Im unteren Abschnitt der Schlossstraße hat die Belkaw bereit Leitungen verlegt, nach dem Winter sollen hier die eigentlichen Bauarbeiten beginnen. Foto: Helga Niekammer

Der Ortsverein Bensberg/Moitzfeld der CDU freut sich über das grüne Licht für die Umsetzung der Baumaßnahmen in der Schlossstraße – und hat sich im Bensberger Rathaus nach dem konkreten Zeitplan erkundigt.

„Mit dem InHK schaffen wir für Bensberg die Rahmenbedingungen für einen zukunftsorientierten und attraktiven Stadtteil“, ist sich Bettina Mittenbühler, Vorsitzende des CDU OV Bensberg/Moitzfeld, sicher.

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Sie nahm den Ratsbeschluss vom 25.10.2022 spontan zum Anlass, um sich im Bensberger Rathaus beim zuständigen Abteilungsleiter, Martin Hardt, über die Fortschritte und die weitere Durchführung des Projekts aus erster Hand zu informieren.

Der Start für die Verlegung der neuen Pflastersteine ist nun endgültig für Anfang 2023 geplant. Bis Mitte November erneuert die Belkaw in der unteren Schlossstraße noch Rohrleitungen. Warum die Arbeiten der Belkaw nicht näher an die Pflasterungsarbeiten geplant wurden, ist fraglich; werden hierdurch die Baumaßnahmen doch zusätzlich in die Länge gezogen.

„Für das jeweilige Weihnachtsgeschäft bleibt die Schlossstraße dann aber frei, um den stationären Handel nicht unnötig zu belasten“, versichert Hardt. Ab Februar/ März 2023 gehe es dann sehr systematisch über drei Jahre in fünf Bauabschnitten los. Je Bauabschnitt soll erst Glasfaser gelegt, dann gepflastert werden; zuletzt kommen die neuen Bäume.

„Wir wissen, dass die Neupflasterung ein Härtetest für die Händler und ihre Kunden ist. Motivieren wird uns alle,“ da ist sich Bettina Mittenbühler sicher, „dass wir, so die Planung, ab Herbst 2023 den unteren Teil der Schlossstraße, neugestaltet erleben können.“ 

Geschäfte müssen zugänglich bleiben

Der CDU OV Bensberg/Moitzfeld betont ausdrücklich, dass während der gesamten Umbaumaßnahme stets die Zugänglichkeit zu den Geschäften sichergestellt sein muss. Damit verbunden ist eine einspurige Sperrung der Schlossstrasse, was leider unvermeidbar zu einer insgesamt mehrjährigen Umbauphase führt.

Die CDU befürwortet, dass sich IBH und Verwaltung zeitnah zusammenfinden, um die Bauphase durch publikumswirksame Events immer wieder kurzweilig zu gestalten. Hier steht der IBH eine feste Ansprechperson seitens der Verwaltung zur Verfügung, die sich auch in Detailfragen gut auskennt.

„Damit das Projekt sowohl von unseren Bensberger Händlern als auch von unseren Bürgern positiv mitgetragen wird, brauchen wir eine stets offene und transparente Information und Kommunikation“, fordert Mittenbühler. „Die Menschen müssen wissen, was hier passiert.

Mund-zu-Mund-Propaganda führt nur unnötigerweise zu Gerüchten und schlechter Stimmung. So könnte beispielsweise das Bautagebuch auf der städtischen Homepage noch intensiver für eine transparente und offene Kommunikation der Baumaßnahmen genutzt werden.“ 

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