Die Müllfahrzeuge der Stadt sollen schon bald mit HVO100 betrankt werden. Foto: Stadt GL

Der Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt leidet in dieser Woche unter akutem Personalmangel, daher fällt die Sperrmüllabfuhr in diesen Tagen ganz aus. Aber auch bei den Altkleidercontainern, dem Biomüll und den Papiertonnen gibt es Verzögerungen.

Der städtische Abfallwirtschaftsbetrieb teilt kurzfristig mit, dass es in der laufenden Woche durch anhaltenden Personalmangel zu Verzögerungen bei der Abfallentsorgung komme. Davon seien vor allem die Sperrmüll- und Biomüll-Abfuhr sowie die Leerung der Altkleiderbehälter betroffen. Am Freitag werde voraussichtlich auch die Papierabfuhr beeinträchtigt.

Zur Abfuhr vorgesehene Behälter, die nicht planmäßig geleert wurden, sollten deshalb weiter herausgestellt bleiben, empfiehlt die Stadtverwaltung.

Die Sperrmüllabholung entfalle in dieser Woche komplett. Der Sperrmüll könne aber auch beim städtischen Wertstoffhof Kippemühle in Gronau angeliefert werden. Bis zu zwei Kubikmeter sind dort kostenfrei. Der Wertstoffhof nimmt auch Papierabfälle an.

Ob sich die Probleme in die kommende Woche hineinziehen sei noch nicht absehbar.

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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  1. Wie lange will die Stadt Bergisch Gladbach den Mangel eigentlich noch verwalten? Bevor die Stadt weitere Verbote erlässt, Straßen zu Fahradstraßen umbauten, Radwege rot nachmarkiert, etc. Sollte sie sich der wirklichen Probleme (Schulen, Kitas, Schwimmbäder, Straßen, etc.) annehmen.

    1. Pardon, aber sparen Sie sich doch Ihr billiges rumgemeckere. Wie im Beitrag steht, ist die Krankenqoute dafür verantwortlich, dass die Abfuhr nicht so abläuft wie gewünscht.

      Die Abfallwerke können sich natürlich nun mit der Ursache der Krankenqoute beschäftigen oder einfach so viel Personal einstellen, dass die Abfuhr immer gewährleistet wird.

      Vermutlich meckern Sie dann über die notwendigen erhöhten Mülltonnen Gebühren.

    2. Es ist langsam echt absurd, wofür Radfahrende und ihr berechtigtes Interesse nach einer sicheren und durchgängigen Radinfrastruktur alles herhalten müssen. Nun sind die Investitionen für den Radverkehr Schuld an den Ausfällen bei der Müllabfuhr.

      Im gleichen Atemzug wird dann der Zustand der Straßen – eigentlich Fahrbahnen – (nicht ganz zu Unrecht) bemängelt und immer wieder als das “wirkliche” Problem benannt. Dabei werden dann aber alle anderen Verkehrsteilnehmenden die zu Fuß oder eben mit dem Rad unterwegs sind und deren Bedürfnisse wie ganz selbstverständlich ausgeklammert. Hauptsache der Verkehr – meint Autoverkehr – rollt.

      1. Die Fahrbahnen könnten aber die Lösung sein. Flächendeckend Tempo 30 und Straßenbenutzung im Mischverkehr. Dann müsste man auch nicht mehr irgendwelche Radverkehrsanlagen bauen, die letztlich bloß Radseparationsanlagen sind und ihre eigenen, neuen Gefahren schaffen.