Das NRW-Schulministerium hat die Eckpunkte für den Schulunterricht in der Woche vom 14. bis 18. Dezember zusammengefasst: Dabei gibt es auch Antworten auf Fragen, ob Präsenz- und Distanzunterricht wechselnd stattfinden kann, was mit wichtigen Klausuren geschieht, und wie es Anfang Januar weitergeht.

Das Ministerium betont in dem Schreiben, dass „die Schulen mit viel Disziplin und strengen Hygienekonzepten in ganz hohem Maße Präsenzunterricht” haben anbieten können. Nach Auffasung des Ministeriums seien Schulen keine „Hotspots“, gleichwohl weite man nun die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie aus.

Schulen sollten sich mit „angemessenen Maßnahmen” an der konsequenten Reduktion der Kontakte beteiligen. Daher gelten ab 14. Dezember folgende Regeln:

Jahrgangsstufen 1 bis 7

  • Eltern könnten Schüler:innen vom Präsenzunterricht befreien
  • In einem vereinfachten Verfahren könne dies schriftlich erfolgen
  • Ein Wechsel zwischen Distanzlernen und Präsenzunterricht sei aus Gründen der „Infektionsprävention” nicht möglich, Eltern müssten sich demnach für eine Variante festlegen

Jahrgangsstufen 8 bis 13

  • Unterricht nur per Distanzlernen
  • Eine erforderliche sonderpädagogische Betreuung werde in Abstimmung mit den Eltern sichergestellt

Die Schulen würden gebeten, die Eltern so schnell als möglich über das Procedere zu informieren.

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Berufskollegs

Diese sollten davon abweichend die Möglichkeiten des Distanzlernens unter Ausweitung der bisherigen Regelungen nutzen, heißt es in der Schulmail. Die Schulleitung entscheide hier in eigener Verantwortung, in welchem Bildungsgang und in welchem Umfang Distanzunterricht pädagogisch und organisatorisch sinnvoll umsetzbar sei.

Prüfungen

  • Sollten nach Möglichkeit verschoben werden
  • Falls nicht möglich, müssten die betroffenen Schülerinnen und Schüler nach Aufforderung für den Zeitraum der Klassenarbeit bzw. der Prüfung in die Schule kommen
  • Abiturklausuren am Weiterbildungskolleg und andere (abschluss-)relevante Prüfungen fänden in jedem Fall wie vorgesehen statt

7. und 8. Januar 2021

  • Es finde kein Unterricht statt
  • Regelungen würden wie für den 21. und 22. Dezember gelten
    • Dies seien unterrichtsfreie Tage
    • Prüfungen in gymnasialer Oberstufe und in beruflichen Gymnasien könnten geschrieben werden
    • Dies gelte gleichermaßen für Klassenarbeiten und Klausuren der Abschlussjahrgänge von Bildungsgängen des Berufskollegs
    • Bei Bedarf finde eine Notbetreuung an den Schulen für die Stufen 1 bis 6 auf Antrag statt
    • Die Betreuung erfolge durch Lehrer:innen und bei OGS-Anspruch durch diese Betreuungskräfte
    • Es gelte das Tragen von Alltgagsmasken und Einhalten der Abstandsregeln

Holger Crump

ist freier Journalist und vielseitig interessierter fester Mitarbeiter des Bürgerportals.

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