Die Versetzung und Umgestaltung des Emilienbrunnens hatte der alte Stadtrat noch im August beschlossen – doch eine angemahnte fotorealistische Darstellung des künftigen Brunnens an der Bensberger Schlossstraße stand noch aus. Hier ist sie.

Zur Erinnerung: Im Zuge der Umgestaltung der gesamten Schlossstraße bleibt der Brunnen – nach heftigen Protesten der Bevölkerung gegen einen Abbau – mit der Korallenkalkwand erhalten und rückt komplett um fünf Meter in Richtung Schloss. Damit schaffen die Stadtplaner Raum für eine großzügiges „Emilienplätzchen”.

Die fotorealistische Darstellung der Gestaltung legt die Verwaltung „im Nachgang“ am 3. Dezember im Rahmen einer Mitteilungsvorlage dem Planungsausschuss vor. In dieser Vorlage werden die Ziele der Umgestaltung, die Umsetzung und der Stand der Planung noch einmal detailliert erläutert. Auch auf eine Reihe von Anregungen gehen die beauftragten Landschaftsarchitekten com Club L 94 und die Stadtplaner ausführlich ein.

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Der Emilienbrunnen in seiner aktuelle Gestalt. Foto: Helga Niekammer

Demnach ist auch die Umsetzung des Brunnens bereits besprochen worden: Ein Steinmetzbetrieb mit Schwerpunkt Denkmalpflege soll den Brunnen schrittweise zurückgebauen, kartieren, zwischenlagern und schließlich nach dem historischen Vorbild am neuen Standort wiederaufbauen.

Aufgrund der geschichteten Bauweise des historischen Brunnens sei der Rückbau sowie der Wiederaufbau „bautechnisch zwar aufwendig, aber sehr gut umsetzbar“.

Die gesamte Vorgeschichte finden Sie in diesem Beitrag (und den unten aufgelisteten Artikeln).

Dokumentation: Die Mitteilungsvorlage im Original

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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17 Kommentare

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  1. Am Ende aller Diskussionen bin ich froh darüber, dass es gelungen ist, den Brunnen zu retten. Zumindest ein kleines Stück Individualität und Historie von Bensberg bleibt dadurch erhalten.

    Vielen Dank an alle Bürgerinnen und Bürger, die dies durch ihre Proteste, Argumente und Unterschriften ermöglicht haben.

  2. Es fehlt das Geländer. Keine Aufregung, dass wird wohl noch kommen. Ansonsten finde ich die Darstellung gut gelungen.

  3. Ja, es fehlt ein Geländer.
    Ja, die vier Stufen könnten zur ‚Stolperfalle‘ werden (gilt vielerorts im Stadtgebiet).

    Aber gegenüber dem Ist-Zustand wäre das doch mal ein _riesiger_ Fortschritt!

  4. 1.: Bei der Treppe fe_len die Handläufe. Lernen Arschitekten so etwas heute nicht mehr? Oder muss man mal wieder die Frage stellen, was die/der Planende eigentlich beruflich macht?
    2.: Die 4 Stufen zur Schlossstr. Richtung Schloss sind eine üble Stolperfalle. Was macht die/der Planende eigentlich beruflich?

  5. Schönes Bild mit den großen Bäumen….. ist sicherlich Phantasie…. von der Stadt werden sicherlich nur kleine Setzlinge gepflanzt werden, die das 1. Jahr wegen nicht gießen nicht überstehen werden. Schade…

  6. Ich beanspruche weder ein Urheberrecht, noch maße ich mir an, für alle Bensberger zu sprechen, das ist rein Ihre Interpretation. Meine ist „ein Bensberger“, aus meinen Kommentaren ist auch nie etwas anderes hervorgegangen.

  7. Tja, auf ein Pseudonym gibt es kein Urheberrecht. Wie wäre es, wenn Sie (beide) einfach unter Ihrem Namen kommentieren? Oder aber sich ein Pseudonym zulegen, das etwas origineller ist? Für sich zu beanspruchen, DER Bensberger zu sein, ist ohnehin anmaßend.

  8. Unten sprach die Kopie des Bensbergers, dem offensichtlich kein eigenes Pseudonym eingefallen ist.

    @ Redaktion:
    Ich bitte Sie um die Umsetzung Ihrer eigenen Anmerkung vom 8. September 2020 um 13:06:
    „Mit dem Thema Anonymität/Pseudonyme gehen wir flexibel um; je härter die Anwürfe, desto eher verlangen wir Klarnamen. Daher können wir hier mit einem „Bensberger” leben. Besser wäre es aber, wenn das Pseudonym unverwechselbar ist, damit man weiß, wenn man wieder mit der selben Person spricht.“

  9. Darauf muss unbedingt geachtet werden: Ohne Geländer geht gar nicht!!! Es wäre eine Einschränkung der Grundrechte, wenn man den älteren und gehbehinderten Mitbürger:innen den Weg entlang der Straße zumuten würde. Wacht auf und wehrt Euch – gegen alles und jeden, denn Hauptsache ist, dass es was zu meckern gibt.
    Den Brunnen als „Schandfleck“ zu bezeichnen ist die einzig richtige Meinungsäußerung. Wo kämen wir denn hin, wenn des Mitmenschen gäbe, die Gefallen an dem Brunnen finden? Es ist an der Zeit endlich alles Alte abzureissen (inkl. Schloss Bensberg), denn dass hat in den 70er ja auch prima geklappt.

  10. Umgestaltung des Emilienbrunnens:
    Das Bauwerk kann nach Umbau nicht von der Bauaufsicht abgenommen werden.
    Grund: Es fehlt ein Geländer. So wie an/auf der großen „Freitreppe“ an der Schlossgalerie heute noch!

  11. Es sieht sehr schön aus.
    Der einzige Schandfleck ist m.E. der unvermeidliche PKW, damit man direkt vor die Ladentheke fahren kann.
    Gut dass man zum entspannten Einkaufsbummel noch richtige „Fußgänger Zonen“ in anderen Städten zur Verfügung hat

  12. Es sieht sehr schön aus.
    Der einzige Schandfleck ist m.E. der unvermeidliche PKW, damit man direkt vor die Ladentheke fahren kann.
    Gut dass man zum entspannten Einkaufsbummel noch richtige „Fußgänger Zonen“ in anderen Städten zur Verfügung hat

  13. Auch auf diesem Bild fehlt an der Treppe ein Geländer. Ist das nicht mehr modern? Sollen da gehbehinderte direkt ausgeschlossen werden?

  14. Uns scheint es ja sehr gut zu gehen, wenn wir uns über solche Angelegenheiten ein Kopf machen, Zeit investieren und Energie dafür aufbringen. Wenn dieser Brunnen wenigstens noch einen praktischen Nutzen hätte… z. B. als Wassertretbecken.

  15. Mal ehrlich……
    Seit x-Monaten ein derartiger „Hick-Hack“ um diesen Brunnen, der vor „Häßlichkeit“ nicht zu überbieten ist und in jedem Gartenmarkt in ähnlicher, aber „Kunststoffversion“ zu kaufen ist…..Bei allem Respekt vor der Stifterin…, es muß auch mal positive Veränderungen geben ! Ich schreibe das nur weil in Kürze die „Bensberger – Reflexgegner“ wieder auch dagegen sein werden…..

  16. Auf dem Foto sieht es sehr schön aus. Der eimnzige Schandfleck scheint da die Muschelkalkwand zu sein!