Rainer Deppe, Kreisvorsitzender der CDU und Landtagsabgeordneter
Rainer Deppe, Kreisvorsitzender der CDU und Landtagsabgeordneter

Mit 66 Jahren und nach 17 Jahren im Landtag bewirbt sich der CDU-Mann Rainer Deppe im nächsten Jahr nicht noch einmal für ein Mandat in Düsseldorf. Das bedeute aber nicht den Rückzug aus der Politik. Und auch für die frei werdende Zeit hat der Overather schon einige Pläne. Damit muss die CDU in Rhein-Berg jetzt zwei neue Kandidaten für den Landtag aufstellen.

„Mit 66 Jahren, da fängt man was Neues an …“ hat Rainer Deppe die Presseerklärung überschrieben, mit der er seinen Rückzug aus der Landespolitik im nächsten Jahr verkündet.

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Nach reiflicher Überlegung habe er sich entschieden, mit dem Ende der Wahlperiode seine hautberufliche Abgeordnetentätigkeit zu beenden und sich nicht für eine weitere Landtagskandidatur zu bewerben, sagt Deppe. Damit habe die ausreichend Zeit, „eine geeignete Nachfolgerin bzw. einen Nachfolger für eine erfolgreiche Kandidatur in diesem anspruchsvollen Wahlkreis zu finden“.

Das CDU-Kreisvorsitzenden hatte Deppe schon Anfang 2019 abgegeben, Nachfolger wurde Uwe Pakendorf. Seit dem Tod von Holger Müller hatte Deppe auch den Wahlkreis Rheinisch-Bergischer Kreis 1 (Bergisch Gladbach und Rösrath) im Landtag vertreten; für beide Wahlkreise muss die CDU nun neue Kandidaten aufstellen.

Ausdrücklich bedankt sich Deppe bei seinen Wähler:innen, die ihn bei vier Wahlen seit 2005 in den Landtag gewählt hatten. Seine Arbeit im Landtag und im Kampf um die Bundestagswahl in diesem September werde er mit vollem Engagement und Leidenschaft fortsetzen.

Auch nach dem Ausscheiden aus dem Landtag werde er weiterhin politisch aktiv bleiben – als Kreistagsabgeordneter und als Vorsitzender des Regionalrates des Regierungsbezirks Köln.

Die gewonnene Zeit wolle er „verstärkt für den Erhalt unserer heimischen Natur und Landschaft, insbesondere des Waldes, einsetzen“.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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1 Kommentar

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  1. Für die Zukunft wünsche ich Herrn Deppe alles Gute. In den 17 Jahren hat er sich um den Kreis und im Landtag verdient gemacht.

    Wer weiß, ob die CDU in Herrn Santelmann nicht einen potentiellen Nachfolger finden wird, um auch dieses „Schwierigkeit“ zu lösen…