Bürgermeister Frank Stein

Mit diesem Zitat von Heinrich Heine hatte Bürgermeister Frank Stein die Gedenkfeier zum Volkstrauertag auf dem Laurentiusfriedhof eröffnet. Er forderte zum Erinnern, Nachdenken und Gedenken auf – und gab einen praktischen Tipp, wie man sich Geschichte von Krieg und Gewalt selbst anschaulich machen kann.

„Unter jedem Grabstein liegt eine Weltgeschichte.“ Mit diesen Worten des deutschen Dichters Heinrich Heine wandte sich Bürgermeister Frank Stein am Sonntag an die rund 60 erschienenen Gäste der Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag in der Stadtmitte.

„Diese ‚Denkmäler‘ hier führen uns zur Geschichte, auch zu unserer eigenen Geschichte“, betonte Frank Stein und führte weiter aus: „Mit dem Eintauchen in die Geschichte kommen Erinnerungen auf und zum Erinnern gehört das Nachdenken und das Gedenken.“

Mit diesen Worten betonte der Bürgermeister die Bedeutung des Volkstrauertags. Der Bürgermeister appellierte an die Besucherinnen und Besuchern der Gedenkveranstaltung, sich Zeit zu nehmen, um einmal in die Geschichte eines persönlich bedeutsamen Menschen, der Opfer von Krieg und Gewalt geworden ist, zu schauen und regte an, die Hintergründe für dessen Tod aufzuspüren.

Gemeinsam mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und dem Ortsverband Bergisch Gladbach hatte die Stadt am Sonntag zur Gedenkveranstaltung am Ehrenmal des katholischen Friedhofes St. Laurentius ein. Gedacht wurde den Toten von Krieg und Gewalt, der Opfer von Diktatur, Flucht und Vertreibung.

Die Veranstaltung wurde vom Männergesangsverein „Heimatkläge Nussbaum e.V.“ und dem Trompeter Emilio Piqué musikalisch begleitet.

Die Ansprache hielt Pfarrer Achim Dehmel von der Evangelischen Kirche zum Heilsbrunnen. Seine Konfirmandengruppe brachte sich ebenfalls in die Veranstaltung ein.

Pressestelle Stadt BGL

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1 Kommentar

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  1. Unser Bürgermeister trifft den RICHTIGEN TON.
    Die Geschichtslehrer sollten mit ihren Klassen auch zu den GefallenenGrabstätten gehen.
    Mit den über 100 Millionen sinnlos hingemetzelten oder verhungerten Kriegstoten der furchtbaren ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts können die Schüler und jüngeren Erwachsenen doch nichts mehr anfangen.