Foto: Thomas Merkenich

Die digitale Bürgerbeteiligung des Integrierten Handlungskonzepts (InHK) zur Gestaltung des Quartiersplatzes im Wohnpark Bensberg fand große Beachtung und Beteiligung der Bürger:innen. Zahlreiche Bedenken und Ideen werden nun geprüft und sollen nach Möglichkeit in die Planung einfließen.

Erneut hat zu einer Maßnahme des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg eine digitale Bürgerbeteiligung stattgefunden: Planerinnen und Planer des neuen Quartiersplatzes im Wohnpark Bensberg kamen Anfang Mai mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern digital zusammen, um über erste Ideen und den aktuellen Stand des Vorentwurfs zum Platz zu diskutieren.

„Wir hoffen zwar, dass wir uns an die digitalen Formate nicht gewöhnen müssen; dennoch freut uns zu sehen, dass sich so viele Interessierte vor ihre Bildschirme setzen, um zu sehen, was wir im Wohnpark vorhaben“, so Claudia Werker der Abteilung Jugend und Soziales.

Der digitalen Informationsveranstaltung vorausgegangen war sowohl eine Bürgerbeteiligung im Jahr 2016 im Rahmen der Erstellung des InHK, als auch eine Online-Bürgerbeteiligung zwischen dem 12. und 31. März 2021. Insgesamt 91 Bürgerinnen und Bürger haben bei der Umfrage zu verschiedenen Aspekten des Wohnparks, des Quartiersplatzes und zu den Fußwegeverbindungen in Richtung Innenstadt teilgenommen. Zusätzlich gab es die Möglichkeit Anregungen und Bedenken per E-Mail mitzuteilen. Zeitgleich war im Wohnpark eine offene Ausstellung mit einer Ideenskizze und ersten Planungsideen zu sehen.

Die Auswertung der Beteiligung ist weiterhin online abrufbar.

Die Online-Veranstaltung am Freitag, 7. Mai wurde genutzt, um den Bewohnerinnen und Bewohnern das neue Quartiersmanagement vorzustellen, das seit April 2021 für zwei Jahre vor Ort aktiv sein wird, um über die Vorhaben und aktuellen Stände der InHK-Maßnahmen rund um den Wohnpark zu informieren. „Wir freuen uns als direkter Ansprechpartner im Wohnpark zu sein und sind offen für alle Anregungen und Fragen“, erklärt Daniela Hofgärtner vom zuständigen Büro Stadt+Handel.

Nach kurzer Begrüßung durch Bürgermeister Frank Stein und Vorstellung des Planungsprozesses und des aktuellen Standes der Vorplanung durch die Planenden war eine intensive Diskussion über einzelne Planungselemente der Kern der Veranstaltung.

  • So wurde von einigen Teilnehmenden die Sorge geäußert, dass es durch den Platz zu mehr Lärm oder auch mehr Müll kommen könnte.
  • Die Gegebenheiten im Wohnpark seien besonders und die Planung müsse unbedingt an die individuelle Situation vor Ort angepasst werden, äußerten sich die Bürgerinnen und Bürger.
  • Darüber hinaus wurde der Hinweis gegeben, dass auch die vielen im Wohnpark lebenden Kinder und Jugendlichen mitbedacht werden müssten, um im Wohnpark neue Angebote für sie schaffen zu können.
  • Die multikulturelle Vielfalt sowie der Schnitt durch alle Altersklassen seien charakteristisch für den Wohnpark, deshalb sollten diese Zielgruppen in der Planung Berücksichtigung finden.
  • Andere freuen sich auf die Umsetzung der vorgestellten Planung und einen neuen Treffpunkt inmitten des Wohnparks. 

Alle Anregungen und Beiträge werden nun sorgfältig geprüft und bei der weiteren Planung bzw. soweit wie möglich berücksichtigt. 

Mehr Informationen zu dieser und weiteren Maßnahmen des InHK Bensberg gibt es auf der Internetseite des InHK.

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