Seit 1980 lädt der THC Rot-Weiss Bergisch Gladbach zum Ranglistenturnier ein, und auch in diesem Jahr bot der Dr. Meleghy-Pokal spannende Partien. Die Teilnehmer reisen aus ganz Deutschland an, doch ein Pokal ging dieses Mal an einen angesetzten Spieler aus Bensberg.

Das seit 1980 ausgetragene Ranglistenturnier bei THC Rot-Weiss Bergisch Gladbach konnte auch dieses Jahr mit erstklassigem Jugendtennis überzeugen. Zahlreiche Zuschauer am Finaltag spekulierten bereits intensiv, ob Finalisten die Chance haben, in die Fußstapfen der renommierten Sieger vergangener Jahre, wie Barbara Ritter oder Marc-Kevin Goellner, zu treten. 

Von den 120 Teilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet, träumen natürlich einige Spieler von einer erfolgreichen Profikarriere. 

Der DR.MELEGHY-POKAL, in zweiter Generation von Familie Meleghy gesponsert, ist mittlerweile das am längsten ausgetragene Jugendturnier mit DTB-Ranglistenwertung in NRW. In acht Altersklassen wurde um schöne Pokale und attraktive Sachpreise gekämpft. 

Die Mannheimerin Malis Elmas schaffte in der Altersklasse bis 16 Jahre einen nie gefährdeten Durchmarsch ohne Satzverlust. Die noch längere Anreise des Hamburgers Niko Koeppen in der AK bis 14 Jahre, wurde ebenfalls mit dem Turniersieg gekrönt. Allerdings musste das Talent vom Großflottbeker THG hart fighten, um seinen Bonner Kontrahenten Julian Laarmann im entscheidenden Matchtiebreak zu besiegen. 

Eine große Überraschung schaffte der Bensberger Ali Al Ahmed. Als ungesetzter Spieler konnte er die Altersklasse bis 16 Jahre für sich entscheiden. 

Für das Jahr 2023 versprechen der THC Rot-Weiss Bergisch Gladbach und Familie Meleghy, neben dem hochklassigen Jugendturnier, ein noch attraktiveres Rahmenprogramm für Eltern und Betreuer, während der Turniertage auf die Beine zu stellen.

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