Hermann-Josef Tebroke verliert zehn Prozentpunkte, gewinnt aber dennoch das Direktmandat für die CDU. Kastriot Krasniqi (SPD) landet mit einem nicht so großen Rückstand auf Platz zwei. Der Grüne Maik Außendorf verdrängt Christian Lindner (FDP) vom dritten Platz. Insgesamt bleiben die Grünen zwar hinter ihren Erwartungen zurück, sind aber bei den Erst- wie bei den Zweistimmen die großen Gewinner. Alle Ergebnisse, alle Reaktionen im Überblick.

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3 Kommentare

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  1. Das Wahlergebnis macht Angst. Den Forderungen der jungen Generation wurde in keiner Weise Rechnung getragen. Die radikalen Klimaveränderungen, die uns nicht nur weltweit in keinem Jahr so deutlich vor Augen geführt wurden, wie 2021, haben offensichtlich nicht das Bewusstsein der Mehrheit der Wähler wach gerüttelt. Damit ich nicht falsch verstanden werde, das Recht jedes Einzelnen auf freie Meinungsbildung ist mir auch heilig. Neben Rechten gibt es jedoch auch (unbequeme) Pflichten, s. Urteil des BVG.
    Woran fehlte es? Der Beschwichtigungswahlkampf hatte jedenfalls hervorragend funktioniert (Gratulation) und jedem Wahlberechtigten genug Wege aufgezeigt, sich aus der persönlichen Verantwortung heraus zu wählen. An den Medien dürfte es auf jeden Fall nicht gelegen haben. Die Berichterstattungen – nicht nur aus den Flutgebieten – waren eindringlich genug.
    Auch diese Art Analysen werden uns jetzt – neben der Suche nach einer neuen Regierung – für lange Zeit begleiten, dürften jedoch der nicht zur Wahl zugelassenen jungen Generation keine Erklärungen bieten.

  2. [Es schreibt der Mensch, der dieses Pseudonym seit mehreren Jahren nutzt und dessen Name der Redaktion vorliegt…]

    Aus Sicht eines Wahlhelfers gibt es schon ein sehr positives Zwischenergebnis: Im Rathaus Bensberg (mit zwei Stimmbezirken in einem Raum) gab es zwischen 8 und 13 Uhr keinen einzigen „Maskenverweigerer“, es haben sich alle an die Maskengebot gehalten, es waren nicht mal Hinweise erforderlich. Vielen Dank an die Bensberger Wähler dafür!