Die Sperrmüll-Abfuhr fährt Sondertouren.

Noch immer ist die Stadtverwaltung damit beschäftigt, die Aufräumarbeiten zu unterstützen, die Angebote werden ausgeweitet. Das Spendenkonto für die Flutopfer füllt sich allmählich.

Nach Angaben der Stadtverwaltung hat die Feuerwehr ihre Einsatzstellen inzwischen im Stadtgebiet größtenteils abgearbeitet und unterstützt nun die Einsatzkräfte in den wesentlich stärker betroffenen Kommunen des Landes.

Die Hauptaktivität im Stadtgebiet liege in dieser Woche nach wie vor beim Aufräumen. Der Abfallwirtschaftsbetrieb fährt weiterhin Absetzcontainer aus, die Anwohner mit zerstörtem Inventar füllen können. Wo die lokalen Schwerpunkte liegen erfahre die Stadt durch E-Mails und Anrufe aus der Bevölkerung, aber auch durch eigene Ermittlung und Hinweise von Einsatzkräften. Zudem sei der Außendienst der Ordnungsbehörde unterwegs, um Ansammlungen von Sperrmüll aufzunehmen.

Sonder-Sperrmüllabfuhr

Zusätzlich werden die Anfragen und Ermittlungen für die Sonder-Sperrmüllaktion am kommenden Freitag, dem 23. Juli, ausgewertet. Aufgrund der Menge der bereits eingegangenen E-Mails geht die Einsatzleitung davon aus, dass auch am Samstag, dem 24. Juli, noch Touren gefahren werden müssen.

Sascha Kolter, stellvertretender AWB-Leiter, appelliert an die Bevölkerung: „Bitte haben Sie Geduld, wenn Ihr Sperrmüll am Freitagabend noch vor Ihrer Tür steht, und geben Sie uns auch am Samstag Zeit, das Stadtgebiet abzufahren.“ Gegebenenfalls werden die städtischen Fahrzeuge auch schon vor Freitag eingesetzt, sofern die Terminplanung es zulässt.

Klärwerk arbeitet, Trinkwasser nicht belastet

Die Schäden am städtischen Klärwerk werden laut Stadtverwaltung derzeit repariert; die Klärleistung sei nach wie vor eingeschränkt, aber nicht umweltgefährdend. Die Belkaw hat bestätigt, dass die Trinkwasserqualität nicht beeinträchtigt ist.

Schon 17.000 Euro Spenden eingegangen

Auf dem städtischen Spendenkonto sind bereits 17.000 Euro für die Hochwasseropfer eingegangen. Die Richtlinien, wie die Spenden verteilt werden, erarbeitet die Stadt zurzeit. Daher bittet Bürgermeister Frank Stein die Hilfesuchenden um ein wenig Geduld: „Geben Sie uns Zeit, eine gute Lösung für die Vermittlung der Gelder zu erarbeiten. Noch in dieser Woche wollen wir den Rahmen festlegen.“

Hinweis der Redaktion: Eine Übersicht aller Hilfsangebote und die Details zum Spendenkonto für die Flutopfer finden Sie hier.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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