Weide bei Gut Schiff. Foto: Thomas Merkenich

Die NRW-Landwirtschaftsministerin hat den Vertreter:innen der Kreise Rhein-Berg, Oberberg und Rhein-Sieg die Förderzusage für die gemeinsame Öko-Modellregion übergeben. Bis zu 720.000 Euro fließen in den Ausbau des ökologischen Landbaus.

Mehr Bio-Produkte aus der Region, insbesondere Milch und Rindfleisch, kurze, schonende Transporte von Schlachttieren und Gemüse aus ökologischem Anbau – das sind die wichtigsten Ziele der neuen Ökomodellregion „Bergisches RheinLand“.

Ziel der Modellregionen ist es, verstärkt Anreize für Herstellung und Nachfrage regionaler Öko-Produkte zu setzen. Dafür hat der Rheinisch-Bergische Kreis nun eine Förderzusage des Landes Nordrhein-Westfalen für drei Jahre erhalten – bis zu 720.000 Euro.

Zur Öko-Modellregion „Bergisches RheinLand“ gehören neben dem Rheinisch-Bergischen Kreis auch der Oberbergische Kreis und der östliche Rhein-Sieg-Kreis.

„Regional, handwerklich, naturnah – so sieht ökologische Erzeugung im Rheinisch-Bergischen Kreis aus“, erklärt der Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises, Stephan Santelmann, zum Auftakt. „Mit der Förderung des Landes schaffen wir die richtigen Rahmenbedingungen. Landwirtschaftliche Betriebe sollen dabei genauso wie Verbraucherinnen und Verbraucher dafür gewonnen werden, sich aktiv für Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Tierwohl einzusetzen.“

Bis 2030 soll ein Fünftel der landwirtschaftlich genutzten Flächen in Nordrhein-Westfalen ökologisch bewirtschaftet werden. Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser überreichte im Düsseldorfer Umweltministerium die Auszeichnungsurkunden mit der Förderzusage und einem jährlichen Zuschuss von jeweils bis zu 80.000 Euro an Vertreterinnen und Vertreter der ersten drei Öko-Modellregionen.

Neben dem Bergischen RheinLand sind auch der Kreis Höxter dabei sowie – als gemeinsame Region Niederrhein – die Kreise Wesel und Kleve.

RBK

Rheinisch-Bergischer Kreis

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1 Kommentar

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  1. Eine sehr sinnvolle Entwicklung. Gerade der Umstieg von einem konventionellen Betrieb zu einem Bio Betrieb ist sehr schwierig.

    Und da brauchen unsere heimischen Bauern Unterstützung. Sei es durch Beratung, Marketing oder Investition. Auch die Umrüstungszeit ist oft mit immensen Risiken und Kosten verbunden.
    Ich denke hier ist noch viel Luft nach oben :)

    Langfristig ist es aber sinnvoller. In dem man auf Pestizide, Fungizide und Insektizide verzichtet hält man den Boden lebendig. Zudem erhält man viele Arten wie z.B. Schmetterlinge oder Käfer.
    Auch das Tierwohl ist in Bio-Betrieben größer als in Konventionellen Betrieben. Und das lässt sich auch messen.

    Ich finde Bio wird unterschätzt. Und auch hier im Bergischen können wir mehr als nur Milch und Mais….. Man muss sich nur mal angucken, was hier früher angebaut wurde. Da wird man Augen machen :)