Fug mit dem Erstlingswerk, das er gemeinsam mit Janina geschrieben hat, Foto: Holger Crump

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Neuer Lesestoff für kleine und große Leseratten: Die beiden Schauspieler und Sänger Fug und Janina haben während des Corona-Stubenarrests ein spannendes Kinderbuch herausgebracht. Mit wunderbaren Gute-Nacht-Geschichten zu den bekannten Songs des Duos.

Wer Fug und Janina live erlebt hat, der kennt sie: Die Geschichten zwischen den Songs, die das Duo während der Musik-Shows erzählen. Als fester Teil des Bühnenprogramms liefern die beiden Bergisch Gladbacher mit feinem, hintersinnigen Humor den inhaltlichen Background zu den Songs. Janina als die Ernste, Fug als der Clown, mit wohl dosiertem, feinem Witz.

„Wir dachten, dass es in 2021 mit den Live-Autritten wieder losgeht“, berichtet Fug. Aber die Pandemie machte den Künstlern einen Strich durch die Rechnung. Auch in diesem Jahr waren Live-Auftritte Mangelware. Fug und Janina hatten viel Zeit.

Kurz entschlossen haben die beiden Multitalente den Corona-Stubenarrest genutzt und ein Buch herausgebracht.

Geschichten zu den Liedern von Fug und Janina
Hardcover, 47 Seiten, 10 Euro
ISBN 9 783981 724448
Erhältlich auf den Webseiten von Fug und Janina und des Labels.
Bestellungen sind mit der ISBN-Nummer in jeder Buchhandlung möglich.

Neun Geschichten zu neun Songs

Worum geht’s? „Immer wieder stellten Eltern und Kinder bei unseren Shows Fragen nach den Inhalten zu unseren Songs. Die Geschichten dazu flossen bald in die Anmoderation. Und viele unserer Fans wollten, dass wir die Geschichten auch mal aufschreiben.“

Gesagt, getan. Neun Geschichten zu neun Songs finden sich zwischen den Buchdeckeln, reich illustriert, mit wunderbaren Bezügen zwischen Bild und Text. Im hinteren Teil findet sich zudem ein Barcode. Er führt zu einer Playlist mit allen Songs, um die es im Buch geht.

Fug und Janina erzählen in ihren Geschichten von Sockenlöchern, dem weltschlechtesten Geheimagenten oder auch Milo dem Frosch. Foto: Holger Crump

Macht es einen Unterschied, ob man Liedtexte oder Gute-Nacht-Geschichten schreibt? „Die große Herausforderung beim Schreiben eines Songs besteht darin, Geschichten oder Anekdoten auf ein paar Verse einzudampfen,“ sagt Fug. Bei den Geschichten für das Buch hingegen hätten sie viel mehr Freiheit gehabt.

Da inszenieren die beiden dann auch mal eine Reise zu den Sternen, oder berichten von der Jobsuche eines Cowboys. Ein Besuch beim lästigen Nachbarn namens Schweinehund darf natürlich auch nicht fehlen.

Musik mit „blabla“

Die Lust am Erzählen wird schon nach den ersten Zeilen des Erstlingwerkes deutlich. Ob es irgendwann mal Geschichten ohne dazugehörige Songs geben wird? „Nie drüber nachgedacht“, meint Fug. Bislang würden sie ja Musik-Shows mit „blabla“ machen.

Wer weiß – vielleicht drehen die beiden den Spieß irgendwann mal um und geben dann Lesungen mit musikalischer Begleitung.

Holger Crump

ist Reporter und Kulturkorrespondent des Bürgerportals.

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