Nachdem die Feuerwehr Bergisch Gladbach in der eigenen Stadt die größten Schäden behoben und auch im Kreis Unterstützung leistet hat sie jetzt Spezialkräfte und Spezialfahrzeuge nach Euskirchen geschickt.

Am Sonntagabend haben sich zehn Feuerwehrfrauen und -männer der Feuerwehr Bergisch Gladbach mit dem so genannten Wasserförderzug NRW auf Anforderung der Bezirksregierung Köln auf den Weg in den Kreis Euskirchen gemacht.

Die Kräfte der Feuerwehr Bergisch Gladbach erhielten am Abend den Auftrag, einen
bereits an der Steinbachtalsperre im Einsatz befindlichen Wasserförderzug vor
Ort abzulösen. Die Einsatzdauer ist unbestimmt.

Das Kernstück des Wasserförderzug NRW ist das sog. HFS-System mit einer speziellen Hochwasserpumpe mit einer Förderleistung von bis zu 50.000 Litern pro Minute. Hinzu kommt ein Gerätewagen Logistik. Der Wasserförderzug NRW wurde vom Land NRW beschafft und bei der Feuerwehr Bergisch Gladbach stationiert. Ergänzt wird der Zug um ein Führungsfahrzeug der Feuerwehr Bergisch Gladbach.

Der Wasserförderzug NRW aus Bergisch Gladbach ist seit vergangenem Mittwoch fast
pausenlos im Einsatz und kam bereits in Stolberg bei Aachen, in Rösrath und Leichlingen sowie in Bergisch Gladbach zum Einsatz. Das Fahrzeug wird besetzt von ehrenamtlichen, speziell geschulten Einsatzkräften des Löschzuges Paffrath/Hand der Feuerwehr Bergisch Gladbach. Die Zugführung für den heutigen Einsatz übernimmt Brandinspektor Michael Schlepper.

Der stv. Leiter der Feuerwehr, Frank Haag, verabschiedete die Einsatzkräfte am Abend an der Feuer- und Rettungswache 1 an der Paffrather Straße in ihren besonderen Einsatz und wünschte den Einsatzkräften viel Erfolg bei Ihrer Aufgabe verbunden mit der Hoffnung, dass alle Einsatzkräfte unversehrt heimkehren.

Feuerwehr GL

Elmar Schneiders, Pressesprecher der Feuerwehr Bergisch Gladbach

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