Guten Morgen! Mit einem Corona-Armband ergreift Bergisch Gladbach in der Pandemie ein weiteres Mal die Initiative, um Einzelhandel und Bürger:innen das Leben leichter zu machen und einen weiteren Testanreiz zu setzen. Ein guter Schritt auch mit Blick auf weitere Öffnungen, etwa in der Gastronomie. Um so erstaunlicher, dass ausgerechnet dieses nützliche Armband bei denjenigen auf heftigste Reaktionen trifft, die sich so irrational gegen jede Einschränkung der Freiheiten wehren. Bleiben Sie gelassen, genießen Sie den Feiertag, Ihr Georg Watzlawek und das Team

Auf einen Blick

  • 52 Corona-Fälle, weitere zwei Tote
  • Inzidenz sinkt langsam
  • Armband erleichtert Zugang zu Geschäften
  • Neue Anlaufstellen für mobiles Testzentrum
  • Inklusion: Demonstrieren statt protestieren
  • Bolzplatz ohne Zugang
  • Blasorchester sucht Verstärkung

Das sollten Sie wissen

Getestete, Geimpfte und Genesene können ab sofort ein Armbändchen mit QR-Code vorzeigen, um in ein Geschäft eingelassen zu werden. Später vielleicht auch in die Außengastronomie oder ins Theater. Dahinter steckt das Pilotprojekt „LOLA CoronaPass”, mit dem die Stadt Bergisch Gladbach den Wirrwarr von Test- und Impfzertifikaten beseitigen und Bürger:innen sowie dem Einzelhandel das Leben in der Pandemie einfacher machen will. Und auf Facebook einen Shitstorm auslöste. in-gl.de, Facebook

Der Verein „einfach gemeinsam” sieht keinen Anlass zu protestierten – zusammen mit Stadt und Kreis könne viel für Menschen mit Behinderung erreicht werden. Dennoch wollte der Verein den „Protesttag für Menschen mit Behinderung“ nicht einfach vorbeiziehen lassen – und hat ihn genutzt, um öffentlich für die Rechte der Personen mit einem Handicap Flagge zu zeigen. in-gl.de/Fotoreportage

Der Bolzplatz in der Container-Anlage in Lückerath bleibt auch nach dem Abbau der Flüchtlingsunterkunft erhalten, wann er für die Öffentlichkeit geöffnet werden kann, ist bislang unklar. Zudem wird über die Ansiedlung eines Supermarktes nachgedacht, berichtet der KSTA ohne Quellenangabe. KSTA*

Corona Spezial

Für Dienstag meldet das Landeszentrum Gesundheit 52 positive Corona-Tests. Die offizielle Inzidenz geht um einen Fall auf 108 zurück. Nur sieben der neuen Fälle mussten zurück gebucht werden, daher fallen die Korrekturen sehr moderat aus: die reale Inzidenz für Dienstag steigt von 109 auf 112, alle andere Änderungen sind marginal. in-gl.de/Liveblog

Zwei weitere Tote wurden gestern in Rhein-Berg erfasst. Die Zahl der Todesopfer seit Beginn der Pandemie steigt damit auf 151. Diese Todesfälle hatten sich am 27.4. und 2.5. ereignet. in-gl.de/Liveblog

Bei den sieben Corona-Toten, über die wir gestern berichtet hatten, handelt es sich laut Gesundheitsamt um drei über 70-jährige Personen und eine über 80-jährige Person aus Wermelskirchen, eine über 80-jährige Person aus Bergisch Gladbach, eine über 80-jährige Person aus Rösrath und eine über 50-jährige Person aus Kürten. Die Kreisverwaltung hat keine Kenntniss, ob diese Personen in einem Heim gelebt haben; auch sei nicht bekannt, ob sie bereits geimpft gewesen waren. in-gl.de/Liveblog

Das mobile Testzentrum von GL Service ändert noch einmal seine Anlaufstellen. Da Refrath inzwischen mit dem Testzentrum in der Steinbreche gut versorgt ist werden ab sofort freitags Herrenstrunden, Bärbroich und Moitzfeld angefahren. in-gl.de/Liveblog

69 Corona-Patienten werden in den Krankenhäusern im Kreis stationär behandelt, das sind elf mehr als am Montag. Die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen liegt unverändert bei 16. in-gl.de/Liveblog

Weitere Nachrichten im Liveblog:

  • Sportbund fordert Lockerungen bei Inzidenz unter 100
  • Außengastronomie: Öffnungen in Soest und Lippstadt

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Bergische Köpfe

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Die lieben Nachbarn

In Odenthal wird der Altenberger Hof von den neuen Eigentümer, Sema und Hubertus zu Sayn-Wittgenstein, umfassend renoviert. KSTA*

In Rösrath hat sich das „Bündnis gegen den Funkmast Rösrath-Breide“ erfolglos gegen den Bau eines 40 Meter hohen Mobilfunkmasts gewehrt, der zuständige Ausschuss stimmte zu. KSTA*

Guntram Freytag ist am 20. April im Alter von 58 Jahren gestorben.

Ria Pütz ist am 17. April im Alter von 91 Jahren gestorben.

Alle digitalen Traueranzeigen finden Sie auf der Seite von Pütz-Roth.

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Das Jugendblasorchester der Max-Bruch-Musikschule hofft, die Orchesterarbeit nach einem Jahr Zwangspause wieder aufnehmen zu können. Im Orchester sind noch Plätze frei, auch für die Fahrt nach Sylt. Wer ein entsprechendes Instrument spielt und mitmachen möchte kann sich noch bis Juni anmelden. in-gl.de

Das Forum Ostwest beleuchtet mit 19 Veranstaltungen im Rahmen der bundesweiten Aktion „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ Aspekte jüdischen Lebens. KSTA*

A!Sura ist getanzter Glaube in der Herz-Jesu-Kirche Schildgen. Eine Begegnung mit dem Hinduismus im klassisch indischen Tanz.  in-gl.de

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Leere Kisten als plastisches Thema bei Joseph Beuys, Villa Zanders (bis 8.8.)
Masaki Hagino – Es weilt im Inneren, Partout Kunstkabinett (ab 14.5)
Hede Bühl: Imago – Arbeiten auf Papier, Villa Zanders (bis 8.8.)

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