Bürgermeister Frank Stein, Uwe Eichner, Vorsitzender der Vivawest-Geschäftsführung, und Marco Körkemeyer, Geschäftsführer der Grenzland-Bau GmbH

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Auf dem ehemaligen Cox-Gelände an der Paffrather Straße wächst das künftige „Kalköfen Carrée“ rasch aus dem Boden. Bei der offiziellen Grundsteinlegung stellten die Bauherren jetzt weitere Fakten vor.

Direkt hinter dem S-Bahnhof, bis hin zur Paffrather Straße, errichtet die Grenzland-Bau GmbH ein komplettes Wohnquartier mit 168 Miet- und Eigentumswohnungen sowie eine Hotelanlage. Der Investor Vivawest hat davon bereits 123 barrierefreie Wohnungen mit einer Gesamt-Wohnfläche von 10.100 Quadratmetern gekauft, um sie zu vermieten. 21 der Wohnungen werden öffentlich gefördert; das hatte der Stadtrat zur Auflage gemacht.

Bei der offiziellen Grundsteinlegung am Montag bedankte sich Uwe Eichner, Vorsitzender der Vivawest-Geschäftsführung, beim langjährigen Partner Grenzland-Bau GmbH und der Stadt Bergisch Gladbach für die gute Zusammenarbeit.

Bürgermeister Frank Stein begrüßte die Entstehung des modernen Wohnquartiers in attraktiver Lage. Angesichts des angespannten Wohnungsmarkt rund um Köln freue er sich, dass die Investoren modernen Wohnraum für unterschiedliche Zielgruppen schaffen.

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In den insgesamt acht drei- bis viergeschossigen Gebäuden mit Staffelgeschoss auf dem weitläufigen Gelände entstehen auch 139 Tiefgaragen-PKW-Stellplätze und 173 Fahrrad-Stellplätze für die Mieter.

Die Grundrisse der 2,5- bis 4,5-Zimmer-Wohnungen variieren zwischen 61 und 123 Quadratmetern und sollen Singles, Paare und auch Familien ansprechen.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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6 Kommentare

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  1. Also besser kann man es sicherlich nicht machen als Stadt. Es sind 2 Minuten bis zu S11 u. Busbahnhof. Bei diesem Bauvorhaben halte ich die Diskussion bzgl. der fehlenden Strasseninfrastruktur für komplett verfehlt. Wenn so ein Ding aber aufs flache Land gebaut wird,
    -und nur eine Straße angebunden ist – dann ist das höchstproblematisch.

    Ebenfalls gut: viele Radstellplätze und einige Sozialwohnungen.

  2. Vielleicht sollte die Ampel mal München besuchen. Dort werden vor Grundsteinlegung neuer, größerer Bauvorhaben Straßen, ÖPNV und weitere Verkehrstrukturen geplant, teilweise schon errichtet. Was das Projekt „Kalköfen“ mit dem schon bestehenden Verkehrs-Chaos anstellt, kann man kaum ahnen.

  3. 168 Miet- und Eigentumswohnungen und ein Hotel, 139 Stellplätze für PKW, wenn wir nun das derzeitige Verhältnis von Wohnungen zu Autos nehmen, bedeutet es das ohne Hotel 181 Stellplätze notwendig sein werden. (https://www.tagesschau.de/wirtschaft/pkw-zulassung-zunahme-101.html)

    An der Stelle gebe ich Herr Schreiner recht, es wäre Träumerei zu glauben, dass die ganzen Eigentümer nur mit Lastenräder und S-Bahn zur Arbeit kommen.

    Das ist nicht das einzige Projekt, welches derzeit in BGL aus dem Boden gestampft wird, ohne Anpassungen der Infrastruktur werden die Straßen bald dicht sein.

  4. Herr Nuding,

    Stellplätze ist ein dehnbarer Begriff. Sind es einfache (zumindest überdachte) Stellplätze draußen, Fahrradboxen oder vielleicht sogar Plätze in der Tiefgarage?

    In GL würde ich nachts mein >2.000€-E-Bike jedenfalls nicht draußen anschließen.

    139 Plätze bei der Anzahl an Wohnungen wird wieder Parkplatzdruck auf die umliegenden Straßen ausüben, denn wer 5.000€ für den qm bezahlt, gönnt sich auch meist den Luxus eines Autos, bzw. sogar einen Zweitwagen.

  5. Ein interessantes Projekt. Besser dort Wohnungen zu bauen als einen neuen Industriekomplex. Nur sollte man in der Politik auch die Konsequenzen berücksichtigen und nicht träumen: die Bewohner werden nicht alle mit der S-Bahn oder dem Fahrrad fahren. Und die Folge z.B. für Schildgen: ein kleines bisschen mehr an PKWs in Richtung Norden zur Autobahn. Aber die „Ampel“ träumt weiter davon, dass alle mit dem Fahrrad fahren.

  6. Guten Morgen
    „139 Tiefgaragen-PKW-Stellplätze und 173 Fahrrad-Stellplätze“
    Es ist erfreulich, dass die Zahl der Fahrradstellplätze die der PKW-Stellplätze übersteigt.
    Die Mobilitätswende zugunsten ÖPNV und Radverkehr ist eines der wichtigen Themen unserer Zeit.
    Die beschriebene Maßnahme geht zumindest mal in die richtige Richtung.