteren“ konnte sich Leon Kaschura (Union Lüdinghausen) zweimal im Endspiel durchsetzen, nämlich im Jungeneinzel und im Jungendoppel mit seinem Vereinskollegen Linus Emmerich.

Dreifache Siegerin Gloria Poluektov

„Spielerin des Turniers“ mit drei ersten Plätzen war die Lokalmatadorin Gloria Poluektov vom TV Refrath. Sie gewann im Einzel ohne Satzverlust und war auch im Doppel und Mixed mit ihren Vereinskolleginnen Nina Steffes und Fynn Ohliger an diesem Wochenende nicht zu schlagen. 

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