Alle aktuellen Entwicklungen zur Corona-Pandemie in Bergisch Gladbach und im Rheinisch-Bergischen Kreis finden Sie hier: neue Zahlen, Regeln, Reaktionen und Ereignisse.

  • Bund und Länder einigen sich auf Shutdown ab Mittwoch +
  • 119 weitere Infektionen am Samstag, 29 in Bergisch Gladbach
  • 49 Fälle in Altersheim in Leichlingen
  • Einzelhandel meldet schwachen Umsatz
  • 75 weitere Fälle am Freitag, 40 in Bergisch Gladbach
  • NRW hebt Präsenzpflicht in Schulen auf, Ferien verlängert
  • Geschäfte sollen so schnell wie möglich schließen, bis 10. Januar
  • Lokaler Handel verliert 2 Millionen Euro Umsatz pro Tag
  • Sterberate seit Oktober deutlich erhöht
  • Weitere Infektion an der Johannes-Gutenberg-Realschule
  • 72 weitere Fälle am Donnerstag

+ Sonntag, 16:12 Frisöre und Handel benötigen Unterstützung +

Für Friseure und den Nonfood-Handel hat der erneute Shutdown gravierende Folgen. Alleine in Bergisch Gladbach gebe es im Handel rund 825 Beschäftigte, die nun erneut von Kurzarbeit betroffen seien, sagt Marcus Otto, Geschäftsführer des Handwerks- und des Handelsverbands. Der Handel alleine in der Kreisstadt verliere im Weihnachtsgeschäft rund 16,5 Millionen Euro Umsatz. 

Nun müsse mit Unterstützung der Politik verhindert werden, dass „eine Pleitewelle die Innenstädte und Einkaufsstraßen heimsucht“, sagte Otto.  An die Kund:innen appellierte er, lokale Gutscheine zu kaufen zu zu verschenken.

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+ Sonntag, 14:30 Uhr Schulen halten neuen Regeln für nicht umsetzbar +

Schulleiter:innen in Bergisch Gladbach kritisieren, dass das Land NRW die neuen Regeln, die ab Montag gelten, zu spät kommuniziert habe. Ein paralleler Betrieb von Präsenz- und Distanzunterricht sei in der Praxis oft nicht umsetzbar, dafür fehlten die notwendigen Breitbandanschlüsse.

+ Sonntag, 11:35 Bund und Länder einigen sich auf Shutdown ab Mittwoch +

Bund und Länder haben sich darauf geeinigt, dass die meisten Geschäfte (mit Ausnahme einer langen Liste der Geschäfte für den täglichen Bedarf) vom 16. Dezember bis 10. Januar geschlossen bleiben sollen. Angesichts der steigenden Infektionszahlen sei man zum Handeln gezwungen, sagte Kanzlerin Angela Merkel.

Auch Betriebe, die Körperpflege (Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios) anbieten, werden geschlossen. Notwendige Behandlungen sind weiter möglich, etwa Physio-, Ergo und Logotherapien sowie Fußpflege.

In Alten- und Pflegeheimen soll es ab sofort Pflichttests geben.

An den Weihnachtstagen sind Treffen mit vier über den eigenen Hausstand hinausgehenden Personen aus dem „engsten Familienkreis“ und deren Kinder bis 14 Jahren erlaubt. Zum engsten Familienkreis zählen demnach zufolge Ehegatten und sonstige Lebenspartner sowie direkte Verwandte und deren Haushaltsangehörige. Es gibt dabei keine Beschränkung auf zwei Haushalte.

Die Kirchen bleiben geöffnet, Gottesdienste sind mit Maske erlaubt.

An Silvester und Neujahr soll es ein bundesweites An- und Versammlungsverbot gelten. Der Verkauf von Feuerwerk vor Silvester soll grundsätzlich verboten werden.

Schüler:innen und Kita-Kinder soll in diesem Zeitraum wann immer möglich zu Hause bleiben. Für Eltern werden zusätzliche Möglichkeiten geschaffen, für die Betreuung der Kinder im genannten Zeitraum bezahlten Urlaub zu nehmen, so der Beschluss.

Die NRW-Regierung hatte die Regeln für die Schulen bereits geklärt:

+ Sonntag, 11:05 In Altenheim in Leichlingen 49 Personen positiv getestet +

Im Altenheim Hasensprungmühle in Leichlingen sind in drei Wohnbereichen 10 Personen aus der Mitarbeiterschaft sowie 39 Personen aus der Bewohnerschaft positiv auf das Corona-Virus getestet worden, teilte das Gesundheitsamt am Sonntag mit.  Eine weitere Testaktion für einen weiteren Wohnbereich ist geplant. Die gesamte Einrichtung wird bis einschließlich 24. Dezember in Quarantäne gesetzt. Außerdem wird ein Besucherstopp verfügt.

+ Sonntag, 10:55 41 von 45 Intensivbetten belegt +

Laut DIVI Intensivregister sind im Kreis Rhein-Berg 41 der 45 Intensivbetten belegt. 11 davon sind an Corona erkrankt, vier müssen invasiv beatmet werden. Über die Anzahl der stationären Patienten ingesamt macht das Gesundheitsamt am Wochenende keine Angaben.

+ Sonntag, 10:40 Mehr als 100 Fälle an einem Tag +

Mit 119 weiteren positiven Tests hat das Gesundheitsamt für Samstag einen der höchsten Werte seit Beginn der Pandemie gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz stieg damit auch im Kreis deutlich auf 163 Fälle, in Bergisch Gladbach liegt sie jetzt bei 171 Fällen der vergangenen sieben Tage je 100.000 Einwohner.

Diese Grafik zeigt den Anstieg der Fälle seit Beginn der Pandemie (blau) sowie die Zahl der genesenen Personen:

Laut Gesundheitsamt verteilen sich die 119 neuen Fälle wie folgt: 29 in Bergisch Gladbach, 7 in Burscheid, 1 in Kürten, 49 in Leichlingen, 3 in Odenthal, 14 in Overath, 3 in Rösrath und 13 in Wermelskirchen.

Den Angaben zufolge gelten 50 weitere Personen als genesen. 661 Personen sind aktuell infiziert. Es befinden sich 2.022 Personen in Quarantäne, das sind 317 weniger als am Vortag.

+ Sonntag, 10:12 Handel fordert klare Perspektive +

Unmittelbar vor den Bund-Länder-Verhandlungen über einen harten Lockdown hat der Handelsband klare und verbindliche Perspektiven gefordert. Der Handel brauche schnellstmögliche Klarheit über den Lockdown-Termin und ein verlässliches Enddatum. Zudem müsse auch nach einer Ladenschließung die Abholung bestellter Ware oder der Umtausch gegen Gutschrift erlaubt sein. Zudem würden klare Aussagen zu Finanzhilfen benötigt.

+ Sonntag, 10:00 Schwacher Umsatz am 3. Adventssamstag +

Normalerweise ist der 3. Adventssamstag für den Einzelhandel der stärkste Tag im ganzen Jahr, allerdings nicht in diesem Jahr. Zwar hätten einige Geschäfte das Vorjahresniveau erreichen können, berichtete der Handelsverband.  Aber die Hälfte der Unternehmen habe Umsatzeinbußen von 40 Prozent oder mehr gemeldet. Die Kund:innen hätten sich sehr diszipliniert an die Corona-Regeln gehalten.  


+ Samstag, 13:20 Knapp 40 Fahrzeuge bei Corona-Demo

An der Demonstration per Autokorso gegen die Corona-Maßnahmen haben knapp 40 Fahrzeuge teilgenommen, die mit jeweils ein bis zwei Personen besetzt waren. Darunter waren auch einige mit Kennzeichen aus der weiteren Umgebung, der Kreis Mettmann war mehrfach vertreten. Die Polizei begleitete den Konvoi mit einem großen Aufgebot, wichtige Kreuzungen wurden mehrfach gesperrt. Mehr Infos zum Hintergrund:

+ Samstag, 09:55 Inzidenz zieht in Bergisch Gladbach scharf an +

In der Stadt Bergisch Gladbach ist die 7-Tage-Inzidenz auf über 170 Fälle gestiegen, im ganzen Kreis liegt sie bei 143.

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+ Samstag, 09:34 Gesundheitsamt meldet 75 Neuinfektionen +

Nach Angaben des Gesundheitsamtes sind am Freitag imRheinisch-Bergischen Kreis 75 weitere Corona-Fälle bekannt geworden: 40 in Bergisch Gladbach, 6 in Burscheid, 3 in Kürten, 10 in Leichlingen, 1 in Odenthal, 6 in Overath, 2 in Rösrath und 7 in Wermelskirchen.

Es gelten 56 weitere Personen als genesen, damit sind aktuell 592 Personen infiziert. Es befinden sich 2.339 Personen in Quarantäne, das sind 220 mehr als am Vortag.

+ Samstag, 08:15 Bundesweit 28.438 weitere Fälle +

46 Personen, die an Covid-19 erkrankt sind, befinden sich aktuell in Krankenhäusern im Kreisgebiet in stationärer Behandlung, davon zehn in intensivmedizinischer Betreuung und davon 4 an Beatmungsplätzen.

Das Robert-Koch-Institut hat für Freitag 28.438 neue Corona-Infektionen registriert. Das sind erneut knapp 5.000 mehr als vor einer Woche. Der Höchststand war am Donnerstag mit 29.875 Fällen erreicht worden.

Zudem meldeten die Gesundheitsämter 496 neue Todesfälle.


+ 21:00 Hier endet der Liveblog für Freitag, morgen geht es weiter +

+ Schulministerium legt Regeln für die kommende Schulwoche fest +

Das NRW-Schulministerium hat die Eckpunkte für den Schulunterricht in der Woche vom 14. bis 18. Dezember zusammengefasst: Dabei gibt es auch Antworten auf Fragen, ob Präsenz- und Distanzunterricht wechselnd stattfinden kann, was mit wichtigen Klausuren geschieht, und wie es Anfang Januar weitergeht. Wir haben die Details:

+ Vorerst Entwarnung an der Realschule in Bensberg +

Nach den ersten vier Infektionen in der Johannes-Gutenberg-Realschule hatte das Gesundheitsamt mehrere Klassen und Kurse unter Quarantäne gesetzt und eine große Testaktion gestartet. Jetzt liegen die Ergebnisse vor, nur ein weiterer Schüler (bzw. Schülerin) wurde positiv getestet. Dabei handelte es sich um eine Person, die bereits in Quarantäne war, berichtet das Gesundheitsamt. Die weiteren Kontaktpersonen würden wie immer ermittelt.

+ 7-Tage-Inzidenz steigt weiter an +

Der Trend der 7-Tage-Inzidenz zeigt weiter nach oben. Im Kreis erhöhte sie sich gestern von 132 auf 137 Fälle, in der Stadt Bergisch Gladbach erhöhte sie sich deutlich von 137 auf 157 Fälle in den vergangenen sieben Tagen je 100.000 Einwohner.

+ Gesundheitsamt bestätigt 72 weitere Fälle +

Nach Angaben des Gesundheitsamtes sind am Donnerstag im Rheinisch-Bergischen Kreis 72 weitere Corona-Fälle bestätigt worden: 29 in Bergisch Gladbach, 5 in Burscheid, 2 in Kürten, 4 in Leichlingen, 5 in Odenthal, 9 in Overath, 5 in Rösrath und 13 in Wermelskirchen.

Offiziell gelten 22 weitere Personen als genesen und 573 Personen als aktuell infiziert. Es befinden sich 2.119 Personen in Quarantäne, das sind 41 weniger als am Vortag.

46 Personen, die an Corona erkrankt sind, befinden sich aktuell in Krankenhäusern im Kreisgebiet in stationärer Behandlung, gestern waren es 47. Auch die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen sind mit zehn konstant; vier von ihnen müssen invasiv beatmet werden

+ Sterberate deutlich erhöht +

In der zweiten Novemberwoche sind rund acht Prozent mehr Menschen gestorben als im Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019, berichtet das Statistische Bundesamt. Auch während der ersten Corona-Welle im Frühjahr sei eine Übersterblichkeit zu verzeichnen gewesen.

+ Otto: Lockdown kostet Handel in GL 2 Mio. Euro am Tag +

Eine Schließung der Geschäfte bedeutet alleine in Bergisch Gladbach in der Vorweihnachtszeit pro Tag einen Umsatzverlust von rund zwei Millionen Euro. Darauf verwies Marcus Otto. Lebensmittelgeschäfte und andere mit Waren des dringenden täglichen Bedarfs seien dabei nicht mitgerechnet. Eine politische Entscheidung über einen Lockdown sei in Ordnung, allerdings müsse der Einzelhandel angemessen entschädigt werden, fordert Otto. Dafür sei eine differenzierte Lösung notwendig, weil die Branchen unterschiedlich betroffen seien.

Damit das Weihnachtsgeschäft nicht alleine den Online-Giganten überlassen bleibe empfiehlt Otto, auf Gutscheine für den lokalen Einzelhandel auszuweichen, zum Beispiel auf das neue, stadtweite System „Schenk lokal“. Daneben gibt es in Bensberg und Schildgen eigene Stadtteil-Gutscheine, viele Geschäfte bieten eigene Lösungen an.

Einige stationäre Einzelhändler hätten die vergangenen Monate genutzt, einen Online-Shop aufzubauen oder einen Lieferdienst einzurichten, berichtet Otto. Gemeinschaftsaktionen habe es dabei aber nicht gegeben.

+ NRW hebt Präsenzpflicht in Schulen auf +

Schon ab Montag hebt NRW die Präsenzpflicht an den Schulen auf. Für Schüler der Klassen bis 1 bis 7 werde es ein Unterrichtsangebot geben, wobei die Eltern ihre Kinder von Präsenz befreien können.

Schüler ab Klasse 8 sollen zu Hause bleiben und werden auf Distanz unterricht.

Die Ferien werden um zwei Tage verlängert, 1. Schultag ist dann der 11. Januar.

+ Laschet: Geschäfte so schnell wie möglich schließen +

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat sich in einer Video für eine Lockdown „so schnell wie möglich“ ausgesprochen. Damit müsste ein Großteil der Geschäfte schließen und der Einzelhandel entschädigt werden. Dieser Lockdown solle bis zum 10. Januar dauern.

Silvesterfeiern in der Öffentlichkeit werde es nicht geben, die Lockerungen zu Weihnachten werden aufgehoben.

Ob Gottesdienste zu Weihnachten stattfinden können sei noch offen.

Ein Datum für den geplanten Lockdown nennt Laschet nicht, das würde zur Verwirrung führen. Er plädiere aber für eine sehr schnelle bundesweite Entscheidung. 

+ „Erhebliche Einschnitte“ ab dem 20. Dezember +

Es zeichnet sich ab, dass die Corona-Regel deutlich verschärft werden, und das noch vor Weihnachten. Berlins Bürgermeister Michael Müller geht davon aus, dass sich die Bundesländer mit dem Bund auf einen dreiwöchigen harten Lockdown verständigen. In den Vorgesprächen zeichne es sich ab, „dass ab 20. es doch erhebliche Einschnitte gibt“ und der Einzelhandel „deutlich“ heruntergefahren werde.

Baden-Württemberg will Anfang nächster Woche eine nächtliche Ausgangssperre sowie tagsüber Ausgangsbeschränkungen verhängen.

Thüringen will ab dem 20.12. einen Teil der Geschäfte schließen und die Klassen 1 bis 6 in Distanzunterricht schicken.

+ Hohe Dunkelziffer bei Neuinfektionen +

Die Dunkelziffer für tatsächliche Neuinfektionen ist nach Angaben von RKI-Chef Lothar Wieler vier bis sechs Mal so hoch wie die Zahl der bestätigten Fälle. Heißt: Aktuell infizieren sich täglich rund 80.000 bis 180.000 Menschen – und könnten auch andere anstecken. Die Zahl der Testungen sinkt weiter, die Quote der positiven Tests steigt. Quelle: ARD

+ Landeszentrum Gesundheit registriert 70 Fälle +

Das Landeszentrum Gesundheit NRW meldet für Donnerstag ingesamt 70 neue Fälle im Rheinisch-Bergischen Kreis. Das sind 13 mehr als am Donnerstag vor einer Woche, die Inzidenz steigt damit erneut an.

+ RKI meldet 29.875 positive Tests +

Die Zahlen der Neuinfektionen und Corona-Toten in Deutschland haben neue Höchststände erreicht. Das Robert-Koch-Institut meldete für Donnerstag 29.875 Neuansteckungen sowie 598 neue Todesfälle.

Damit wurden die bisherigen Rekordwerte von 23.679 Neuinfektionen am Donnerstag und 590 Sterbefällen am Mittwoch deutlich übertroffen.

+ Die Nachrichten von gestern zum Nachlesen +

Im Liveblog gestern hatten wir u.a. gemeldet:

  • Gespräche über schnelle, harte neue Maßnahmen
  • Stabiler Trend bei Neuinfektionen
  • 7-Tage-Inzidenz steigt in der Stadt auf 147 Fälle an
  • 89 weitere Fälle in RheinBerg, 44 in Bergisch Gladbach
  • Zahl der Corona-Patienten in Kliniken steigt
  • Nur kleine Minderheit nennt Maßnahmen übertrieben
  • Kaum Einkommenseinbußen der Bevölkerung
  • Neuinfektionen bundesweit auf neuem Höchststand

+ Guten Morgen +

Der Liveblog startet. Für Sie heute im Dienst: Holger Crump und Georg Watzlawek.

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9 Kommentare

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  1. Krämer hat den Schuss nicht gehört nicht 21.12. sondern ab 16.12

    Mich nerven die Demos mehr als die Einschränkungen.

  2. Ein schwerwiegendes Versäumnis liegt meiner Ansicht nach darin, dass das für Kontrolle und Überwachung der Corona-Vorschriften zuständige Ordnungsamt überhaupt nicht in gleicher Weise personell aufgerüstet wurde wie das Gesundheitsamt. Dort sollen zB die quarantänepflichtigen Personen (in RBK derzeit 2340) kontrolliert werden. Wie das zusätzlich zur Erledigung der üblichen Aufgaben ohne Personalaufstockung geleistet werden soll ist mir schleierhaft. Jeder Kontakt mit einer quarantänepflichtigen Person hat ein besonders hohes Infektionsrisiko und auch bei meinem grundsätzlich positiven Menschenbild glaube ich nicht an eine durchgängig ausreichenden Selbstdisziplin aller Quarantänepflichtigen. Der Wirksamkeit einer Maßnahme hängt eben auch von deren Kontrolle ab.

  3. Wenn jemand am Samstag eine Warnung über eine Risikobegegnung durch die Corona-Warn-App erhält, wo kann er sich in Bergisch Gladbach am Samstag testen lassen?

  4. Ich liebe es wie das doch so „bürgernahe“ Bürgerportal Kommentare löscht von Bürgern die Kritik äußern. Ist nichts neues hier auf dem schönen CDU-Portal. Und jetzt kommt nicht mit: „Wir akzeptieren keine Beleidigungen und blablabla“. Kommentare mit Pseudonymen werden einfach online gelassen. Traurig. Hier wird so oder so nur vom KSTA und von dem WDR kopiert aber egal hauptsache sich als „Besserwisser“ darstellen in den Kommentaren sowie in den Artikeln.

  5. Wie ein harter Lockdown die Zahl der Neuinfektionen und Todesfälle senkt, verdeutlichten die Zahlen aus Irland bereits zum zweiten Mal.
    Der deutschlandweite harte Lockdown ist Lebenswichtig und darf nicht mal um Stunden, geschweige denn Tage hinausgezögert werden.
    Die daraus entstehenden Konsequenzen wären nicht entschuldbar.
    Ich bin ein lebensbejahender Mensch und gönne wirklich (fast) jedem Alles.
    Dennoch muss ich gestehen, dass mich die Einlieferung eines mit Covid-19 infizierten, führenden Querdenkers in eine Klinik „traurig“ stimmt.
    Man darf gespannt sein wie er das seinen verwirrten, egoistischen Kumpels erklärt.
    Ich hoffe er macht zumindest bereitwillig Platz wenn die Betten knapp werden!

  6. Zu „Otto: Lockdown kostet Handel in GL 2 Mio. Euro am Tag“:
    Lieber Herr Otto,wenn Sie aus Ihren Daten die großen Ketten – die z. B. in der Galerie und in der Gladbacher Fußgängerzone und auch online vertreten sind – herausrechnen, dürfte die Summe für den lokalen Einzelhändler doch bedeutend geringer ausfallen. Das Gros an Umsatz aus ihren Vergangenheitsdaten dürfte wohl auf Saturn, H+M etc entfallen sein und nicht auf irgendeinen kleinen lokalen Haushaltswarenladen o.ä. Also bitte doch mit etwas differenzierteren Daten argumentieren und nach Politikhilfen schreien damit der Steuerzahler wieder mal für unternehmerisches Risiko bezahlen kann.

  7. ….haben die Politiker denn den Schuss nicht gehört ? Harter Lockdown ab 21.12 ?
    Wie hoch werden am 21.12 die Zahlen sein ? 120.000-150.000 Neuinfektionen und 1000 bis 1500 Tote am Tag ? Vielleicht mehr. Wenn man die Sache bis 21.12. weiter läuft, säuft diese Republik ab wie die Titanic !