Jakob Eberhardt. Foto: Axel Randow

Am Sonntag war starke Konkurrenz aus Fröndenberg zu Gast beim TV Refrath. Viele Partien hat der TVR verloren, ist aber insgesamt mit dem Ergebnis zufrieden – ein paar Siege waren auch dabei.

Die Gäste hatten sich viel vorgenommen und legten los wie die Feuerwehr: Sowohl Jakob Eberhardt (gegen Dinkhoff) als auch Marco Stefanidis (gegen Witton) mussten ihren Gegnern gratulieren.

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„Natürlich haben wir nicht bestmöglich performt, allerdings haben unsere Gegner auch wirklich gut gespielt“, resümierte Eberhardt nach den beiden Auftaktniederlagen. Auf Jan Lüke (gegen Polutnik) und David Pfabe (gegen Kautz) war aber auch dieses Mal wieder Verlass und nachdem auch Marc Hecht souverän gewonnen hatte, war der TVR mit 3:2 in Führung.

Danach folgte in seinem zweiten Oberligaeinsatz der erste Einzelsieg von Youngster Emilo Schulz: Gegen den stärker eingeschätzten Gegner (Sijstra) siegte Emilo mit 12:10 im Entscheidungssatz. „Wir haben uns alle sehr für Emilo gefreut, allerdings noch mehr über die wirklich starke Leistung“, so Eberhardt. 

Im zweiten Durchgang traten auch Jakob Eberhardt und Marco Stefanidis wie verwandelt auf und ließen ihren Gegnern keine Chance und auch die „Mitte“ siegte wieder doppelt. Damit stand es 8:2 für den TVR und der Sieg war den Refrathern nicht mehr zu nehmen.

„Das war natürlich unser Ziel, besonders da die Liga einfach sehr eng beisammen ist“, so Eberhardt. Im unteren Paarkreuz kassierten die Refrather dann nochmal zwei enge Niederlagen, Hecht verlor 1:3 gegen Sijstra und Schulz 2:3 gegen Ostendarp.

Insgesamt können die Refrather mit 7:5 Punkten nach sechs Spielen aber sehr zufrieden sein, besonders nach dem Fehlstart mit 0:4 Punkten am ersten Wochenende. „Die ersten beiden Niederlagen tun uns natürlich weh, allerdings hatten wir im Anschluss auch mal etwas Glück auf unserer Seite“, so Eberhardt, „von daher geht der Punktestand insgesamt schon in Ordnung“. 

Das nächste Spiel findet am 01.11.2020 um 18.00 Uhr in heimischer Halle gegen die TTG St. Augustin statt. Die Refrather hoffen, dass dann auch wieder ein paar Zuschauer erlaubt sein werden und möchten die nächsten Punkte holen.

„St. Augustin hat schon einige sehr knappe Ergebnisse gespielt, auch wenn dabei noch nicht viele Punkte herausgesprungen sind“, so Eberhardt, „außerdem haben Sie mit Sarun Yingyuenyong einen der besten Spieler der Liga in ihren Reihen“. 

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