Das Corona-Lagezentrum des Rheinisch-Bergischen Kreises. Foto: RBK (Archiv)

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Im Unternehmen Tenneco Federal-Mogul in Burscheid sind zahlreiche Mitarbeiter:innen mit dem Corona-Virus infiziert worden, in mindestens acht Fällen wurde bereits die hochansteckende britische Mutante nachgewiesen.

Nach Angaben des Gesundheitsamtes wurden in dem Unternehmen zehn Personen positiv getestet, die ihren Wohnsitz im Rheinisch-Bergischen Kreis haben. Darüber hinaus sind aber offenbar weitere Beschäftigte betroffen, vor allem aus Leverkusen.

Bei acht der zehn Personen aus Rhein-Berg seien durch bei acht der Infizierten Hinweise auf die britische Virus-Variante entdeckt worden.

Das Gesundheitsamt legte den Betrieb nicht still, sondern schickte nur die Kontaktpersonen der Infizierten in Quarantäne. Bei der Festlegung der Kontaktpersonen und der Länge der Quarantäne seien die strengeren, vom RKI bei Verdacht auf Virusvarianten empfohlenen – Kriterien angewendet worden.

Das Gesundheitsamt habe am Freitag mit einer Task Force des Unternehmens in einer Videokonferenz den betriebsinternen Pandemieplan erörtert, um das weitere Vorgehen abzusprechen, teilte der Kreis am Samstag mit.

Das Unternehmen habe in den vergangenen Tagen zusätzliche verschärfende Maßnahmen im Betrieb eingeleitet, um die Bildung von Infektionsketten zu verhindern und die bestehenden Infektionsketten zu unterbrechen.

So seien beispielsweise die Umkleiden zum großen Teil geschlossen und Pausen- und Schichtwechselzeiten angepasst. Diese Maßnahmen seien Bestandteil des firmeneigenen Pandemieplans, um so den Betrieb in dem restlichen Unternehmen weiter führen zu können.

Für beide Werke in Burscheid werde in der kommenden Woche eine Bestandsaufnahme durchgeführt. Die Geschäftsführung werde hierzu eine Teststrategie für eine Testung der Mitarbeiterschaft der betroffenen Werkseinheiten festlegen.

Da die Belegschaft in unterschiedlichen Kreisen und Städten beheimatet ist arbeiten die Gesundheitsämter des Rheinischen-Bergischen Kreises und der Stadt Leverkusen zusammen, um einheitlich vorgehen zu können. Darüber hinaus sind aber offenbar weitere Wohnorte betroffen.

Das Gesundheitsamt betont, dass das Unternehmen Tenneco eng mit den örtlichen Behörden, dem Betriebsrat und dem Gesundheitsamt zusammenarbeite. Das Unternehmen war im August 2020 schon einmal von einem Corona-Ausbruch betroffen; damals hatten sich zwölf Mitarbeiter:innen infiziert.

Das Unternehmen in Burscheid ist Teil des internationalen Konzern Tenneco Federal Mogul und stellt unter dem Traditionsnamen Goetze Kolbenringe und Zylinderlaufbuchsen her. Nach eigenen Angaben beschäftigt Federal Mogul in Burscheid in zwei Werken 1700 Mitarbeiter. 

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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