Stephanie Witt-Loers (links) und Pflegedienstleiterin Monika Meihack mit den Bildern und Mitarbeiterinnen des Hospiz am EVK. Foto: Daniel Beer

Im Kooperationsprojekt „Leben mit dem Tod – Trauernde Familien begleiten“ des Instituts Dellanima konnten trauernde Kinder unter Anleitung eines Künstler Graffiti-Techniken erlernen und wollten Bilder fürs Hospiz machen. Zwei Kunstwerke wurden jetzt an das Hospiz übergeben und fanden ihren Platz im Eingangsflur.

Bunte Schmetterlinge als Symbol der Veränderung und Handabdrücke in der Unendlichkeit: Das stationäre Hospiz am Evangelischen Krankenhaus Bergisch Gladbach (EVK) freut sich über die Spende von zwei Bildern, die eine kreative Auseinandersetzung der Trauer nach einem Verlust darstellen.

Die Kunstwerke sind im Rahmen eines Angebots des seit zehn Jahren bestehenden Kooperationsprojekts „Leben mit dem Tod – Trauernde Familien begleiten“ des Instituts Dellanima und des rheinischen-bergischen DRK-Kreisverbands entstanden. In einem Graffitiprojekt konnten 31 trauernde Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 17 Jahren unter der Anleitung des Künstlers und Pädagogen Ben Niklas verschiedene Graffiti-Techniken kennenlernen.

„Die Kinder und Jugendlichen wollten gerne Bilder für das Hospiz am EVK machen, denn das Team hier hat auch Eltern von ihnen auf dem letzten Lebensweg begleitet“, so Trauerfachberaterin und Projektleiterin Stephanie Witt-Loers.

Pflegedienstleiterin Monika Meihack vom Hospiz am EVK nahm die Bilder entgegen und dankte im Namen des gesamten Teams für das schöne Geschenk: „Für uns ist das eine ganze besondere Form der Wertschätzung unserer Arbeit. Die Bilder symbolisieren perfekt unsere Philosophie, denn natürlich ist es bei uns auch mal traurig, aber vor allem bunt und fröhlich – so ist das Leben.“

Im Eingangsflur im Hospiz am EVK haben die beiden Werke jetzt einen festen Platz gefunden und erfreuen Gäste, Mitarbeiter und Angehörige. Das Graffiti-Projekt zeige immer wieder, wie wichtig die Gemeinschaft und der Austausch für die betroffenen Kinder und Jugendlichen sei, so Stephanie Witt-Loers. Finanziert wurde das Graffitiprojekt durch den Verein „Bürger für uns Pänz.“

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