Foto: Uta Henriksen

Zwei Freizeit-Imkerinnen haben nach der langen Coronazeit in der evangelischen Kirchengemeinde in Bergisch Gladbach-Schildgen ein Wildbienenseminar für Groß und Klein durchgeführt und so für fröhliches Gesumme in und vor der Andreaskirche gesorgt.

Im April fand ein zweistündiges Wildbienenseminar mit 16 teilnehmenden Kindern und Erwachsenen im Gemeindesaal der Andreaskirche statt. Gemeinsam wurde begeistert gewerkelt. Mit Röhrchen aus Schilf, Pappe und Pampasgras bauten alle Interessenten jeweils ihre eigene Nisthilfe für Wildbienen in einer Konservendose.

Gleichzeitig wurde Grundwissen über Wildbienen vermittelt: Über 560 Arten von Wildbienen gibt es in Deutschland. Langblühende und vielfältige Futterpflanzen und eine Wasserstelle sowie ein sonniges Plätzchen sind wichtige Voraussetzungen, um diese wichtigen Bestäuber anzulocken.

An der Bienenweide vor der Kirche wurde gemeinsam gepflanzt, Schieferschilder wurden beschriftet und eine Tränke angelegt.

Voller Freude unterstützten Erwachsene und Jugendliche Alexa Sommer und Uta Henriksen bei diesem Wildbienenseminar. „Endlich wieder eine Atmosphäre wie vor Corona in unserer Gemeinde.“ „Eine richtige Gute-Laune-Aktion.“, waren erste Rückmeldungen.

Voller gespannter Vorfreude werden erste Nachrichten darüber erwartet wie die neuen Wohnungen von unterschiedlichen Wildbienenarten angenommen werden. Etwas Geduld wird vermutlich nötig sein.

Bis dahin können Interessierte an sonnigen Tagen schon jetzt an der bereits länger bestehenden größeren Nisthilfe vor der Andreaskirche regen Flugverkehr von Mauerbienen beobachten.



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  1. @Markus B.

    Junge, wir sind spät dran, der Artikel ist vom 1. Mai! Sei’s drum – was du sagst ist wichtig richtig, richtig wichtig !

    Ich finde es auch sehr anständig von Seiten der GrünflächenLeute, daß die jetzt nicht mehr die Wiesen abmähen; gut, der ein oder andere Fahrradstreifen wächst so langsam zu, aber dann fahren wir halt auf der Straße gelle ? Und ich habe sogar den Eindruck, es gäbe wieder mehr Insekten (auf der Windschutzscheibe, leider)

    Als vor sagen wir mal 2 Jahren?? Wahrscheinlich hat schon dein jahrelanger Einsatz für Bienenfreundliche Gärten, das mit den Saatgut-Briefchen, Früchte getragen ;-)) Die Botschaft ist doch ganz einfach; ohne Insekten keine Bestäubung, ohne Bestäubung nix zu essen. Also Leute, lasst es wachsen, ewige Blumenkraft !!

    Wir sehen uns, Lutz

    P.S. hier noch ein (Hör) Buchtipp zum Thema:
    „Die Geschichte der Bienen“ von Maja Lunde, etwas depressiv, aber zurecht !

  2. SUPER! Das Bewusstsein für die Bedeutung von Insekten für unser Leben auf unserem Planeten kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Schön, wenn schon Kinder lernen, Insekten wertzuschätzen!