Heike Behrendt, Jana Latschan
Die Klimaschutzmanagerinnen Heike Behrendt und Jana Latschan kümmern sich auch um den Hitzeaktionsplan. Foto: Thomas Merkenich

Nachdem der Stadtrat im Dezember einen entsprechenden Beschluss gefasst hat nimmt die Stadt die Arbeit an einem Hitzeaktionsplan auf. Dabei sollen zunächst besonders heiße Punkte im Stadtgebiet identifiziert und in Workshops mit Bürger:innen Lösungsideen entwickelt werden. Fertig wird der Plan allerdings erst nach dem kommenden Sommer.

Bereits der Sommer 2022 zählte neben 2003, 2018, 2019 laut Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz in NRW zu den wärmsten seit 1881. Für die Zukunft wird eine weiter steigende Zahl heißer Tage und tropischer Nächte erwartet.

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„Dies führt uns sehr drastisch den dringenden Handlungsbedarf vor Augen, um unsere Stadt an die veränderten Klimabedingungen anzupassen und unseren Bürgerinnen und Bürger zu helfen, sich auf weitere Hitzeereignisse besser vorzubereiten“, erklärt Stadtentwicklungs- und Klimaschutzdezernent Ragnar Migenda. Mit der Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger sowie weiterer Akteure wird die Stadtverwaltung daher einen Hitzeaktionsplan erstellen.

Ein vom Rat der Stadt Bergisch Gladbach in seiner Dezembersitzung 2022 beschlossener Auftrag wird damit umgesetzt. Das Projekt wird vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen zu 100 Prozent gefördert. Bis Ende September soll der Hitzeaktionsplan erstellt sein und anschließend in die Politik eingebracht werden.

Besonders ältere Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen oder Familien mit Babys oder Kleinkindern sind von Hitzetagen betroffen. Ganz besonders, wenn sie in so genannten städtischen Wärmeinseln leben oder sich hier aufhalten müssen, können sie gesundheitlich beeinträchtigt werden.

„Ziel des Projektes ist es, zunächst diese ‚Hot Spots‘ als besonders heiße Bereiche genauer zu identifizieren, auch im Hinblick auf die Bedürfnisse besonders hitzesensibler Personen. Gefragt sind in der Bürgerbeteiligung und den Workshops Ideen und Vorschläge, auf deren Grundlage dann kurz- bis langfristige Maßnahmen für diese betroffenen Personen und Orte erarbeitet werden“, erläutert Stephan Dekker, Fachbereichsleiter für Umwelt und Technik.

Hierbei werden auch Politik, Stadtverwaltung und andere Fachbehörden, z.B. die Kreisverwaltung sowie Expertinnen und Experten eingebunden. Die Stabsstelle Klimaschutzmanagement und der Fachbereich Umwelt und Technik führen das Projekt gemeinsam durch.

Welche Maßnahmen soll ein Hitzeaktionsplan aufzeigen? Gefragt sind zielgruppenspezifische Informations- und Sensibilisierungsmaßnahmen sowie zusätzliche Maßnahmen, die eine Anpassung der Infrastruktur wie z.B. Begrünung oder Verschattung zum Inhalt haben.

All dies soll in den kommenden sechs Monaten in unterschiedlichen Beteiligungsformaten aufgenommen und untersucht werden. Erste konkrete Termine für die Umfragen und Workshops, die voraussichtlich im Mai und Juni stattfinden, werden rechtzeitig bekanntgegeben.

Bestandteil des Klimaschutzkonzepts

Das Vorhaben Hitzeaktionsplan ist ein Baustein aus dem Gesamtkomplex Klimaschutzkonzept mit Handlungsfeld Klimaanpassung und baut auf bereits umgesetzte bzw. laufende Maßnahmen der Stadt zum Themenfeld „Hitze“ auf. So hat die Stadt Bergisch Gladbach schon 2021 eine Klimafunktions- und eine Planungshinweiskarte erstellt, die der Klimawandel- und Gesundheitsvorsorge in städtischen Planungen dient.

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Weitere bereits durchgeführte oder in der Umsetzung befindliche Maßnahmen sind der in 2022 veröffentliche „Hitzeknigge“ nebst Begleitmaterialien und die „Karte kühler Orte“, die zurzeit entwickelt wird. Auch wurden 2022 erstmals regelmäßig Hinweise auf Hitzewarnungen des DWD auf der städtischen Homepage bzw. dem Facebook-Auftritt veröffentlicht.

„Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung und eine aktive Unterstützung des Prozesses. Unser Hitzeaktionsplan ist ein wichtiger Baustein für die Anpassung unserer Stadt an veränderte klimatische Bedingungen, der allen Bürgerinnen und Bürgern zugutekommt“, erklären die Klimaschutzmanagerinnen Jana Latschan und Heike Behrendt.

Link für weitere Infos hier: www.bergischgladbach.de/klimaanpassung.aspx

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

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  1. @ Lamboy: “bekommen wir vorgegeben, das es hier in Bergisch Gladbach zu heiß ist”
    @ Floßbach: “Und so übertrieben heiß ist es nun auch nicht diesen Sommer.”
    Schauen Sie mal über Ihren Tellerrand hinaus, wie dramatisch sich das Klima in vielen Ländern der Erde (auch in Teilen Deutschlands) bereits verändert hat.
    Oder wenn Sie (angeblich) Wort und Bild nicht trauen, fahren Sie doch persönlich hin und überzeugen Sie sich selbst. Gletscher gibt es auch in Europa.
    Von ein paar heißen Sommern, Borkenkäfer, Überschwemmungen und Stürmen abgesehen ist B-GL in der Tat bisher von Schlimmerem verschont worden. Aber es ist doch naiv zu glauben, dass es auch weiter so sein wird.
    Und deswegen sollten sofort jede Menge Schatten spendende Bäume gepflanzt werden, versiegelte Flächen wieder aufgerissen und – an die Befürworter der Brötchentaste – Kurzstrecken möglichst nicht mit dem Auto gefahren werden.

    1. Was hat denn die Brötchentaste mit Kurzstrecken zu tun?

      Um auf dem Arbeitsweg kurz in einen ortsansässigen Laden zu springen ist es doch förderlich.
      Wobei ich immer noch Befürworter der autofreien Schlossstraße bin, mit der Parkpalette an der Hauptstraße. Wenn sich da einige Besitzer nicht querstellen würden.

      1. Ich meine zu wissen, das die Parkuhren erst ab 9 Uhr zu bedienen sind. Dann sind die meisten doch schon auf der Arbeit!

    2. Sehr gut ! Ihr Wort in Gottes Ohr…besser ins Ohr der Stadtratsparteien und der Stadtplanung/Verwaltung.
      Gerade weil es auch außerhalb des Tellerrands so kompliziert und zT unerfreulich ist, wollen leider immer mehr Menschen die TATSACHEN des Klimawandels nicht zur Kenntnis nehmen oder ziehen sich sogar die AfD Binde über die Augen. Unsere Kinder und Enkel werden dafür bitter bezahlen.

    3. Bäume pflanzen kann nie falsch sein. Aber glauben Sie denn wirklich, Deutschland könnte klimatisch die Welt gesunden. Sich klimatisch vernünftig verhalten. da gebe ich ihnen recht, die nur dies sollte Bürgerpflicht sein. Doch sollten wir den Bogen nicht überspannen, unsere Kinder brauchen nicht nur gesunde Luft sondern auch eine lebenswerte Zukunft und die kann nur durch gesundes Wirtschaftsland Deutschland gewährleistet werden.

  2. Der “Stadtrat hat beschlossen”, was bedeutet das eigentlich, wenn man feststellen muss, wer der Stadtrat eigentlich ist.
    85 % der Gladbacher hat ihn nicht gewählt, aber durch eine Zusammensetzung von den Nichtgewählten Parteien bekommen wir vorgegeben, das es hier in Bergisch Gladbach zu heiß ist, und dass man sich unbedingt vor dieser Hitze schützen muss- und wie und wo man das zu tuen hat. Nicht aber Wissenschaftler sagen uns das, nein Politiker sagen uns das! Es werden sogar neue Fachbereiche geschaffen, die natürlich durch hochbezahlte Fachbereichsleiter dieser nichtgewählten Parteien besetzt werden. Man streitet darüber ob der Klimawandel menschengemachten ist, oder ob es natürlicher Klimawandel ist. Er ist jedenfalls da, und mit Gesetzen oder Vorschriften kann man diesen Klimawandel nicht aufhalten. Und dann wundert man sich, dass es da eine relativ junge Partei doch tatsächlich schafft diesen Verbotsparteien Stimmen wegzunehmen, weil sie ja böses im Sinne hat, oder haben könnte.
    Man kann das Wetter und Klima nicht durch Verbote ändern, man kann Umweltsünden nicht mit Geld bezahlen, bestrafen oder ändern. Man muss sich den Naturgewalten anpassen und mit menschenmöglichem Handeln entgegentreten, nicht aber mit Zwängen, Gesetzen und unlogischen Vorschriften. Und schon garnicht gegen den logischen Menschenverstand.

    1. Die “relativ junge Partei” mit ihrem Autoritarismus, Rassismus und Antisemitismus schafft es den “Verbotsparteien” Stimmen wegzunehmen, weil ihre (potenziellen) Wählerinnen entweder selbst autoritär, rassistisch und antisemitisch sind oder sich nicht daran stören, eine Partei zu wählen, die für all das steht.

      In welche dieser Kategorie ordnen Sie sich eigentlich ein, Bernd?

      1. Typische Verleumdung und Hetze, glücklicherweise durchschauen das mittlerweile immer mehr Wähler.

        Hinweis der Redaktion: Martina Schüttler ist Beisitzerin im Kreisvorstand der AfD Rhein-Berg und vertritt die AfD als sachkundige Bürgerin im Stadtrat von Bergisch Gladbach.

    2. „Man streitet darüber ob der Klimawandel menschengemachten ist, oder ob es natürlicher Klimawandel ist.“

      Wer darüber noch streitet, der hängt dem Stand der Forschung Jahre hinterher.

      „Und dann wundert man sich, dass es da eine relativ junge Partei doch tatsächlich schafft diesen Verbotsparteien Stimmen wegzunehmen, weil sie ja böses im Sinne hat, oder haben könnte.“

      Nein, weil sie auf vielschichtige Zusammenhänge platte Antworten gibt, die genau richtig für unterkomplex denkende Menschen sind. Auch unter Wählern ist die Intelligenz nach der Gauss’schen Glockenkurve verteilt, da finden sich immer ein paar, die das nicht durchschauen.

    3. Guten Morgen Herr de Lamboy,
      das ist das hier geltende Recht. Nicht die Stimmen der Nichtwähler sind entscheidend sondern die der Wähler. Und so kommen Koalitionen zustande, die nicht allen (Wählern und Nichtwählern) gefallen.
      Sie sollten nicht den Stadtrat mit Dreck bewerfen, auch wenn dieser nicht das tut was Sie gerne hätten.

    4. de Lamboy: De r Klimawandel ist da, dass merkt, fühlt und sieht jeder. Aber Sie haben Recht, wir Menschen können ihn letztlich weder aufhalten noch verhindern. Er ist da von Anbeginn an. Alles was gebraucht wird verändert sich. Es gibt ein sehr aufschlussreiches Buch von Ronald D. Gerste Titel: ” Wie das Wetter Geschichte macht”, Untertitel : ” Katastrophen und Klimawandel von der Antike bis heute”. Ich stimme mit Ihnen überein , es ist die Aufgabe der Politik die Erkenntnisse der Wissenschaft aufzunehmen und durch eine erfolgreiche Wirtschaftspolitik unser Land in die Lage zu bringen die Folgen des Wandels ertragbarer zu machen. Besondere Aufmerksamkeit fordert die Warnung von Aldous Huxlex, welcher bezogen auf den Klimawandel sagte: “Wenn wir das Problem der Überbevölkerung nicht lösen, werden alle anderen Probleme unlösbar”.

      1. Oje, Herr Humbach. Aldous Huxley ist schon am 22.11.1963 gestorben. Vielleicht ist diese Zeitungsmeldung an dem ein oder anderen vorbeigegangen, weil an diesem Tag JFK ermordet wurde. Das bedeutet aber, dass Herr Huxley zu Lebzeiten eher keine auf den Klimawandel bezogene Dinge gesagt hat. War damals halt nicht so das Thema.

        Ihre Leseempfehlung ist auch ganz nett. Sind Sie denn zwischenzeitlich dazu gekommen, “Der Tollhauseffekt” von Michael Mann und Tom Toles zu lesen?

      2. Nein, das Buch Tollhauseffekt habe ich nicht gelesen, den Effekt nehme ich doch real wahr. Wir müssen weg von Ängsten und Panik und den Blick nach vorne richten.

  3. Herr Flosbach,
    ich habe selten so viel Unsinn gelesen wie in ihrem Kommentar. Ihre Geschichte mit diesem Gletscher schlägt wirklich dem Fass den Boden raus. Und ihre kruden und verallgemeinernden Äußerungen über politikgesteuerte Wissenschaftler entbehren jeder Grundlage. Wenn vor 20 Jahren 30 Grad-Gebiete in Wetterkarten im Fernsehen orange gefärbt waren, so ist das so wichtig, wie wenn in Japan ein Sack Reis umfällt. All diese falschen Beweise für die Ignoranz gegenüber der Klimaveränderung erinnern an die Corana-Leugner und sind so willkommen wie diese.

    1. Ach Herr Havermann. Jetzt werfen sie Corona und Klima zusammen. Welche Aussagen von den Corona-Skeptikern sind denn falsch? Können sie Beispiele nennen?

      1. Die prominenteste Aussage dürfte die von Michael Wendler 2021 gewesen sein, nach der alle Geimpften im September sterben würden – was sie (aus Mangel an Gehorsam?) bekanntermaßen verweigerten. Wenn man mal so sichtet, was die Quernichtdenker sonst noch so von sich gegeben haben, kommt noch so manche weitere Stilblüte dabei heraus. Und dass sich etliche Protagonisten der Coronaleugner-Szene jetzt bei denen wiederfinden, die herumtrompeten, Putin habe aus Notwehr die Ukraine überfallen lassen, rundet das Gesamtbild ab.

      2. @Drucker. Kommen sie jetzt doch nicht mit einem Z-Promi und seinen Äusserungen. Ich beziehe mich auf Äusserungen von Janine Small, Pfizer Managerin, vor dem EU-Parlament, dass das Vaccine nicht für den Fremd- und Selbstschutz untersucht wurde. https://www.facebook.com/truenorthcentre/videos/pfizer-executive-janine-small-admits-to-eu-parliament-that-pfizer-did-not-test-t/1280812802732527/
        Und zum Schluss noch einen Bogen von Corona/Klima zu Russland/Ukraine Krieg zu ziehen ist die Krönung des schlechten Geschmacks.

      3. Oh je, Herr Niemann, meinen Sie wirklich, irgendjemand hätte Lust, diesen ganzen Mischmasch aus Esoterik, schlichter Unbildung und sublimierter Staatsgegnerschaft noch daraufhin zu untersuchen, welcher Exponent der Coronaleugner mehr oder weniger ernst zu nehmen sei?

        Den Bogen vom Querunken zum Putinabnicken habe übrigens nicht ich gezogen, das tun die Leute, die in Personalunion an beidem beteiligt waren und sind.

      4. Aus der Deckung der Anonymität lässt sich wunderbar schwadronieren. Ich weiss das Sie der Redaktion bekannt sind. Umso unverständlicher sich nicht zu outen!

      5. Sie können es nicht wissen. Denn wir wissen es nicht. Aber immerhin das wissen wir.

      6. @Hallo Redaktion. Bestreiten sie, in Zusammenhang mit einem anderen Kommentar geantwortet haben, das ihnen das Pseudonym “Drucker” sehr wohl bekannt ist?

      7. Nein, wir bestreiten nicht, dass uns das Pseudonym „Drucker“ bekannt ist. Es taucht hier ja immer wieder auf.

      8. Ja. Wir klären die Identität von Kommentatoren mit Pseudonym immer dann, wenn wir das Gefühl haben, dass sie missbräuchlich eingesetzt werden.

      9. „Aus der Deckung der Anonymität lässt sich wunderbar schwadronieren.“ – Geschenkt, offenbar ist das auch unter Klarnamen kein Problem.

      10. @Drucker. Da sie ja augenscheinlich Universalgelehrter sind, wenn ich mir so ihre Kommentare zu allen möglichen Themenbereichen anschaue, frage ich mich jetzt umso mehr, warum sie nicht mir Klarnamen, Dr. Dr. Alleswisser, schreiben.

      11. Reagieren Sie immer so, wenn Ihnen jemand widerspricht? Dann haben Sie ja viel zu tun.

    2. Herr Havermann,

      Die Wissenschaft ist leider Politik gesteuert in Bezug auf das ganze Klima Ding.
      Es gibt auch nicht “Die Wissenschaft”. Aber das Prinzip von Wissenschaft ist auf der ganzen Erde gleich. Das sind Grundsätze der Wissenschaft.

      Und die werden meiner Meinung nach leider nicht eingehalten. Wenn man die Matrix durschschaut bemerkt man warum. Weil es ums Geld geht.Man muss mitschwimmen sonst wird man zensiert.
      So wie damals die Leute die vor Atomkraft gewarnt haben. Oder vor den gefahren des Zigarettenkonsums. Das waren damals die Größten Spinner überhaupt.
      Heute weiß man das sie Recht hatten.

      Und die Dewise lautet je schriller, verzerrter und dramatischer desto besser.
      Und die Kartenverzerrungen sind eben nicht so unwichtig wie ein umfallender Sack Reis in Japan.
      Man spielt mit Farben, Wörtern und zeigt oft verzerrte Diagramme.
      Früher war es sommerlich warm. Heute sagt der Wettermann Hitze. Und direkt danach werden aus dem kontext gerissen waldbrände gezeigt. Einfachste Manipulation.

      Wenn 80 Millionen Menschen permanent Angst gemacht wird wegen dem Klimawandel.
      Ja wenn sogar regelrecht Aktivisten Gruppen sich “Letzte Generation” nennen.
      So nach dem Motto wir und danach die Sinnflut.
      Das ist Sektenmäßig. Und erst recht wenn man versucht mit Gefährlichen Eingriffen in den Straßenverkehr die Politiker zu erpressen.
      Besonders schwierig ist es wenn Kinder manipuliert werden und denen Angst eingejagt wird Kinder sollten nicht für Politische Dinge missbraucht werden.
      Und wenn ich höre wie in den Leitmedien 9 Jährige Mädchen mir die wahren Hintergründe hinter Fridays for Future oder dem Ukraine-Krieg erzählen dann weiß ich das dahinter Erwachsene stecken.

      Ginge es nach manchen sollten Diesel und Benzin Autos verboten werden, Fleischkonsum, Jeans, Schwimmbäder, Fernreisen, Milchkonsum usw.
      Das geht zu weit. Wer so leben soll soll aber auch bitte auf Handy und Computer verzichten
      Wer mal einen Hamburger isst soll es tun. Oder wer in den Urlaub fliegen will. Oder eine Bahn im Schwimmbad.

      Ich möchte Umwelt und Klimaschutz.
      Auch eine sozialere Politik und Gesellschaft.
      Aber ohne dieses verrückte drum Herum

      Aber mit Vernunft und Verstand. Nachhaltigkeit sollte neben Klimaschutz auch Soziale Aspekte miteinbeziehen.

      1. Herr Flosbach,
        dürfen wir mal erfahren, woher Sie Ihre Erkenntnisse z.B. “der Wissenschaft” und ihrer Hintergründe haben? Sie stellen jede Menge Behauptungen auf und verbreiten Theorien, gelegentlich religiös verbrämt. Ich befürchte aber, dass das nur Ihre Meinung ist. Und die ist kein Fakt.

      2. Es geht also ums Geld? Wer hat denn da die bessere Ausgangssituation?
        Food Watch oder die Nahrungsmittelundustrie? Lobby der Erneuerbaren Energien oder Erdöl- und Kohlelobby? Fahrrad- und ÖPNV-Lobby oder Autolobby?

      3. Also die Wissenschaft ist Politik gesteuert aber die Politik wird durch die Letzte Generation erpresst? Da dreht die Verschwörungstheorie wohl ein paar Runden zu viel.

        Wer steckt denn am Ende eigentlich wirklich dahinter und will was dadurch erreichen?

        Nein, antworten Sie lieber nicht…

      4. @ Herr Donner: “Wenn man die Matrix durschschaut bemerkt man warum. Weil es ums Geld geht”
        Solche und weitere Verschwörungstheorien werden im Internet verbreitet.
        Bohrt man nach, woher diese Leute ihre Informationen beziehen, heiß es irgendwann – “das dürfen wir nicht sagen” – o.ä., also glaub es oder lass es.
        Herr Flosbach hat sich offensichtlich fürs “Glauben” entschieden.

      5. „Die Wissenschaft ist leider Politik gesteuert in Bezug auf das ganze Klima Ding.“ – Und schon wieder eine VT. Beim nächsten Karnevalszug sollten sie Aluhüte werfen statt Süßigkeiten.

    3. uiuiui, das riecht nach ganz übler Verschwörung. Nachher kommt noch raus, dass in der Redaktion ein Drucker steht. Das kann doch kein Zufall sein.

  4. Ein Baum kühlt die Umgebung so viel wie 4 Klimaanlagen, eine Fassadenbegrünung so viel wie 4 Bäume. Warum setzt man diese einfache Massnahme nicht um? Wir haben genügend unbegrünte Fassaden in der Stadt.

    1. Lieber Herr Bollen
      Das haben die GRÜNEN schon Ende der 80er Jahre als Anträge im Stadtrat eingebracht. Alle mit Gelächter abgeschmiert und in die Tonne. Die Quittung für die Ignoranz von Krey’s und Bosbach’s StadtratCDU und damals auch der SPD (von der Verwaltung ganz zu schweigen) haben wir jetzt und in den nächsten Jahrzehnten – besonders aber unsere Kinder und Enkel.

  5. Ich denke man muss am Boden der Tatsachen bleiben. und ein bisschen nüchtern allen Seiten mal zuhören.
    Den Klimawandel sollte man weder leugnen noch dramatisieren.

    Wenn hier Menschen Bauernregeln aufstellen dann vielleicht weil an manchen etwas dran ist.
    Und viele Dinge passen nun wirklich nicht zusammen.
    Auch das Politiker von heute das Klima für Jahrzehnte kontrollieren und Planen wollen.
    Und so übertrieben heiß ist es nun auch nicht diesen Sommer.

    Das Problem ist das man wenn man immer von Klimakrise redet das man irgentwann seine Glaubwürdigkeit verliert.

    Ich sehe in den Medien immer Menschen die keine Wissenschaftler sind groß warnen.
    Nehmen wir mal Greta Thunberg. Als sie 16 Jahre war war sie mächtiger und berühmter als so manche Wissenschaftler je werden.
    Oder die Leute die sich mit Kleber auf den Boden kleben und sich Letzte Generation nennen

    Das kommt mir sehr suspekt vor. Früher war beim Wetterbericht bei 30 Grad orange.
    Heute ist bei 30 Grad die ganze Karte rot eingefärbt
    Vergleicht mal einen Wetterbericht der Tagesschau vor 20 Jahren und heute.

    Ich denke viel beginnen zu zweifeln. Und das dürfen Sie.
    Wissenschaft und Politik sollte uns das Freidenken noch gestatten

    Es ist verrückt wie sehr die jenigen der Mund verboten wird die einfach nur kritisch denken.
    Ich kann mich an ein Youtube Video erinnern da hat jemand Gletscher Fotos gezeigt.

    Zuerst machten die alle den Eindruck als wenn sie immer kleiner werden.
    Und dann hat der die Fotos genaustens unter die Lupe genommen und gezeigt dass die Fotos einfach aus unterschiedlichen Perspektiven aufgenommen wurden.
    Paar Tage später wurde das Video gesperrt.

    Und das ist das Problem. Früher war Wissenschaft vorsichtiger. Sie verifizierte, falsifizierte und modifizierte.
    Sie arbeitete mit empirischen Methoden. Man arbeitete daran etwas so valide wie möglich zu messen.
    Und es gab viele Kriterien für die Wissenschaft.
    Sie hatte eine gesunde Demut und Vorsicht.

    Heute kommt mir Wissenschaft sehr Rüpelhaft vor. Ein paar mächtige Menschen aus Wirtschaft und Politik besuchen die. Und dann sagen sie:,,Hör zu ! Du willst Förderung ?
    Dann bestimmen wir was du lehren darfst. Und was du herausfinden darfst.

    Wenn du etwas lehrst was gegen den Mainstream ist oder wenn du die Falschen Fragen stellst dann bist du Weg vom Fenster! ”

    Das finde ich schade. Es gibt nur noch immer eine Meinung und die muss man annehmen.
    Egal bei welchem Thema.

    Es gibt solche die Glauben dem. Und solche die glauben dem Ganzen Klima Dings halt nicht.
    Wissenschaftler wechseln ihre Ansichten wie die Unterhosen.

    Schauf euch mal an was die Nasa, Ipcc, Harvard und MIT noch vor 30 Jahren Prognostiziert haben zum Thema Klima im jahre 2020.

    Ich bin dem ganzen sehr skeptisch. Neulich auf der Autofahrt mussten mir Kinder im Radio erklären das die Polkappen abschmelzen. Und das das der Grund wäre warum ihr Vater nun ein Lastenrad kauft

    Das wird mir einfach zu bunt. Ich wünsche mir eine neutrale Debatte in der alle zu Wort kommen.
    Die AFD ist jetzt schon bei 20%. Sonst haben wir sie bald bei 40%
    Und die Klima Kleber bekommen immer mehr Angst das sie sich vielleicht noch weiter radikalisieren und zu waffen greifen ?

    Sorry aber die Debatten sollten am Boden der Tatsachen und Sachlicher verlaufen

    1. Gibt’s dafür eigentlich ein Wort? “Flosbachern” könnte passen.

      Erdachte Konversation:
      Uwe: “Wo ist denn der Fabian wieder?”
      Hartmut: “Och, der flosbachert wieder im Bürgerportal.”

      1. Die Stadt sollte sich vielleicht mal eher Gedanken um einen Regenschutzplan machen bevor wieder irgendwelche Stadtteile absaufen wie vor 2 Jahren, zB. durch die Prüfung einer Abkehr von Flächenversiegelungen.

  6. Wieder eine Tatarenmeldung aus Untiefen der Unkenntnis.
    Was erwartet man in einer ab– oder ausklingenden Eiszeit?
    Erdgeschichtlich war es global ca 5 Grad wärmer als heute auf unserem Planeten, obwohl die Dinosaurier keine SUVs mit Ottomotoren fuhren. Parlamentarische Beschlüsse, zeitlich und räumlich definiert, gegen Temperaturen über 25 Grad? Im Jahre 1540 gab es fast keinen Regen in “Deutschland”, so daß ganze Städte, zB Einbeck, abbrannten. Wahrscheinlich wohl, weil es keine “Klimatheologen” aka “Grüne” mit 500 Jahren Fernsicht in die Zukunft, gab. Die hätten damals bestimmt auch verhindert, daß der Rhein zeitweise rückwärts in den Bodensee floß. “Bad news” ist eben “good news”, und Berichte über die Ereignisse in der Ukraine sind wohl inzwischen fade.
    Robert Peters

    1. @ Peters: Tolle Vorstellung, SUV fahrende Dinos!
      Vervollkommnen Sie Ihre Erd-und Klimageschichtlichen Kenntnisse besser, bevor Sie diese weiterverbreiten.
      https://www.oekosystem-erde.de/html/klimageschichte.html#:~:text=Insgesamt%20wurde%20die%20Erde%20nach,2%2C6%20Millionen%20Jahren%20begannen.
      Zitat hieraus: “Klimaänderungen können sich mit großer Geschwindigkeit vollziehen, die heute für die Menschheit katastrophale Fol­gen hätten. Eigentlich ein gutes Argument dafür, den vom Menschen gemachten Klima­wandel nicht ungebremst weitergehen zu lassen”.
      Und: Wie kommen Sie auf die 5 Grad (durchschnittlich? -45Grad+50Grad=+5Grad? oder -10+15=+5Grad?). Das müssten Sie dann schon dazu erklären.

    2. Tja Herr Peters, die Wissenschaft ist deutlich weiter, als Sie sich das vorstellen. Man muss nur deren Resultate zur Kenntnis nehmen wollen.

  7. Warten wir doch erst mal den Sommer ab. Vielleicht wird er gar nicht so unerträglich
    heiß. Zur Zeit kann man sich doch nicht über das Klima beklagen. Es bestätigt sogar alte Bauernregeln. ” Ist der Mai kühl und nass, füllst dem Bauer Scheun und Fass”.

    1. Vielleicht brauchen wir neue Bauernregeln. Wie wäre es mit “Wird im April 36 Grad in Cordoba gemessen, kannst du spanische Tomaten bald vergessen”.

  8. Es gibt ja schon sehr viele (schon UMGESETZTE !) Ideen und Maßnahmen aus ANDEREN Städten. Bergisch Gladbach muss das Rad nicht erfinden, aber auf unsere Stadt anwenden/umsetzen.
    Ganz wichtig VIEL MEHR BAUMSCHATTENplätze mit Bänken IN der Stadt. (nicht alle können schnell in den Wald flüchten)
    Klimaanlagen in Altenheimen: ich habe Jahrzehnte als Hausarzt Hausbesuche gemacht in brüllend heißen Altersheimen (besonders in den UNGEDÄMMTEN Dachgeschossen) , in denen die Pflege „nur“ die Fenster aufreißen konnten (musste den dehydrierten, vor allem Dementen
    , oft genug Infusionen anlegen)
    Immerhin geht es wohl ( viel zu) laaangsam los.

    1. Die ganze Diskussion zeigt mir wie gut es uns geht. Es gibt Gebiete auf diesem Planeten da würden die Menschen verschimmelte Baumrinden verzehren, wenn sie welche hätten.